Laura Aitken-Burt u.a., Das alte Rom - Die visuelle Geschichte
„In der Blüte des Römischen Reiches konnte sich ein furchtloser Reisender auf seinem Weg von England bis zum Irak, vom Schwarzen Meer bis zur Straße von Gibraltar, von Wien über die Donau nach Assuan über den Nil ausschließlich auf römischen Territorien bewegen.“ (S. 9)
Rom entwickelte sich in einem Zeitraum von 1000 Jahren von einer einfachen Siedlung zu einem die antike Welt umfassenden Imperium, das in wirtschaftlicher, kultureller und politischer Hinsicht Europa bis weit in das Mittelalter und in die Neuzeit hinein geprägt hat und bis heute wichtiger Teil des europäischen Bewusstseins geblieben ist. Im Sachbuch „Das alte Rom“ begleiten die Leserinnen und Leser die Stadt Rom von ihren Anfängen bis zum Untergang und in all ihren vielschichtigen Facetten.
„Warum hatten die Hikeda’ya Himano getötet? Um ihn zum Schweigen zu bringen, das schien klar – warum sonst sollte man jemanden töten, der kein Krieger war, dessen Bedeutung in seiner Weisheit lag? Dass all die Bücher im Haus ihres Meisters verbrannt worden waren, deutete doch wohl auf einen solchen Grund hin – es war ein Glück, dass er das Pergament über die Hexenholzkrone noch hatte retten können, ehe sie ihn töteten.“ (S. 30)
„Nach einem berühmten Ausspruch des bedeutenden britischen Philosophen und Mathematikers Alfred North Whiteshead (1861-1947) lautet die »sicherste allgemeine Charakterisierung der europäischen philosophischen Tradition, dass diese in einer Reihe von Fußnoten zu Platon besteht«. In der Tat hat wohl kein anderer Philosoph in der Geschichte der westlichen Philosophie so große Fußstapfen hinterlassen wie Platon.“ (S. 4)
„Es wuchsen einst auf Hildings Gut / Zwei Pflanzen unter Pflegers Hut, / Nie war auf Nordens grünen Auen / Ein schöner Paar zuvor zu schauen. // Die eine wie die Eiche spross. / Und wie die Lanze ist ihr Schoß, / Um welche stolz im Wind getragen / Dem Helmbusch gleich die Wipfel ragen.“ (S. 5)
„»Du musst dich retten und helfen unser Volk zu retten, sonst wird auch noch die Erinnerung an uns sterben.« Was hatte das zu bedeuten? Waren die Worte nur von ihrem träumenden Selbst an den Teil von ihr gerichtet, der schon aufgewacht war? Oder hatte jemands anders zu ihr gesprochen – ein Geist oder verirrte Reisender auf der Straße der Träume?“ (S. 32)
„Künstler sind großartige Beobachter und haben die besondere Gabe, ihre Eindrücke bildnerisch zu verarbeiten. Sie zeigen die Welt aus ihrem eigenen Blickwinkel. Doch aus Neugier und Kreativität allein erwächst noch kein Kunstwerk. Wann entstanden die ersten Werke, die wir heute als Kunst im eigentlichen Sinne definieren?“ (S. 7)
„Vor etwa 400 Jahren entstand aus der Verbindung von Musik, Theater und Tanz eine neue Kunstform, die man als Oper bezeichnet. Sie erlangte schnell große Popularität, und um 1700 war sie in ganz Europa beliebt. Ihr Wesen hat sie seitdem nicht verändert: Sänger erzählen auf der Bühne, unterstützt durch Orchester, Kulissen, Kostüme und Beleuchtung eine Geschichte.“ (S. 1)
„Seit Urzeiten suchen Menschen nach dem Sinn ihres Lebens und des Universums, nach grundlegenden Wahrheiten für sich und die Welt. Aus dieser Sinnsuche entstanden die Religionen. Auch die Naturwissenschaften hatten in ihren Anfängen eine sehr enge Beziehung zur Religion. Erst seit etwa 300 Jahren gehen Religion und Naturwissenschaft getrennte Wege.“ (S. 6)
„Möge die anregende Fülle des Bildmaterials und die Kürze des Textes, der sich in wenigen Stunden lesen lässt, vielen Tirolerinnen und Tirolern, geborenen oder zugewanderten, die der Geschichte nicht viel Zeit widmen können, vielleicht auch interessierten Gästen einen ersten verlässlichen Überblick über das Werden unseres Landes ermöglichen.“ (S. 11)
„Die Geschichte von Merlin soll am Anfang dieses Buches stehen, in welchem ich meine Geschichte von König Arthur erzähle und jene Episoden wiedergebe, die Meister Malory aus verschiedenen Gründen nicht in sein großes Werk aufnehmen konnte, das die ganze Welt als Le Morte D’Arthur kennt. Damit entsteht ein neues Buch über König Arthur und seine Ritter, das im Gedächtnis von Männern und Frauen von edlem und freundlichem Geist weiterleben möge, bis die Weltzeitkarte wieder eingerollt wird.“