Fantasy | Science-Fiction

Francesca Haig, Das Feuerzeichen

andreas.markt-huter - 05.11.2015

„Als die Unfruchtbarkeit der Omegas bekannt wurde, nahm man eine Weile an, dass sie aussterben würden, dass sie lediglich ein vorübergehender Schandfleck seien, eine Neuausrichtung nach der Explosion. Doch seitdem verhielt es sich in jeder Generation gleich: Es kamen nur Zwillinge zur Welt, einer als Alpha, der andere als Omega! (21)

In einem Zeitalter nach der großen Atomkatastrophe haben sich die Lebensbedingungen der Menschen drastisch verändert und auch die Menschen selbst erblicken nur noch als Zwillinge die Welt, die aufs engste miteinander verbunden sind. Jeden Schmerz fühlen beide gemeinsam und auch der Tod ereilt beide zur selben Zeit. Ansonsten haben sie jedoch nichts gemeinsam. Während die Alphazwillinge genetisch perfekte Körper haben, kommen die Omega-Zwillinge mit Deformationen zur Welt. Während die einen in den verbliebenen fruchtbaren Teilen der Erde leben, werden die anderen in die unfruchtbaren Randgebiete verbannt.

Said, Sindbad

andreas.markt-huter - 26.10.2015

„Nun will ich dir meine Geschichte erzählen, wie ich zu diesem Reichtum gelangte. Denn erst nach schweren Verlusten, großen Mühen und unendlichen Qualen habe ich solchen Wohlstand erreicht.“ (9)

Zur Zeit des Kalifen Harun al Rashid lebten in Bagdad zwei Männer Namens Sindbad. Einer war Lastenträger und erhielt eines Tages einen Auftrag, der ihn am Haus Sindbads des Seefahrers vorbeiführte, der unglaublich reich war. Überraschenderweise wird er in das Haus gebeten, wo ihm Sindbad der Seefahrer von seinen Abenteuern erzählt und wie er zu seinem großen Reichtum gekommen ist.

Niki Foreman, Alarm im Dino-Museum

andreas.markt-huter - 19.10.2015

„Es ist Mitternacht. Kein einziger Besucher ist im Dino-Museum. Kein Laut ist zu hören. Aber plötzlich … Grrrr! Was ist das? Tapp, tapp! Der Boden bebt. Im blauen Saal bewegt sich etwas.“ (4f)

Das Dino-Museum hat einen roten, einen grünen und einen blauen Saal. Im blauen Saal stehen viele Fossilien, versteinerte Überreste von Dinosauriern und anderem auch die des Sinornithosaurus und des Tyrannosaurus rex.

Gareth P. Jones, Constable & Toop - Von Geistern empfohlen

andreas.markt-huter - 05.10.2015

„»Du musst lernen, sie zu ignorieren«, hatte sein Vater gesagt. »Wie kann ich sie ignorieren, wenn sie mich gegen Wände schubsen?«, hatte Sam geantwortet. »Ich meine die Geister, Sohn. Du musst lernen, durch sie hindurchzuschauen. Versuch niemanden wissen zu lassen, dass du sie sehen kannst.«“ (28)

Der 13-jährige Sam Toop arbeitet bei seinem Vater im Bestattungsunternehmen Constable & Toop. Nicht nur, dass er damit tagtäglich von Leichen umgeben ist, er kann noch dazu all die Geister der Toten sehen und hören. Die Toten nutzen die Gelegenheit, um Sam Aufträge erledigen zu lassen, für die ihnen durch ihren Tod keine Zeit mehr geblieben ist. Als plötzlich sein verschollen geglaubter Onkel Jack auf der Flucht vor der Polizei im Bestattungsunternehmen untertauchen will, gerät sein Leben zunehmend aus den Fugen.

Danny Wallace, Hamish und die Weltstopper

andreas.markt-huter - 21.09.2015

„Und das war der Augenblick, in dem Hamish merkt, dass irgendetwas nicht stimmte. Denn als er schließlich aufblickte, sah Hamish, dass Mr. Longblather sich nicht rührte. Er war versteinert. Eine Statue. Rührte sich nicht.“ (14)

Hamish Ellerby lebt in Großbritannien, genauer gesagt in Starkley, dem viertlangweiligsten Ort des Königreichs, wo die Zeitung geradezu vor langweiliger Schlagzeilen gähnen, wie z.B. „Turmuhr geht noch immer vor“ oder „Bleistift“ verloren. Doch eines Tages passiert etwas merkwürdiges, was das Leben des zehnjährigen Hamish von Grund auf erschüttert. Die Zeit bleibt stehen und nur er allein kann sich noch bewegen.

Anders Björkelid, Dohlenwinter

andreas.markt-huter - 14.09.2015

„Wir sind Zwillinge, am selben Tag von derselben Mutter geboren. Wer von uns beiden älter ist, wissen wir nicht, und Vater will es nicht verraten. Wulf ist der Größere, aber nur ein paar Fingerbreit, Sunia ist die Stärkere, aber sie gewinnt nicht immer, wenn wir miteinander kämpfen.“ (9)

Die beiden Zwilline Sunia und Wulf leben gemeinsam mit ihrem Vater auf einem Bauernhof abseits des Dorfes am Waldrand. Mit ihren dunklen Haaren und ihrer blassen Haut unterscheidet sich die Familie auch äußerlich von den Dorfbewohnern und ihr Vater versteht viel mehr von der Jagd als vom Leben als Bauer, weshalb er häufig wieder gebeten wird, die wilden Bären und Wölfe zu jagen, die das Dorf und die Bauernhöfe immer wieder bedrohen.

Oliver Pötzsch, Ritter Kuno Kettenstrumpf und die geheimnisvolle Flaschenpost

andreas.markt-huter - 27.08.2015

„»Die Kokosinseln sind sehr, sehr weit weg, sie liegen noch hinter den Vulkaninseln und dem berüchtigten Tangmeer, fast am Rande der Welt. Der Weg dorthin ist furchtbar gefährlich, krah!« »Trotzdem müssen wir dorthin und meinem Vater helfen«, sagte Kuno mit fester Stimme.“ (25)

Ritter Kuno, Prinz Nepomuk und das Burgfräulein Konstanze ist ziemlich langweilig und so kommt ihnen die geheimnisvolle Flaschenpost, die der Adler Arthur in einem Fluss gefunden hat, genau recht. Als sich noch dazu herausstellt, dass die Flaschenpost von Kunos verschollenem Vater Konrad stammt, der schreibt, dass er auf einer der Kokosinseln jenseits des Perlenmeeres lebt, machen sich die drei Freunde eiligst daran, dessen Rettung in die Wege zu leiten.

Cressida Cowell, Handbuch für echte Helden

andreas.markt-huter - 21.07.2015

„Was habe ich hier eigentlich zu suchen? Heute ist mein Geburtstag, um Thors willen. Ich sollte jetzt eigentlich froh und vergnügt zu Hause sitzen, statt hier oben an der Mauer der Bibliothek des Verderbens zu hängen und Kopf und Kragen zu riskieren.“ (25)

Ausgerechnet an seinem zwölften Geburtstag findet sich Hicks auf einem schmalem Fenstersims der öffentlichen Bücherei des Dickschädel-Stammes wieder, das sich vom Wind umtost in 300 Metern Höhe befindet. Hicks muss mit allen Mitteln die verbotene Bibliothek betreten, um eine ganz bestimmtes Buch zu finden. Leider wird die Burg der Bibliothek nicht nur von vierhundert schwerbewaffneten Kriegern bewacht, sondern auch von einem Bibliothekar und von tödlichen Drachen, die noch niemanden lebendig aus der Bibliothek entkommen haben lassen.

Piers Torday, Die Große Wildnis

andreas.markt-huter - 01.07.2015

"Meine Geschichte beginnt damit, dass ich auf dem Bett sitze und durchs Fenster sehe. Ich weiß, das hört sich nicht gerade vielversprechend an. Aber dazu muss man wissen, wo sich das Bett befindet und welchen Blick ich aus dem Fenster habe." (8)

In einer dystopischen Gesellschaft der Zukunft, in der keine Tiere mehr vorkommen, lebt der zwölfjährige Kester im Mentorium, einer Art Jugendheim für verhaltensgestörte Kinder. Er gilt als Problemkind, weil er seit dem Tod seiner Mutter kein Wort mehr gesprochen hat. Kester hält sich selber für verrückt, als er eines Tages erkennen muss, dass er die Sprache der Tiere versteht.

Michaela Holzinger, Drachen kocht man nicht

andreas.markt-huter - 12.06.2015

„Auf Burg Knatterstein ging es wieder einmal hektisch zu. Seit kurzem hörte man ein Geräusch auf der Burg. Es kam näher und klang ziemlich komisch. Trapp-schnauf, trapp-schnauf, machte es. Und dann Mröööhhh!“ (7)

Als auf Burg Knatterstein eines Tages ein Bote mit einem Brief erscheint, sind alle überrascht, dass die Nachricht für den Drachen Jaromir bestimmt ist. Dabei handelt es sich um den Hilferuf seines Verwandten Barnabas, den Prinzessin Kunigundes Vater einst dem König vom Gugelhupfland geschenkt hatte. Als Jaromir erfährt, dass der Koch den jungen Drachen dem König als Speise servieren will, begibt er sich in Begleitung Prinzessin Kunigunde auf eine abenteuerliche Rettungsmission.