Louisa May Alcott / Karen Christine Angermayer, Betty und ihre Schwestern
„»Morgen ist Weihnachten und wir bekommen keine Geschenke. Wie schrecklich!«, rief Jo. Sie lag ausgestreckt vor dem Kamin. »Das passiert, wenn man arm ist«, sagte Meg. Sie war die älteste der vier Schwestern. Mürrisch betrachtete sie den Saum ihres alten Kleides. »Wenn Papa nur nicht all sein Geld verloren hätte …« Amy, die jüngste, seufzte ebenfalls. »Es ist ungerecht. Manche Mädchen aus meiner Klasse haben so viel schöne Sachen. Andere haben gar nichts. So wie wir!«“ (S. 9)
Die vier Schwestern Betty, Meg, Amy und Jo warten gemeinsam mit ihrer Mutter auf den Weihnachtstag, während sich ihr Vater als Pfarrer im Krieg bei den Soldaten befindet. Die Familie muss sparen und die Kinder befürchten, dass es diese Weihnacht keine Geschenke geben wird und alle ihre Wünsche unerfüllt bleiben.
„Was sind Gefühle? Gefühle helfen uns einzuordnen was wir erleben. So können wir entscheiden, was wir als Nächstes tun oder wie wir uns anderen gegenüber verhalten. Ist ein Gefühl stark, reagiert auch unser Körper heftig. Unsere Augen strahlen oder füllen sich mit Tränen. So können andere Menschen erkennen, wie es uns geht.“ (S. 8)
„Die ersten Kulturen entstanden entlang großer Flüsse in Mesopotamien (dem heutigen Irak) und China. Im Lauf der Zeit kamen überall auf der Welt viele weitere dazu. Dieses Buch zeigt Szenen aus 12 antiken Kulturen in Afrika, Amerika, Asien, Europa und Ozeanien. Auf dieser Karte siehst du, wo sie sich befanden.“ (S. 2)
„Ja, Sommerrode ist so wunderhübsch, so fabelhaft und perfekt, dass man es kaum aushalten kann. Aber jetzt ist die Hauptstraße von Sommerrode versperrt. Mitten auf der Lupinenallee türmt sich ein riesiger Berg Modder auf. Gekrönt mit einem dicken Haufen frischer Hundekacke. Der Matsch quillt schon rechts und links auf den Radweg. Und der Gestank kriecht durch die Schießscharten-Fenster der umliegenden Häuser. Wie das passieren konnte? Tja, das Ganze hat vor einer Woche begonnen, mit der Kletten-Keilerei. Und der Ameisen-Attacke. Und dann kam der Wettbewerb, bei dem ein Drache unbedingt den ersten Preis gewinnen wollte. Aber besser der Reihe nach.“ (S. 8 f)
„Hast du dich schon einmal gefragt, warum du Wildtiere nur selten siehst. Möchtest du ihnen auf die Spur kommen? Dieses Buch wird dir dabei helfen, ihre Lebensweise kennenzulernen. Du erfährst, wie das Leben von Pflanzen und Tieren zusammenhängt und wie du die Artenvielfalt unseres Planeten am besten unterstützt.“ (S. 4)
„Wolem war ein Städtchen mit schmalen Straßen. Die Menschen von Wolem sahen über ihrem Kopf nicht mehr als einen kleinen Streifen vom riesigen Himmel. Ein Gebäude dort ragte hoch über alle Häuser hinaus. Es war ein Gebäude mit dreißig Stockwerken. Niemand fand es schön, aber alle sagten, dass Wolem mit diesem Gebäude auf der Höhe der Zeit sei. Jona verstand nicht ganz, was das bedeutete. Dann musste die Zeit ja wohl hoch sein, dachte sie. (S. 9)
„Ding, dang, dong! Es klingelt zur Pause. Maxe wacht auf. Er hat geschlummert wie ein Murmeltier. Andere Kinder schlafen noch. Ein Junge schnarcht laut. »Ab in die Pause«, sagt Frau Penne. Sie ist die Lehrerin. Maxe und Friede laufen auf den Schulhof. »Nicht rennen!«, ruft die Lehrerin.“ (S. 10-11)
„Im Laufe der Geschichte haben Menschen auf der ganzen Welt viele außergewöhnliche Bauwerke errichtet. Dieses Buch erzählt die Geschichte von 18 dieser architektonischen Wunder auf fünf Kontinenten. Die Karte auf dieser Seite zeigt Bauwerke, die oft als die „Sieben Weltwunder“ bezeichnet werden.“ (S. 6)
„»Dieser Aristoteles«, sagt Matilda, »war ein großer Gelehrter. Er hat alles Mögliche erforscht, die Dinge, die Natur und die ganze Welt.« Kokosnuss holte den Laserphaser aus der Schublade und sagt: »Wir könnten ihn besuchen!« »Eine Zeitreise ins antike Griechenland!«, sagt Matilda begeistert.“ (S. 8)
„Laila ist Adas beste Freundin. Ada und Laila haben sich auf der Rutsche kennengelernt. Ada stand unten, Laila stand oben. Da waren sie beide drei. Laila wohnte nur vier Häuser weiter und hatte ein Dreirad, das auf dem Gehweg sehr laut ratterte. Laila winkte beim Rattern und Ada guckte ihr zu. Als Ada in den Kindergarten kam, war Laila schon da. Laila hat Ada an der Hand genommen und ihr alles gezeigt.“ (S. 24)