Michael Ende, Von Schmetterlingen und weisen Elefanten
Michael Ende hatte die Gabe mit seinen Geschichten Kinder zu unterhalten und Erwachsene zum Denken anzuregen. Schrieb er nun Geschichten für Kinder oder für Erwachsene? Er schrieb einfach Geschichten, die Kinder und Erwachsene liebten!
„Von Schmetterlingen und weisen Elefanten“ beinhaltet eine Auswahl von sechs Erzählungen von Michael Ende, die zwischen 1972 und 1993 veröffentlicht worden sind.
„Warum zieht es dich überhaupt in so eine verdammte Stadt?“ „Ich möchte gerne eine Städterin werden.“ Im gleichen Moment bedauerte sie ihre unüberlegte Antwort. Wie konnte sie einem fremden Jungen von ihren geheimen Gedanken erzählen.“ (22f)
Der berühmte irische Schriftsteller und Satiriker Jonathan Swift bemerkte einmal: „Fantasie ist die Gabe, unsichtbare Dinge zu sehen.“
„Steht die Welt denn nachts nicht still? Von wegen! Der Bäcker schlummert tief und fest, während quietschfidele Mausmakis all die Arbeit machen.“
Meist dauert es nicht lange und die anfängliche Begeisterung der jungen Schülerinnen und Schüler nimmt durch den Schulalltag zunehmenden ab.
„Ich bringe den Regen für das dürstende Leben von den Strömen und Seen; ich trage den Schatten für die Blätter die matten, die des Mittags zum Träumen gehen.“
„Seit es Menschen gibt, haben sie versucht, die erstaunlichen Dinge, die sie ringsum beobachten, zu verstehen, und sich gefragt: Was sind das für Dinge? Warum bewegen und verändern sie sich auf diese Weise? Waren sie schon immer da?“ (39)
„Unsere Lebensalter sind die der Pflanze: wir gehen auf, wachsen, blühen, blühen ab und sterben“, schrieb einst der deutsche Philosoph und Dichter Johann Gottfried von Herder.
Der große deutsche Philosoph Immanuel Kant schrieb einmal: „Die Regeln des Glücks: Tu etwas, liebe jemanden, hoffe auf etwas.“
„Wenn wir eine Liste von unheimlichen, widerspenstigen, unberechenbaren Gegenständen erstellen müssten, würden Spiegel an erster Stelle stehen.“