Ulla Mersmeyer, Die Krümelbande – Heute hab ich Waschbärwut!
„Das ist die Krümelbande. Und das ist Lina. Lina tanzt und singt gerne den ganzen Tag. Aber es gibt auch Tage, da hat Lina Riesenwut. Riesige Waschbärenwut!“
Das Gefühlsleben kleiner Kinder ist an manchen Tagen eine richtige Berg- und Talfahrt. Dass nicht immer alles so geht, wie man will und wie sich auch unangenehme Dinge meistern lassen, können sie im Bilderbuch „Die Krümelbande“ miterleben.
Lina, das kleine Waschbärenmädchen wünscht sich im Winter ihr gelben Sonnenkleid anzuziehen. Weil es draußen jedoch eisig kalt ist, zeigt sich Papa damit aber nicht einverstanden. Er beschließt ihr den sonnengelben Fahrradhelm und die Sonnenbrille aufzusetzen, um dennoch schon erste Sommergefühle aufkommen zu lassen.
„Das kleine und das große Heupferd / hüpfen aus dem Haus, / müssen dies und das besorgen / für den Abendschmaus. // »Komm schon, Kleines«, sagt das Große. / »Wieso bleibst du sitzen?« / Kleines Heupferd sieht die Sonne / durch die Wolken blitzen.“
„Das ist ein Buch. Du kannst es noch nicht lesen. Halt dich einfach an die Bilder. Der Text ist für deine Eltern. Die sollen auch mal wieder was zu lachen haben“ Diese etwas überraschende Einleitung in ein Bilderbuch für die Allerkleinsten gibt bereits die Richtung des Buches vor: Die fröhlichen bunten Bilder sind zum Betrachten für die Kinder, während die sarkastischen Begleittexte dem Aufmuntern überforderter Eltern dienen, die es im Grunde nicht erwarten können, bis ihr Kind endlich schläft.
„Es ist früh am Morgen. »Raus aus den Federn!«, raunt Kiki den drei kleinen Gockis zu. »Auf in den Tag!« Nur Jojo darf noch eine bisschen liegen bleiben. Flocken, Müsli und Kakao – das Frühstück steht schon auf dem Tisch. Und was soll es dann zu Mittag geben? Da sind sich die Gockis schnell einig: Pizza!“
„So ein Haus ist zwar aus Steinen und steht sonst im Allgemeinen ziemlich leblos und auch stumm in der Gegend dumm herum. Doch dieses Haus, das wird gleich klar ist ein besondres Exemplar. Nur schade, dass man dann und wann nicht durch die Mauern sehen kann. Drum haben wir hier mit Bedacht die Mauern einfach weggemacht.“
„Steht schon wieder Weihnachten vor der Tür? Überall sausen Engelein durch die kalte Winterluft und sammeln fleißig all die Briefe von den Balkonen und Fensterbänken ein. Nicht nur die Kinder haben ihre Wünsche so schön aufgeschrieben und gezeichnet, auch die Tiere haben kleine Briefe vorbereitet.“
„Was duftet denn hier so köstlich? In der Wichtelbäckerei wird schon fleißig gearbeitet. Rezepte werden studiert und neue Plätzchen verkostet. Teig wird geknetet und ausgerollt, Plätzchen werden ausgestochen und auf Backbleche gelegt, die dann in den großen Holzofen geschoben werden.“
„Emil und Ella sind die allerbesten Freunde. Zusammen erleben sie gerne Abenteuer und erträumen sich die spannendsten Welten. Begleite sie auf ihrer Reise rund um die Welt – vom Bauernhof zu den wilden Tieren bis auf ein Piratenschiff und hinaus ins Weltall. Unterwegs gibt es einige Such- und Zählaufgaben zu lösen.“
„Hokuspokus, Loch im Bauch, / klar, dass ich da Nudeln brauch. / Penne, Pipe, Pappardelle, / Stelle, Ziti, Tagliatelle, / Tortellini, Maccheroni, / Cannelloni, Rigatoni / und Spaghetti extralang / finde ich im Schrank. / Welche Sorte? Na die längste!“
„Karl Heinz, der hübscheste der Hirsche, trägt im Geweih die schönste … Kirsche.“