howard hughes, rotkäppchen.jpg„Rotkäppchen trägt einen Korb mit Rotwein und mit Kuchen. »Gib acht vorm Wolf«, rät Mama ihr. Sie geht Großmutter besuchen. Der Wolf eilt vor zur Großmutter, hat einen Plan, hehe. Er scheucht sie aus dem Bett, sie soll sein Essen sein zum Tee!“

Wohl kaum ein Märchen fasziniert kleine Kinder so stark und ist bei ihnen so beliebt wie das Rotkäppchen der Gebrüder Grimm. Die Figurenlage ist klar und unkompliziert. Neben der Mutter, Rotkäppchen, der Großmutter und dem Jäger auf der guten Seite gibt es noch einen richtig schönen Bösewicht: den Wolf.

Amelie benn, sankt martin„Vor vielen Jahren lebte ein junger Mann namens Martin in einer kleinen Stadt. Er arbeitete als Soldat für den römischen Kaiser. Jeden Tag waren Martin und die anderen Soldaten in seinem Auftrag unterwegs.“

An einem eiskalten, verschneiten Wintertag ist Martin froh, dass ihn ein warmer Mantel vor der bitteren Kälte schützt. Aber nicht allen geht es so gut wie Martin. Ein alter Mann mit einem dünnen löchrigen Hemd sitzt frierend vor dem Stadttor.

tomoko ohmura, schlaft recht schönDer Winter steht vor der Tür und die großen und kleinen Tiere beginnen sich auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Ob von den kleinen Marienkäfern bis zu den großen Braunbären, alle versuchen sich in einem kuscheligen Nest vor der nahenden Kälte zu schützen.

Dabei tragen die einzelnen Tiere sehr menschliche Züge, wenn sie gemeinsam fleißig nach verschiedenen Materialien für ihr Nest suchen und zusammentragen, um am Ende gemütlich zusammen zu kuscheln.

Titelbild: Gunilla Bergström, Kennst du Willi Wiberg?„Das hier ist Willi Wiberg. Und jetzt lernst du seine Freunde kennen.“

Der kleine Willi Wiberg lebt in einer Großstadt mit hohen Häusern. Es geht ihm gut, denn er hat viele Freunde, die er nach der Reihe vorstellen wird. Dabei sind seine Freundinnen und Freunde nicht an ein bestimmtes Alter gebunden, sondern reichen von Jung bis Alt.

Birgit Antoni Rate mal! Was kann das sein?„Das ist Carlos Kinderzimmer, er hat viele schöne Spielsachen. Gerade hat er einen großen Turm gebaut. Kannst du ihn finden?“

Ob im Kinderzimmer, auf der Baustelle, auf dem Bauernhof, in der Küche oder auf der Straße, für Kinder gibt es immer viel zu entdecken. Wenn nur die Schatten zu sehen sind, ist es oft gar nicht so leicht, die Gegenstände zu den verschiedenen Schatten zu erkennen. Schön, wenn es trotzdem gelingt.

Titelbild: Jörg Mühle, Zwei für mich, einer für dich„Der Bär teilte aus: »Ein Pilz für dich und ein Pilz für mich«, sagte er. »Und noch ein Pilz für mich. So ist es gerecht. Ich bin groß, deshalb muss ich viel essen.« Das Wiesel war nicht einverstanden.“

Der Bär und das Wiesel leben zusammen im Wald. Als der Bär eines Tages durch den Wald geht, findet er drei Pilze. Zuhause angekommen freut sich das Wiesel über den Fund und bereit für sich und den Bären ein Mahl aus Pilzen zu. Aber wie soll man drei Pilze teilen?

Fast alle größeren Städte zeichnen sich durch einen Zoo aus, in dem die Kinder die bekannte wie unbekannte Tierwelt hautnah erleben können. In Europa einmalig, nicht nur seinem Namen nach ist der Innsbrucker „Alpenzoo“, der sich vor allem auf die Tierwelt des Alpenraumes spezialisiert hat.

Ein Wimmelbuch bietet bereits den kleinsten Kindern die Möglichkeit, sich auf einen Zoobesuch vorzubereiten und zu vergleichen welche Stationen sich auf den einzelnen Bildern wiederentdecken lassen. Dabei passen Zoo und Wimmelbuch natürlich in perfekter Weise zusammen, gibt es doch bei beiden einiges zu finden und zu bestaunen.

Große Erlebnisse wie Sommer, Fußgängerzone, Woodstock, Beach-Volleyball oder Titanic-Untergang lassen sich am besten durch ein Wimmelbuch darstellen. Dabei geht der Betrachter meist in die Knie und holt sich ein Kind als erklärende Betreuung, weil ein Kopf allein diese Explosion von Dynamik nicht aushalten würde.

Eine raffinierte Methode, ein großes Unterfangen witzig und lebensfroh darzustellen, ist nämlich das Wimmelbuch. Dabei werden wie bei einem Mosaik kleine Handlungsschattierungen zu einer großen Erlebnis-Orgie zusammengefügt.
Die Universität Innsbruck hat beim Illustrator Heiko Wrusch ein Wimmelbuch in Auftrag gegeben, und dieser hat alle frohen Farben und Sonnenseiten der Malerei ausgepackt, um die Uni in einen Kosmos von Optimismus zu verwandeln.

„»Klingeling«, macht Fridas Weihnachtsmütze. Bald ist Weihnachten! Mats und Frida backen Plätzchen. Frida macht kleine Tannenbaum-Plätzchen. Mats streut bunte Streusel.“

Mats, der kleine Fuchs, und Ida, das Schäfchen bereiten sich auf Weihnachten vor. Sie backen weihnachtliche Kekse und nutzen den verschneiten Winter zum Spielen, um das Warten auf die Bescherung zu verkürzen.

„Aua! Hasenkind ist hingefallen! Hoffentlich ist nichts passiert. Lass uns mal schauen. Oje – voll auf den Arm, das tut weh!“

Wie lässt sich ein kleines Kind trösten, das sich gerade wehgetan hat. Eine kleine Geschichte hilft immer, lenkt ab und zeigt, dass auch anderen Kindern Unglück widerfährt und wie diese mit ihrem Schmerz umgehen.