Katarzyna Bajerowicz, Viel los bei den Bienen!
„Die Obstbäume und Sträucher stehen in voller Blüte und die Bienen summen fleißig zwischen den Zweigen umher. Dank ihrer Mühevollen Arbeit werden schon bald Äpfel, Kirschen, Birnen und Pflaumen heranreifen. Goldgelb leuchtet der Löwenzahn. Aus seinem Nektar werden die Bienen Honig machen.“
Wenn der Winter zu Ende geht und der Frühling ins Land ziehen bevölkern die Biene wieder unsere Wiesen, Gärten und Wälder. Unermüdlich machen sie sich an die Arbeit und sammeln Pollen und Nektar und bestäuben die zahlreichen Blüten. Eine gute Gelegenheit genauer hinzuschauen und zu erkunden wieso sie das tun und woher unser Honig kommt.
„Am Freitagmorgen um sieben Uhr tat Motzpotz das, was er täglich zu dieser Zeit tat: Erst schlug er das eine, dann das andere Auge auf. Dann zählte er bis zehn. »Eins … zwei …«, murmelte er und streckte sich ausgiebig in alle Richtungen, bis er mit seinen Händen an die Innenwand eines Fasses stieß, »… acht … neun …«“ (S. 7)
„Es war einmal eine Brücke. Und unter dieser Brücke lebte ein Troll. Der Troll saß im Schlamm, dem Schutt und dem Müll, lauschte, wartete und hoffte, jemand werde die Brücke überqueren. Ich bin ein Troll. Ich lebe um zu fressen. Ich habe hier schon viel zu lang gesessen. Wann kommt ein Tier, wann kommt ein Mann, in den ich meine Zähne schlagen kann?“
„Grönland im Herzen der eisigen Weiten der Region Qaanak. »Sind Sie sicher, dass er den Weg kennt?« »Keine Sorge, Herr Orloff. Es gibt keinen besseren Führer als meinen Sohn.« »Hat er dieses Ding entdeckt?« »Ja, Yatho ist ein einzelgängerischer Junge. Er entfernt sich regelmäßig vom Dorf, um zu jagen. Seit er diesen Fund gemacht hat, habe ich das Gefühl, er ist nicht mehr derselbe… irgendwie durch den Wind, aggressiv…«“ (S. 5)
„Hier siehst du eine Landkarte von Österreich. Österreich liegt in Europa. Österreich hat neun Bundesländer: Vorarlberg, Kärnten, Salzburg, Tirol, Oberösterreich, Burgenland, Steiermark, Niederösterreich und Wien. Jedes Bundesland hat eine Hauptstadt. Kannst du sie finden?“
„Moritz staunt, als er von der Schule kommt. Auf seinem Bett hüpft ein kleines Monster. »Da bist du ja endlich!«, grölt es. Moritz kennt es schon: Das Muffelmonster kommt immer, wenn es schlechte Laune hat.“ (S. 10 f)
„Alfonso angelt für sein Leben gern. Es war sein liebster Zeitvertreib. Eines Morgens zog er los, um sich sein Frühstück zu angeln. »Viel Erfolg!«, sagten seine Freunde. Alfonso tauchte tief in den Teich hinab. Er zwängte sich zwischen Moos und einen alten Reifen, öffnete das Maul und hielt mucksmäuschenstill …“
„Geschichten reisen durch die Zeit, werden vom Wind wie Stimmen aus alten Tagen zu uns getragen und nehmen uns dorthin mit, wo sie hergekommen sind. Die Sagen in diesem Buch wurden erstmals im 13. Jahrhundert niedergeschrieben, aber sie sind viel älter. Sie wurden von tatkräftigen und einfallsreichen Menschen im Norden erdacht, die man Wikinger nennt.“ (S. 5)
„Doch mitten im schönsten Klingeling wurde der Korb mitsamt Glöckchen plötzlich nach oben gezogen. Dann erschien ein Kopf. Braune Haare hingen Richtung Boden. Es war ein Kind. Ein Mädchen. Es guckte kopfüber aus den Zweigen. Frau Honig betrachtete es ein Weilchen, dann lächelte sie. »Ach, da ist ja doch jemand zu Hause. Ich hatte mich gerade erst so richtig eingeklingelt!«“ (S. 10)
„Oh, was ist denn das für ein Krach? Pavarotti, der stolze Hahn, kräht wirklich laut! Das muss er. Es ist seine Aufgabe, alle hier in Igelwies zu wecken. Sieh mal unter dem Apfelbaum regt sich schon was. Das ist ja Murat Knistermister der fünfpunktige Marienkäfer. Hast du ihn schon entdeckt.“