Michael Engler, Rufus und sein Schnabeltier
„Rufus hielt den Atem an. Konnte es sein, dass das Ding ihn verstand? Dass es seine Fragen wirklich begriff? »Verstehst du etwas, was ich sage?«, fragte Rufus. Das Wesen nickte noch einmal. Rufus hatte noch nie von einem Tier gehört, das Menschen versteht.“ (9 f)
Als Rufus von einem Fußballspiel nach Hause geht und sich vor einem Regengewitter unter einer Bushaltestelle in der Nähe des Zoos in Sicherheit bringt, hört er plötzlich merkwürdige Geräusche. In einem Gebüsch hat sich ein kleines Schnabeltier versteckt, dass aus dem Zoo entflohen ist. Zu seinem Erstaunen muss Rufus feststellen, dass das traurige Tier ihn verstehen und sogar mit ihm sprechen kann.
„Ich heiße Ella, und ich bin schon wieder in der zweiten Klasse. Das heißt, eigentlich fangen gerade die Sommerferien an. Aber im Herbst muss unsere ganze Klasse noch mal in die Zweite, weil wir vor den Ferien eine Stunde zu früh aus der Schule abgehauen sind.“ (5)
„Es war einmal ein Elefantenkind, das war sehr klein auf die Welt gekommen. Ja, es war nicht bloß klein, es war sogar winzig! Es war so winzig, dass man es kaum einen Elefanten nennen konnte. Doch es besaß einen Rüssel und Schlappohren und sah auch sonst wie ein Elefant aus.“ (5)
„Fast jeder, der in die Schnüfflergasse kam, hatte ein Problem am Hals, und Toby Montrose steckte in besonders großen Schwierigkeiten. Er lebte zwar erst seit zwei Monaten bei seinem Onkel Gabriel, aber er schien das Unglück geradezu magisch anzuziehen.“ (13)
„Das Land, in dem Lukas der Lokomotivführer lebte, hieß Lummerland und war nur sehr klein. Es war sogar außerordentlich klein im Vergleich zu anderen Ländern wie zum Beispiel Deutschland oder Afrika oder China.“ (5)
„Um es gleich zu sagen: Wir Hamster mögen Menschen. Warum. Weil sie so schön leicht zu erziehen sind. Du klammerst dich ans Käfigtürchen – schon nehmen sie dich heraus.“ (5)
„An einem sonnigen Frühlingstag trabt das Schaf aufgeregt über die Lichtung. Gerade haben ihm die Amseln im Vorbeifliegen eine Neuigkeit zugezwitschert. »Das ist ja unglaublich«, murmelt das Schaf. »Das muss ich unbedingt jemandem erzählen.«“
„Ginge man heutzutage in die Schule und fragte die Kinder »Was ist ein Gügel?«, so bekäme man sicher ein paar ziemlich dumme Antworten. » Na, so’n Mittelding zwischen Kugel und Kügelchen«, könnte ein Kind sagen. Und ein anderes: »Ein Küken, das gackert.« Oder sogar: »Das ist ein anderes Wort für Gugelhupf.« Aber es gab eine Zeit, das war das nicht so.“ (7)
Endlich einmal ein Buch, für das man den Begriff „Prequel“ verwenden kann. Dieser Begriff liegt bei den meisten Lesern brach im Kopf herum, weshalb es immer ein Festtag ist, wenn ein Prequel ausbricht.
„Das hier ist Willi Wiberg. Und jetzt lernst du seine Freunde kennen.“