Jan Paul Schutten, Das Weltall
„Wenn du dieses Buch gelesen hast und jemanden triffst, der sagt, er weiß ganz genau, woher alles in unserem Weltraum oder Universum kommt, dann weißt du, dass du diesen Jemand nicht ernst zu nehmen brauchst. Es sei denn, er oder sie schaukelt auf einer tropischen Insel in einer Hängematte …“ (S. 13)
Das Sachbuch für Kinder und Jugendliche bietet „532 bemerkenswerte Informationen“, die in fünf umfangreichen Kapiteln vorgestellt werden. Die Themen reichen von Reisen in der Zeit über das Weltall, Albert Einsteins Ideen, absurde Experimente und absonderliche Entdeckungen bis hin zu Fragen nach der Entstehung des Weltalls.
Welt gekommen, noch ganz nass und mit glänzendem Fell. Wunderschön, nur atmete er nicht.“ (S. 9)
„Trotzdem haben wir nach den Sommerferien beschlossen, etwas zu opfern: unsere Freiheit. Zumindest für drei Monate. Wir kriegen etwas Besseres für das, was wir aufgeben, dachten wir. Das war das große Ziel, klar, das offizielle: Die Welt retten, wenigsten ein bisschen. Vielleicht wäre das Experiment nicht außer Kontrolle geraten, wenn es dabei geblieben wäre.“ (S. 5)
„Was auch immer auf jener Insel namens Horvig geschehen war, es hatte ihn verändert. Nicht bloß sein Bein, sondern ihn, Teofin. Genau wie Edda selbst war er nach wenigen Wochen draußen im Inselreich nicht mehr der, der er noch an der Küste gewesen war.“ (S. 50)
„Diese Geschichte hat viele Anfänge. […] Sie beginnt mit zwei Hexen und einem Mann ohne Farbe. Sie beginnt mit einer Lüge. Sie beginnt in dem grauen, dem blauen, dem silbernen, dem teerschwarzen Meer. Sie beginnt mit den Kaltwochen, mit den Fischern, die dem Meer nicht trauen, und den verschwundenen Kindern Colms. Vor allem aber beginnt sie mit einem Mädchen.“ (S. 9)
„Ich hasse diese Insel. Sie ist zu klein. Und dieses Haus, das zu groß ist und zu zugig. Es gibt so viele Türen. So viele Menschen. Überall Personal und Gäste. Wir leben in einem Hotel am Rande des Meeres, ganz weit oben im Norden, dort, wo der dunkelste aller Himmel auf das Ende der Welt trifft.“ (S. 11)
„Das Erste, woran ich mich erinnern kann, ist der Sand auf der Insel. Ich machte die Augen auf und sah Sand, nichts als Sand, total aus der Nähe, als würde er unter einem Mikroskop liegen.“ (S. 7)
„Mattie hinterlässt eine neunzehnjährige Schwester, Sadie, eine Ersatzgroßmutter, die sie aufgezogen hat, May Beth, und ihre Mutter Claire; aber Claire ist schon eine Weile von der Bildfläche verschwunden. Ich war an einer Tankstelle am Ortsrand von Abernathy, ungefähr eine halbe Stunde von Cold Creek entfernt, als ich von dem Mord an der kleinen Southern erfuhr.“ (S. 11)
„Mein Bruder hält seine Gabel und sein Messer in der Hand. Er hat Hunger, sagt er. »Ich nicht so.« Ich finde es viel zu warm für warmes Essen. Auf Alans nackter Brust ist ein Ausrufezeichen. Man hat ihm schon dreimal den Brustkorb aufgeschnitten, aber es sieht nur aus wie ein Mal, und er lebt noch.“ (S. 7)
„Zweige peitschten Amy ins Gesicht, sie rutschte aus und fiel mit einem Aufschrei hin, stand nass wieder auf und kämpfte sich weiter zwischen den rauschenden Bäumen hindurch. Regenblind, mit eingezogenem Kopf, lief sie rutschend den Weg entlang, während das Unwetter ringsum donnerte und toste wie ein aufgewühltes Meer.“ (S. 12)