Trenton Lee Stewart, Secret Keepers – Zeit der Späher
„Ruben schloss kopfschüttelnd die Schranktür und wandte sich gerade wieder um, als die Erkenntnis darüber, was die Uhr machen konnte – was er damit machen konnte –, ihn wieder mit voller Wucht traf, als wäre es zum ersten Mal. Ich kann mich unsichtbar machen!, dachte er. Unsichtbar!“ (S. 103)
Ruben Pedley liebt es unerkannt zwischen den Häusern und Gassen der Stadt umherzustreunen, ohne gesehen oder beachtet zu werden. Als er sich eines Tages zwischen zwei Hausfassaden empor hantelt, entdeckt er, versteckt im Mauerputz, einen merkwürdigen Beutel mit einem nicht weniger merkwürdigen Inhalt. Er ahnt nicht, wie sehr dieser Fund sein Leben verändern wird.
„Halt! Jede Geschichte beginnt mit dem Anfang. Also soll auch hier der Reihe nach erzählt werden: Laurenz hatte einen Traum, der bald in Erfüllung gehen sollte.“ (S. 5)
„Sie sah nach rechts Da kam jemand. Ihre Worte waren ein eindringliches Flüstern. »Wenn ich dich sehen kann, können sie dich auch sehen. Du bist in Gefahr. Sei vorsichtig, Arlo Finch!“ (S: 44)
„»Du darfst es niemandem zeigen, sonst funktioniert es nicht. Du darfst keinem sagen, dass ich es dir gegeben hab. Und du darfst nicht darüber reden. Versprochen?« »Wieso?«» Das sind die Regeln. Sonst kriege ich Probleme.« Sie gab ihm eine DVD. Darauf stand ein einziges Wort: Erebos.“ (S. 7)
Vor 50 Jahren betrat Neil Armstrong den Mond und verließ damit als erster Mensch die Erde. Ein Augenblick in der Geschichte der Menschheit der im Fernsehen in allen Teilen der Welt live miterlebt wurde. Der Illustrator John Hare knüpft in seinem Bilderbuch „Ausflug zum Mond“ auf seine ganz persönliche Weise daran an.
„Hobbingen, vor allem das noble Beutelsend, steht für die romantische Vergangenheit des englischen Landlebens: eine viktorianische Landschaft, runde Türen und Fenster, versteckt hinter Hecken und unter grasbewachsenen Hügeln. Tolkien versetzt das archetypische englische Dorf nach Mittelerde.“ (S. 19)
„In diesem Buch finden Sie eine Füller unterschiedlicher Drachen, mythischer Bestien und Fantasy-Figuren, wie sie uns in zahllosen Videospielen, Horrorfilmen und Büchern begegnen. Es macht großen Spaß, sie zu zeichnen, und dafür erhalten Sie auf den folgenden Seiten das passende Rüstzeug.“ (S. 5)
„Auch von der Zeit des Zusammenbruchs erzählten die Grünzwillinge, als die Stadt sich übernommen hatte und alles auseinanderfiel, damals, als Farallone von einer Seuche heimgesucht wurde und die Sternepriester eine riesige Mauer um die Stadt herum bauten, um sich zu schützen. Sie erzählten von der Geburtsstunde des Wilden Volkes, das die Schäden heilen sollte, das die unersättliche Stadt der Insel Farallone zugefügt hatte.“ (S. 14)
„»Nimm das, elender Schurke!«, brüllte der riesenhafte Kerl und ließ das Schwert auf den Schild des anderen Ritters niedersausen. Doch sein Gegner, der wesentlich kleiner war, parierte den Hieb scheinbar mühelos. Er lachte sogar und rief: »Ist das alles, du Wurm? Wie schmeckt dir das?«“ (S. 9)
„Zu dem Zeitpunkt, da diese Geschichte beginnt, war allerdings schon reichlich lange nichts Denkwürdiges mehr in Ham vorgefallen. Das behagte dem Bauern Giles von Grund auf: Er war einer von den Langsamen, ein Mensch mit ziemlich wohlgeregelten Gewohnheiten und vollauf mit seinen eigenen Angelegenheiten beschäftigt.“ (S. 39)