Horst Klein u.a., Alles Quatsch!
„Zwanzig Zwerge machen Handstand, / zehn am Wandschrank, zehn am Sandstrand.“
Zungenbrecher und Rätselreime zählen wohl zu den ersten literarischen und sprachlichen Erfahrungen in der Kindheit, die sich meist unauslöschlich in das Gedächtnis der Menschen einbrennen.
„Die Kopflaus wurde geboren zwischen zwei Ohren. Sie ist an einer Wurzel geschlüpft und sofort danach auf Köpfe gehüpft. So kann die Kopflaus am besten ein neues Zuhause testen.“
„Diese Geschichte ist zu achtundneunzig Prozent wahr. Damit meine ich, liebe Leser, dass ich so dicht an der Wahrheit dranbleibe, wie es nur geht. Mrs Appleyard hat gesagt, alle Menschen würden lügen. Sie selbst wusste es am allerbesten. Unsere selige Vermieterin hat nämlich die ganze Zeit gelogen. Und betrogen. Und alle abgezockt, die in ihrem Miethaus wohnten, den Bright House Apartments.“ (S. 5)
„»Manche haben Angst vor Drachen«, sagt Sophie und muss laut lachen. »Ich fürchte mich vor nichts ach, doch … vor Spinnen, den die leben noch!“« »Das ist doch alles Firlefanz. Ich hab vor gar nix Angst«, sagt Franz.“
Es ist kalt. Der Bär feiert sein Fest. Es ist spät. Alle gehen nach Hause. Nur der Igel bleibt.“
„Snöfrid brauchte nur einen Apfel. Und an dieser Stelle, liebe Leser, steckte der gute Snöfrid bereits erneut von seinen kurzen Beinchen bis zu den fusseligen Ohren im nächsten Abenteuer. Davon wusste er natürlich noch nichts.“ (S. 22)
„Vor fast 150 Jahren wurde auf der schwedischen Insel Björkö ein großes Wikinger-Grab entdeckt. Dort lag ein Krieger mit zwei Pferden und vielen wertvollen Waffen. Das musste also ein mächtiger Mann gewesen sein, dachten die Forscher. Sie irrten. Vor kurzem stellte man fest: Es war eine Frau, die dort begraben wurde.“
„Ich heiße Ella. Ich bin - »Herr Lehrer, in der wievielten Klasse sind wir jetzt eigentlich?« »Einen Augenblick, genau das kläre ich gerade«, antwortete unser Lehrer, der mit dem Schornstein auf dem Flur stand.“ (S. 5)
„Bifi hat vier Beine. Pops hat nur zwei. Bifi hat Fell. Pops hat nur Fussel. Aber das stört Bifi nicht. Denn Pops ist sein bester Freund.“ (S. 5)
„»Am liebsten würde ich die Tiere dort für immer wegholen. Dann müssten sie nicht in den Käfigen eingeschlossen bleiben und nicht ins Schlachthaus! Wenn sie in den Ruhestand gehen, so wie du, verdienen sie auch ein gutes Zuhause.« (S. 53)