Daniela Jarosz, Drachen mögen keinen Schluckauf
„In Drago dämmert der Morgen. Drache Kunibert rollt in seinem Strohlager von einer Seite auf die andere und zurück. Dann fängt er wieder von vorne an. »HIIICKS!«, weht es durch die Höhle. Und: »BÖÖÖRGS!« Ab und zu auch »RÜÜÜLPS!« Kunibert muss aufpassen. Obwohl er nicht will, speit er nämlich Feuer.“ (S. 4)
Der kleine Drache Kunibert hat Angst seine Eltern zu wecken und für die nächsten 293 Jahre Flugverbot zu kriegen. Er gesteht seinem älteren Bruder Wunibert zu viele Ritter gefuttert zu haben. Gemeinsam mit Wunibert schleicht er sich aus der Höhle, um Hilfe zu suchen.
„Und ich habe schon eine Idee, in welches Jahr wir reisen sollten: Der Parthenon mit der goldenen Göttin wurde im Jahr 438 vor Christus feierlich eröffnet. Damals muss es eine große Feier gegeben haben. Da könnten wir doch dabei sein!“ (S. 16)
„Bastian wurde sich bewusst, dass er die ganze Zeit schon auf das Buch starrte, das Herr Koreander vorher in Händen gehalten hatte und das nun auf dem Ledersessel lag. Er konnte einfach seine Augen nicht davon abwenden. Es war ihm, als ginge eine Art Magnetkraft davon aus, die ihn unwiderstehlich anzog.“ (S. 11)
„Jakob und Sofie sind allerbeste Freunde und machen eine wundervolle Reise durch ein magisches Buch. Sie müssen Rätsel lösen und auf jeder Seite die MAGISCHE ROTE TÜR finden, hinter der das nächste Abenteuer wartet. Hilf ihnen beim Suchen!“
„Mein Name ist Aren und meine Geschichte ist deine Geschichte ist unsere Geschichte. Sie ist der ewige Kampf des Guten gegen das Böse. Du kennst diesen Kampf, du hast ihn am eigenen Leib erfahren. Die hellen und dunklen Tage – das Glück, das dich tanzen lässt, und den Schmerz, der dich in die Knie zwingt. Der ewige Kampf kennt keine Ruhe.“ (S. 7)
„Genug. Sie muss diesen Ort verlassen – verlassen und nie wiederkehren, denn das Wunder hinter dem Stein ist für jemand anderen bestimmt. Diese Geschichte ist nicht Winifreds Geschichte. Es ist die von Jane White. Dem Kind mit den Bernsteinaugen.“ (S. 13)
„Felix seufzte. »Dieser Vogel kam von der Hexeninsel im Eisland, Stella. Und ich fürchte, er hatte sich nicht verflogen. Jezzybella muss ihn geschickt haben, um dich zu holen.« Stella schauderte, als sie den Namen hörte. »Aber woher soll die denn wissen, wo ich wohne? Glaubst du, es hat etwas mit der Hexenpuppe zu tun?«“ (S. 22)
„Viggo hatte seinen Eltern und seinen Gefährten nicht erklären müssen, was es bedeutete, dass er sein Versprechen gegenüber Fafnir gebrochen hatte. Als er ihnen vor der Abreise von der Insel im Nebel eröffnet hatte, dass Loki mit dem Ring Draupnir verschwunden war, war ihnen allen klar gewesen, dass sie den Drachen wiedersehen würden – und dass das Ungeheuer dann sehr zornig sein würde.“ (S. 65f)
„Auf dem Stern Sehrsehrfern, / an dem See Lubuleet, / lebten die Schnetts, / deren Tochter hieß Grete. Auf dem böckligen Berg, / von dem See kaum entfernt, / wohnt ein Schmoo, / und sein Name war Bernd.“
„Ruben schloss kopfschüttelnd die Schranktür und wandte sich gerade wieder um, als die Erkenntnis darüber, was die Uhr machen konnte – was er damit machen konnte –, ihn wieder mit voller Wucht traf, als wäre es zum ersten Mal. Ich kann mich unsichtbar machen!, dachte er. Unsichtbar!“ (S. 103)