Jugendbuch

Caro King, Sieben Magier

andreas.markt-huter - 10.09.2011

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Im bekannten Schmetterlingtraum des chinesische Weise Zhuang Zhi heißt es: "Nun weiß ich nicht: war ich da ein Mensch, der träumte ein Schmetterling zu sein, oder bin ich jetzt ein Schmetterling, der träumte, er sei ein Mensch?"

Als Nineva Redstone an einem jener ungeliebten Dienstage aufwacht, muss sie mit Schrecken feststellen, dass ihr kleiner Bruder Toby verschwunden ist. Er war nicht nur nicht auffindbar, auch sein Zimmer wies keinerlei Spuren von ihm auf, nichts zeigte, dass er einmal darin gewohnt hätte. Am erschreckendsten aber war, dass sich nicht einmal ihre Eltern und ihr Großvater daran erinnern konnten, jemals einen Sohn oder Enkel Namens Toby gehabt zu haben. Niemand konnte sich an Toby erinnern, nur sie selbst wusste, dass es ihn gegeben hatte. Als Nin Tobys Plüschäffchen in ihrem Garten entdeckt, hat sie den Beweis, dass sie nicht verrückt geworden ist.

Jane Yolen, Dornrose

andreas.markt-huter - 07.09.2011

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"Ich war die Prinzessin aus dem Schloss, dort im Dornenwald. Ein dunkler Nebel kam über uns, und wir alle sanken in tiefen Schlaf. Aber der Prinz hat mich wachgeküsst. Nur mich.' (24)

Die dreiundzwanzigjähre Rebbecca ist Journalistin und schreibt für den Advocate, die lokale Zeitung der kleinen Stadt Holyoke im amerikanischen Bundesstaat Massachusetts, wo sie fast täglich ihre Großmutter Gemma im Altersheim besucht. Kurz vor Gemmas Tod kommen auch Rebbeccas ältere Schwestern Sylvia und Shana, die im entfernte L. A. und Houston leben, nach Holyoke, um, um von ihrer Großmutter Abschied zu nehmen.

Micha Brumlik, Entstehung des Christentums

andreas.markt-huter - 04.09.2011

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"Als Entstehungsgeschichte einer Religion, die den Individualismus ebenso hervorgebracht hat wie gewalttätige Staaten, ist die Geschichte des frühen Christentums auch die Geschichte der Individuen, die es geprägt haben." (7)

Micha Brumlik geht der spannenden Frage nach, wie sich das Christentum von seinen Anfängen bis zu seiner Etablierung als Staatsreligion im Römischen Reich etablieren konnte und welche theologischen und organisatorischen Veränderungen sich während dieser Zeit ereignet haben. Als jüdischer Wissenschaftler bietet Brumlik einen angenehm neutralen Blick auf die wichtigsten Ereignisse und Stationen des Christentums bis ins ausgehende 4. Jahrhundert.

Peter Kampits, Wer sagt, was gut und was böse ist?

andreas.markt-huter - 04.09.2011

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"Das Böse erfreut sich großer Attraktivität, es fasziniert, und das Gute lässt uns irgendwie kalt, es hat den Anstrich des Langweiligen, auch wenn uns von Kindheit an eingehämmert wird, das Gute zu tun und das Böse zu lassen." (9)

Peter Kampits macht sich in seiner philosophischen Reise "Wer sagt, was gut und was böse ist?" auf einen abenteuerlichen Rundgang durch die unzähligen Aspekte von Gut und Böse aus der Sicht der verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen aber auch aus dem historischen Blickwinkel unterschiedlicher gesellschaftlicher, kultureller und religiöser Fragestellungen. Kampits geht dabei zunächst der komplexen Frage nach, was dieses sogenannte Böse eigentlich ist und in welchem Verhältnis das Böse zum Guten zu sehen ist.

Peter Braun, Von Schatzinseln und weißen Walen

andreas.markt-huter - 29.06.2011

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"Lesen ist Urlaub vom Alltag, jederzeit und überall. Wohin die Reise geht, bestimmt daher allein der eigene Geschmack, was in den Bücherkoffer kommt, entscheidet die eigene Vorliebe.' (10)

Die klassische Weltliteratur erscheint heute vielleicht so Manchem nicht mehr zeitgemäß. Dass die Bücher so berühmter Autoren wie Defoe, Swift, Orwell, Twain, Dostojewski, Cervantes u.v.a. auch über alle Zeiten hinweg ungeheuer viel zu bieten haben, zeigt Peter Braun eindrucksvoll in seiner kleinen literarischen Weltreise "Von Schatzinseln und weißen Walen'.

Feuerstein-Praßer / Schneider-Ferber, Da hielt die Welt den Atem an

andreas.markt-huter - 10.06.2011

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"Wir haben zwar die Wahl, ob wir uns für Geschichte interessieren oder nicht, aber wir haben nicht die Wahl, inner- oder außerhalb dieser Geschichte zu leben." (7)

Unsere Welt befindet sich in einem ständigen Fluss an Ereignissen. Überall auf der Welt passieren kleinere und größere Tragödien oder Freuden. Manche Geschehnisse, über welche die Medien berichten, halten die Welt in ihrem Atem. Karin Feuerstein-Praßer und Karin Schneider-Ferber bieten in ihrem Jugendsachbuch eine Auswahl an Ereignissen und Schauplätzen, zwischen 1945 und der Gegenwart für Schlagzeilen gesorgt und die Menschen in ihren Bann gezogen haben.

Thomas Jeier, Das große Buch der Indianer

andreas.markt-huter - 08.06.2011

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"Tecumseh war der Überzeugung, die Erde sei den Menschen vom Schöpfer gegeben und deshalb unververkäuflich." (38)

Das Bild von den Indianern war im Laufe der Zeiten zahlreichen Änderungen unterworfen und reicht vom "grausamen Wilden" bis hin zum "edlen Wilden", wie wir in der weitverbreiten Indianerliteratur eines Karl May etwa wiederfinden. Auch die zahlreichen Verfilmungen in denen Indianer mitspielen, geben ein zumeist klischeehaftes Bild der amerikanischen Ureinwohner wieder und haben mit den realen Lebensverhältnissen meist wenig zu tun.