Jenn Lyons, Der Name aller Dinge
„Mein teuerster Lord Var, hier der von euch erbetene Bericht über die Ereignisse, die zu der momentanen Lage in Jorat führten. Ich habe gemogelt und lasse die Geschichte in großen Teilen von Janel selbst erzählen – aber Informationen aus erster Hand sind immer noch die besten, nicht wahr?“ (S. 11)
Der Magier Lord Relos Var lässt sich von seiner Dienerin Seneras Kihrins Geschichte erzählen, dem Sohn aus dem Königshaus D’Mon und seinem großen Gegenspieler. Dieser hat mit der Zerstörung des magischen Schellensteins den Untergang des Königtums heraufbeschworen und dabei sowohl alle gegeashten Sklaven als auch verstoßenen Dämonen befreit.
„In dem schmalen Schatten der Hecke hockte tatsächlich ein Huhn. »Gehört das jetzt auch uns?« Tobi stieg aus dem Sandkasten und ging langsam auf das Huhn zu. »Natürlich nicht« Das Huhn gackerte und rannte mit den Flügeln flatternd quer durch den Garten. Und dann sah ich Flo zum ersten Mal.“ (S. 14)
„Endlich sind Ferien. An so einem Tag möchte man vor Freude kopfstehen oder hüpfen wie und Hund Flori. Es klingelt, Linns Mama eilt zum Telefon. »Hallo, Theo!« » Oh nein! Hast du Schmerzen? Ich komme gleich vorbei und bringe dir dein Waschzeug und deinen Schlafanzug!«
„Die Sonne scheint. Und es riecht nach Frühling. Jetzt aber nichts wie raus aus meinem Haus. Nanu – Blumen? Direkt vor meiner Tür? Wie kann das sein? »Das war der Sturm letzte Nacht. Der hat deinen Baum entwurzelt. Hast du denn gar nichts gemerkt?«“
„Von diesen [Magiern, Anm.], heißt es, sei der wohl größte, ganz gewiss aber der am weitesten Gereiste ein Mann namens Sperber gewesen, der seinerzeit sowohl Drachenmeister als auch Erzmagier war. Von seinem Leben und seinen Heldentaten berichten das Gedlied und andere Gesänge, doch was hier erzählt werden soll, ist eine Geschichte aus der Zeit, als er noch nicht berühmt war und über die es keine Lieder gibt.“ (S. 15)
„Mitten im Buch steht eine Mauer. Und das ist gut so.“ Mit diesen Worten beginnt Jon Agees Kinderbuch, in dem eine dicke Ziegelmauer zwei Welten voneinander trennt. Auf der einen Seite befindet sich ein kleiner Ritter, der sich aufmacht, die Mauer zu reparieren, auf der anderen Seite versuchen die Tiere, die Mauer niederzureißen.
„Ich hasse diese Insel. Sie ist zu klein. Und dieses Haus, das zu groß ist und zu zugig. Es gibt so viele Türen. So viele Menschen. Überall Personal und Gäste. Wir leben in einem Hotel am Rande des Meeres, ganz weit oben im Norden, dort, wo der dunkelste aller Himmel auf das Ende der Welt trifft.“ (S. 11)
„»Madame Picot eröffnete damals einen kleinen Laden namens Bittersüß. Dort stellte sie Schokolade her und verzauberte mit ihren Köstlichkeiten ganz Belony. Sehr schnell sprach sich herum, dass ein Besuch in ihrer Schokoladenstube, wahre Wunder bewirkte. Wer einmal ihre Kreationen gekostet hatte, war bald darauf Probleme und Sorgen los. Es war wie … verzaubert!«“ (S. 11)
„Allen ziehen ihren Hut zum Gruß. Fast alle. Nur Herr Bert wird immer übersehen. Warum sieht ihn niemand? Er hat sich doch extra einen bunten Anzug gekauft?“
„»Wir sind entführt worden«, sagte Jacob. »Diese Männer planen, in zwei Monaten in die Märchenwelt einzufallen. Wenn wir ihnen kein Portal präsentieren, werden sie unsere Familie büßen lassen!« Mutter Gans klappte die Kinnlade herunter, und ihr Blick sprang zwischen den Brüdern und den Soldaten hin und her.“