Roald Dahl, Der fantastische Mr. Fox
„Auf einem Hügel oberhalb des Tals gab es einen Wald. In dem Wald gab es einen großen Baum. Unter dem Baum gab es eine Höhle. In der Höhle lebten Mr Fox und Mrs Fox und ihre vier kleinen Füchse. Jeden Tag, sobald es dunkel geworden war, sagte Mr Fox zu Mrs Fox: »Und, mein Schatz, was darf es heute Abend sein? Ein fettes Hühnchen von Mops? Eine Enter oder eine Gans von Mecker? Oder ein fetter Truthahn von Mies?«“ (S. 13)
Die fiesen und bösartigen Bauern Mops, Becker und Mies sind zwar reich und leben im Überfluss, doch haben sie ein großes Problem: Mr Fox. Der freche und schlaue Fuchs stiehlt den Bauern die Hühner, Enten, Gänse und Truthähne nach Belieben und lässt sich einfach nicht erwischen. Doch Bauer Mies hat einen fiesen Plan, um Mr Fox endlich das Handwerk zu legen.
„Flo kann sich an seine Eltern kaum erinnern. Er weiß aber noch, wie der Hexenmeister eines Tages bei ihnen aufgetaucht ist. Es gab einen Kampf. Alles war voller Blitze und Qualm. Und seither lebt Flo auf der Hexenburg beim Meister. Als sein Schüler sucht er für ihn alle Dinge zusammen, die Humubuck zum Zaubern braucht. Melkt Mäuse. Mahlt stinkenden Schwefel. Erntet giftige Pilze und Wurzeln.“ (S. 12)
„Vor gar nicht allzu langer Zeit gab es einen Winter, so einen Winter hat es noch nie gegeben. Er fing ganz normal an, schlich sich in den Frühling und stürmte dann durch den Sommer, bevor er mit Schneefall den Herbst bedeckte und von da an zum längsten Winter wurde, den man sich vorstellen kann.“ (S. 11)
„Am Bahnhof von Bright River, einem kleinen Ort in Kanada, saß heute ein Mädchen und wartete. Ihr Name war Anne. Sie hockte auf einem Kiesberg und spielte mit ein paar Steinen. Zu ihren Füßen stand eine große Reisetasche. Anne war aufgeregt, denn in wenigen Minuten würde der alte Matthew kommen. Sie freute sich darauf, von nun an bei ihm und seiner Schwester Marilla zu wohnen.“ (S. 9)
„Das ist Otto Oktopus. Er kann seine Farbe ändern. »Spielen wir Verstecken!«, ruft er seinen Freunden zu. »Du suchst«, sagt Kira Krabbe … und alle stürmen davon.“ (S. 4 – 9)
„Die Metamorphosen des römischen Dichters Ovid sind ein erstaunliches Werk der Weltliteratur. […] Ovid selbst glaubte daran, dass sein Buch auch noch viele Jahre nach seinem Tod gelesen würde. Er sollte recht behalten. Heute kennt man sein Werk auf der ganzen Welt.“ (S. 86)
„Knut sucht Mut. Kann man Mut lernen? Papa hat Mut. Er ist ein Ritter. Knut macht sich auf den Weg … und kommt zu einer Burg.“ (S. 4 – 9)
„Vor langer Zeit lebt in der kleinen englischen Stadt Puddelby ein Arzt, der John Dolittle hieß. Wenn Doktor Dolittle seinen hohen Hut aufsetzte und durch die Straßen spazierte, grüßten ihn alle Leute freundlich.“ (S. 8)
„Es war einmal ein schönes großes Haus am Meer. Zwei Familien wohnten darin, eine links und eine rechts. Es war quer über den Fluss gebaut, damit man ohne große Mühe an das frische Wasser gelangen konnte. Früher hatte eine steinerne Brücke mit Löwenköpfen die beiden Teile des Hauses verbunden. Doch eines Nachts schlug der Blitz ein, mitten auf der Brücke und durch die Brücke hindurch. Die steinernen Löwenköpfe purzelten in den Fluss und niemand konnte mehr hinüber.“ (S. 5)
„»Ich habe keine Lust auf die Lesenacht«, meint Moritz. Die Kinder der Grundschule übernachten heute in der Sporthalle. Jeder hat ein Buch dabei. Paul lacht. »Du hast wohl Angst vor dem Schulgespenst!« Paul ist Moritz‘ älterer Bruder. Er ist schon neun. Besonders gern haben sich die Brüder nicht. (S. 8 f)