Mark Gatiss / Steven Moffat, Sherlock – Ein Skandal in Belgravia
„»Gestern gab es einen Flugzeugabsturz in Düsseldorf. Keine Überlebende. In seinem Pass befand sich ein Stempel von Berlin. In seinem Mantel fanden wir seine Bordkarte sowie eine Serviette und einen Keks aus dem Flugzeug. Laut der Passagierliste war dieser Mann an Bord.« »Dieser Mann hätte bei dem Absturz gestern sterben sollen, wie kommt der auf einmal in einen Kofferraum in Southwark?«“
Auch im vierten Comic-Band der Fernsehserie „Sherlock“ muss der Meisterdetektiv mehrere Fälle gleichzeitig lösen. Nachdem das offene Ende der Begegnung zwischen Holmes und Moriarty im 3. Band „Das große Spiel“ https://lesen.tibs.at/node/5501 aufgelöst wird, sieht sich Sherlock mysteriösen Todesfällen und einer drohenden Erpressung im Umfeld der königlichen Familie gegenüber.
„Einst lebte ein Mann, der glaubte, ihm gehöre alles. Und er ging hinaus ich die Welt, um sich anzusehen, was seins war. »Du gehörst mir«, sagte Fausto zu der Blume. »Ja«, sagte die Blume. »Ich gehöre dir.« Zufrieden lief Fausto weiter.“
„Von oben flackerte das Licht einer Fackel herab. Es war jedoch nur schwach und konnte den Abgrund, der unter Augusta gähnte, nicht erhellen. Aus dem Abgrund war eine verzweifelte Stimme zu hören. »Augusta! Hilf mir!« Gedanken schwirrten im Kopf des Mädchens hin und her. Wie hatte es zu all dem kommen können?“ (S. 9)
„Paulchen und Pieks sind allerbeste Freunde! Im Waldkindergarten haben sie immer viel Spaß zusammen. Paulchen hilft Pieks beim Klettern … und zeigt ihm die besten Verstecke hinter dem Holunderbusch.“
„»Nun lautet dein Name Shikanoko – Kind des Hirsches.« Eine entfernte Erinnerung durchwehte ihn – ein Hirschkalb, die Stimme seines Vaters –, und er wusste, dass er niemals einen anderen Namen annehmen würde. Dann sank er in einen tiefen Schlaf.“ (S. 32)
„War das eine Sommernacht! Lauschig warm, alles am rechten Platz, der Mond spiegelte sich im Schmoddertümpel, die Mücken waren zu schlapp zum Stechen und die ganze Welt duftete nach Heu und Hühnerkacke.“
„Hallo du, ja, du mit den müden Äuglein! Rutsch mal etwas näher! Noch ein Stückchen! Ja, so ist es gut! Ich möchte dir jemanden vorstellen: Schau, das ist das kleine Nickerchen!“
„Menno! Mit einem Mal steht das Muffelmonster mitten in Moritz‘ Zimmer. Die Fäuste geballt, die Ohren zurückgelegt – so richtig mies gelaunt. Moritz kennt das schon. Denn immer, wenn es schlechte Laune hat, taucht das Muffelmonster bei ihm auf.“ (S. 10)
„»Du wolltest wissen, ob ich alt bin. Nun ja. Ich bin so jung wie der Junge, der ich einmal war und den ich immer noch in mir spüre. Und ich bin so alt wie der Mann der vor dir sitzt.« »Dann bist du ja beides, alt und jung«, wundert sich das Mädchen. »So wird es wohl sein«, antwortet der Mann nachdenklich.“
„Schon seit ich klein war, will ich Detektivin werden, und ich liebe es, mich zu verkleiden. Mum hat mich darin immer unterstützt. Sie hat sich sogar kleine Rätsel für mich ausgedacht, die ich lösen sollte, mit richtigen Spuren und allem Drum und Dran.“ (S. 16)