Julia Donaldson, Die Rüpelbande
„Der Troll, der Geist und die schreckliche Hex, / die waren so richtig gemein. / Sie baten um nichts und bedankten sich nie / und hatten drei Herzen aus Stein. / Sie waren gehässige Rüpel, die Hexe, der Geist und der Troll. / So widerlich rüpelig, schlimmer sogar: / Sie fanden das unheimlich toll!“
Drei schlimme und doch recht ungleiche Bösewichte schließen sich zusammen, um ihre Umgebung in Angst und Schrecken zu versetzen. Alle geraten in Panik und Angst und nichts scheint vor ihnen sicher zu sein, bis eines Tages ein kleines Mädchen auftaucht.
„Ein Windstoß fegt über die brüchige Mauer hinweg, die mein notdürftiges Versteck bildet. Quirin, der mehr Verständnis für Neugierde hat als jeder andere Mensch, den ich kenne, hat mir den Platz zugewiesen und verlässt sich darauf, dass ich stillhalte. Er weiß, dass ich weiß, wie wichtig es ist, unbemerkt zu bleiben. Offiziell bin ich, ist meine ganze Gruppe längst nicht mehr hier, sondern nach Westen weitergezogen.“ (S. 8)
„Ich habe einen kleinen Bruder. Mortimer heißt er und er ist acht Jahre alt. Er hat weißblonde Haare und blaue Augen und in einer Wange ein Grübchen. Er ist das Beste, was es gibt, finde ich. Ich habe ihn einfach unglaublich lieb. Manchmal nervt er mich natürlich, aber ich liebe ihn trotzdem. Ich selbst heiße Samuel. Ich bin elf und habe dunkle Haare und sehe wohl ziemlich gewöhnlich aus, würde ich sagen.“
„Jede Reise beginnt mit einem kleinen ersten Schritt. Du musst dich nur trauen und loslaufen. Und wie so viele Reisen beginnt auch meine Reise, die eines kleinen Mädchens, ganz unverhofft an einem scheinbar ganz normalen Tag. Mein Name ist Layla. Und wie heißt du?“ (S. 5)
„Eine mächtige Gestalt, in einen Kapuzenumhang gehüllt, unter dem weder Füße noch Gesicht zu erkennen waren, glitt sanft über den Boden schwebend auf ihn zu und sog die Nacht in sich ein. Harry stolperte zurück und hob den Zauberstab. »Expecto patronum!« Ein silbriger Dunstfaden aus der Spitze des Zauberstabs und der Dementor wurde langsamer, doch der Zauber hatte nicht richtig gewirkt.“
„Manuel und Didi wohnten in einem Baumhaus am Rande eines großen Sees. Das Baumhaus hatte ein Erdgeschoß und einen ersten Stock. Manuel wohnte oben, und Didi wohnte unten. Didi war eine Feldmaus, und Feldmäuse wohnen immer am liebsten in der Nähe der Erde. Manuel war eine Haselmaus. Er bevorzugte luftige Höhen. Von seinem Fenster aus hatte er einen herrlichen Ausblick auf den See.“ (S. 8)
„Seit Flo denken kann, ist er der Zauberschüler vom Großen Hexenmeister Basil Humbuck. Jetzt hat der Meister aus einem Regenwurm einen fürchterlichen Giftwurm erschaffen. Mit dem Großen Grol will er die Magische Quelle zerstören, um die Herrscher über den Zauberwald zu werden.“
„»Ragnara hat meine Schwester«, flüsterte ich. Ben brüllte etwas heraus, das ich zum Glück nicht verstand, und Rebecca schnappte nach Luft. »Ragnara ist unterwegs hierher, um mich zu holen, weil sie uns beide haben will.« Rebecca umklammerte die Tischkante. »Wir lassen Thora und Varnar eine Nachricht zukommen. Die gesamte Widerstandsbewegung ist in Haraldsborg in Hrafnheim versammelt. Vielleicht können sie herkommen und dich beschützen.« Ich schob den Unterkiefer vor. »Das reicht nicht. Monster hat gesagt, dass ich Seren finden muss. Ich muss selbst nach Hrafnheim.« (S. 31)
Einsam sitzt ein kleines Mädchen mit ihrem Roller auf einer Stiege und langweilt sich, während in ihrer Nähe Kinder aufgeregt spielen. Ihr Vater arbeitet in seinem Büro und ihre Mutter ist beim Kochen und Telefonieren. Niemand Zeit für sie, nicht einmal ihre Schwester will mit ihr Ball spielen.
„Auf einem Hügel oberhalb des Tals gab es einen Wald. In dem Wald gab es einen großen Baum. Unter dem Baum gab es eine Höhle. In der Höhle lebten Mr Fox und Mrs Fox und ihre vier kleinen Füchse. Jeden Tag, sobald es dunkel geworden war, sagte Mr Fox zu Mrs Fox: »Und, mein Schatz, was darf es heute Abend sein? Ein fettes Hühnchen von Mops? Eine Enter oder eine Gans von Mecker? Oder ein fetter Truthahn von Mies?«“ (S. 13)