Amelie Benn, Die Geschichte von Sankt Martin
„Vor vielen Jahren lebte ein junger Mann namens Martin in einer kleinen Stadt. Er arbeitete als Soldat für den römischen Kaiser. Jeden Tag waren Martin und die anderen Soldaten in seinem Auftrag unterwegs.“
An einem eiskalten, verschneiten Wintertag ist Martin froh, dass ihn ein warmer Mantel vor der bitteren Kälte schützt. Aber nicht allen geht es so gut wie Martin. Ein alter Mann mit einem dünnen löchrigen Hemd sitzt frierend vor dem Stadttor.
„Hicks fliegt auf seinem Drachen über die Insel. Ohnezahn feuert blaue Plasmablitze. Dann möchte Hicks mit ihm tauchen. Aber kaltes Wasser mag Ohnezahn gar nicht. Doch Hicks besteht darauf.“ (S. 4f)
„Plötzlich begann die Schlacht. die Blauröcke nahmen ihre Hüte von den Köpfen und warfen sie in Richtung der Rotröcke. Die Rotröcke zogen ihre Hüte und schleuderten sie den Blauröcken entgegen. Der Kampf wogte hin und her, bis alle Hüte im Dreck lagen.“
„Mein Großvater war ein junger Mann, als er sein Zuhause in Japan verließ und auszog, um sich die Welt anzusehen. Er trug zum ersten Mal europäische Kleidung und begann seine Reise auf einem Überseedampfer. Der pazifische Raum versetzte ihn in Staunen.“
„Überall auf der Erde befinden sich große und kleine Flüsse, viele mit Nebenarmen, die bis in die entlegensten Winkel der Welt reichen. Diese ruhig durch die Landschaft dahinfließenden oder stark strömenden Wasserläufe bestimmen die Welt um uns herum.“
„Marti, das coole Mützengespenst: trägt seine geliebte Mütze immer auf dem Kopf. Selbst unter der Dusche … Lilli, das freundliche Gespenst mit dem Hündchen: mag Schleifen und Tiere, besonders ihren Vierbeiner Chilli … Bibi das ängstliche Zittergespenst …“
„In dieser Landschaft voller Eis und Schnee lebe ich mit meiner Familie. Ich bin acht Jahre alt und heiße Tikki. Das bedeutet »kleine Schnee-Eule«. Wir leben nicht immer am selben Ort, denn wir folgen den Tieren, die wir jagen.“ (S. 6f)
„Die Seidenstraßen haben weder einen Anfang noch ein Ende, weil sie eigentlich gar keine richtigen Straßen sind. Sie sind ein Netz von Wegen, die es ermöglichten, dass Waren, Menschen und Ideen, aber auch Krankheiten und Gewalt von Ost nach West und von West nach Ost strömen konnten …“ (S. 10)
„Es wird langsam Morgen und Sami ist schon hellwach. Er ist aufgeregt, denn heute ist sein erster Tag im Kindergarten. Sami hat nicht vor, lange im Bett zu bleiben. Leise zieht er sich an und nimmt die neue Tasche aus dem Schrank.“
„Ich bin ein Schaf, und wenn du zufällig ein Mensch bist, weiß ich, was du denkst: Du denkst, ich bin auch einer und sag das nur so, weil ich irgendwas verpeilt habe. Falsch! Ich bin ein richtiges Schaf.“ (5)