Leo Timmers, Gust der Mechaniker
„Ja, der Tag ist wirklich schön. Gust kann froh zur Arbeit gehen. Dort kommt Rico ganz allein. «Gust, mein Sattel ist zu klein!» Gust hat noch ein paar Sachen stehen. «Bitte sehr – und gern geschehen!»“
Gust der kreative Fahrzeugmechaniker beginnt seine Arbeit am frühen Morgen und sammelt alle möglichen Gegenstände, wie Tonnen, alte Öfen, Badewannen, alte Kühlschränke, Sofas, Musikinstrumenten und vieles mehr. Und so ist es kein Wunder, dass er sich bei jedem Problem zu helfen weiß.
„Schon mal was von Wellen mit Sturmfrisur gehört? Oder von Kröten, die auf Flöten tröten? Nein? Dann wird’s Zeit für diesen fröhlichen Gedichtband! Inspiriert vom fantasiereichen Reimkünstler James Krüss tummeln sich in jeder Menge Wortspielen, Quatschgedichten und Sprachspielereien allerlei tuschelnde Muscheln, Seesternschnuppen und bellende Rollmöpse.“
„Hey Du! Erstens kommt es anders / und zweitens: nichts ist sicher / drittens: lass besser das gekicher / dies ist ein abenteuerbuch / und dich ereilt ein fluch / wenn du es nicht zu ende liest / gruß / das Dichterbiest“
„Wenn müde Murmel schlafen gehen, dann sagen sie dem Tag Auf Wiedersehen. Sie kuscheln sich in Mamas Arm, wie ein Nest, beschützt und warm. Frag dein Kind, was heute besonders schön war.“
„Manchmal, wenn ich einen Salatkopf entblättere, / sitzen darin, wie Schnecken ohne Haus, / Gedichte, und ziehen die Fühler ein. Dieses Gedicht von Friedl Hofbauer zeigt sehr schön, wo sie ihre Gedichte fand: Überall! In der Wohnung, bei einem Spaziergang, auf dem Spielplatz … Überall kamen Gedichte zu ihr, die sie in Worte kleidete.“
„Eins / Vom Suchen und Finden. Von vielen Fragen. / Vom Stelldichein der stummen Sänger / und einem seltsamen Brief. / Von einem Platz fürs Wolkenkuckucksheim. / Und von viel Musik.“ (S. 9)
„Der Sommer ist dafür gemacht, / die Zeit auf Treppenstufen zu verbringen. / Seit die letzte Woche vor der Schule angebrochen ist, / öffnet Harlem dem September seine Augen. // Ich betrachte dieses Viertel, das ich schon immer mein Zuhause nannte“ (S. 9)
„»Du kommst mir gerade richtig, denn ich brauche jemanden, der mir im Labor hilft. Wenn du dich nicht fürchtest, im Haus eines Zauberers zu leben, kannst du bei mir wohnen und essen. Und ich zeige dir, wie man Arzneien herstellt. Was meinst du?« »O ja, danke!«, sagte Florian.“ (S. 9)
„Halt! Jede Geschichte beginnt mit dem Anfang. Also soll auch hier der Reihe nach erzählt werden: Laurenz hatte einen Traum, der bald in Erfüllung gehen sollte.“ (S. 5)
„Zwanzig Zwerge machen Handstand, / zehn am Wandschrank, zehn am Sandstrand.“