petra steckelmann, die nachtschwärmer„Als die Sonne hinter dem Horizont verschwunden war und der Mond hoch oben am Himmel den Schlaf der Menschen bewachte, strömten die Nachtschwärmer aus und nahmen ihre Arbeit auf. Sie eilten mit ihren Koffern von einem Haus zum anderen.“

Wenn es Nacht wird kommen die Nachtschwärmer, um unentdeckt von einem Haus zum anderen zu strömen und zwei Fahrscheine in die Hände der Schlafenden zu legen: einen Hinfahrschein und einen Rückfahrschein für das Land der Träume.

robert winston, darwins abenteuer„Warum gibt es Leben auf der Erde? Woher kommen wir? Seit Jahrtausenden suchen Menschen eine Antwort auf diese Fragen. 1858 stellte Charles Darwin seine Theorie der natürlichen Selektion vor und erklärte damit, wie sich das Leben auf der Erde entwickelt hatte.“ (S. 6)

Kaum ein wissenschaftliches Werk hat die Vorstellung von der Welt und der Entwicklung des Lebens und der Menschen so verändert wie Charles Darwins „Die Entstehung der Arten durch natürliche Selektion“. Robert Winston erzählt die ebenso spannende wie interessante Geschichte der Evolutionstheorie und ihrer zentralen Ideen.

laura gilbert, superchecker! das alte rom„Lass uns 2000 Jahre zurückgehen – in die Zeit des Römischen Reichs. Wir schreiben das Jahr 117 n. Chr. Das Reich hat seine größte Ausdehnung erreicht und wir von Kaiser Trajan regiert. Wir treffen zwei römische Bürger, den Dichter Terentius und seine Frau Tullia, und fragen sie nach ihrer Welt.“ (S. 4)

Die Reihe „Superchecker!“ vermittelt Wissen und Informationen zu den verschiedensten Bereichen. Der Band „Das alte Rom“ geht dem Aufbau der Gesellschaft ebenso nach wie dem Alltag im alten Rom, wie z.B. verschiedenen Berufen, Alltagsgegenständen, Kleidung oder der Lebenswelt von Kindern.

allen say, unter dem kirschblütenbaum„Es lebte einmal ein alter Grundbesitzer in einem kleinen Dorf in Japan. Er wohnte ganz allein in einem großen Haus und besaß alles Land und jedes Haus im ganzen Tal. Er war so bösartig, dass Säuglinge bei seinem Anblick zu schreien begannen. Er war so geizig, dass er niemals badete, um Wasser zu sparen.“ (S. 7)

Der alte Grundbesitzer war nicht nur missmutig, sondern auch besonders gierig und erhöhte jeden Monat die Mieter seiner Pächter. Aber selbst die schlechte Stimmung, die der Grundbesitzer verbreitete, konnte den Menschen die Freude am Frühling mit seinem Vogelgezwitscher und den blühenden Kirschbäumen nehmen.

franz kaslatter, easygrimm2„Spiel mit deinen Händen nach, was die Prinzessin dem Frosch verspricht: auf dem goldenen Stuhl sitzen, von dem goldenen Teller essen, aus dem goldenen Becher trinken und in dem goldenen Bett schlafen.“ (S. 10)

Franz Kaslatter erzählt zehn bekannte Märchen der Gebrüder Grimm für kleine Kinder nach und bietet anschließend jeweils verschiedene Anregungen, Fragen zum Erinnern und Nachdenken, sowie zu den Märchen passende Anleitungen zum Basteln und Spielen oder auch Lieder zum Singen.

Friedrich hahn, lasse, das offensichtliche und die angstDas oft zitierte Bilderbuchleben ist letztlich nur das Gerüst, um darin Ängste mit schönen Worten unterzubringen.

Friedrich Hahn zeigt in seinem „erwachsenen Bilderbuch“ den Helden Lasse, der nach außen hin ein wunderschönes Leben führt. Er hat keine Geldsorgen, sein Vater hat ihm eine Tischlerei hinterlassen, der Hund heißt Frühling und frisst Leckerli, und ab und zu pfeift Lasse einer Inka nach, wie jenes Mädchen heißt, das zum Nachpfeifen ist. Das alles ist gut zum Vorlesen und zeigt das Offensichtliche.

Linda gamlin, evolution„Charles Darwin (1809 – 1882) begründete mit seinem Werk Die Entstehung der Arten die Evolutionstheorie. Er hatte nicht als Erster die Idee, aber er verhalf dem Evolutionsgedanken zum Durchbruch und stützte ihn durch unzählige Belege.“ (S. 20)

Wurde in der Vergangenheit die Frage nach dem Ursprung der Welt durch die unterschiedlichsten Schöpfungsmythen beantwortet, in denen ein oder mehrere Götter als Schöpfer auftraten, so entstand mit der Entwicklung der Wissenschaften in der Neuzeit allmählich die Vorstellung von der Evolution des Lebens.

Amelie benn, sankt martin„Vor vielen Jahren lebte ein junger Mann namens Martin in einer kleinen Stadt. Er arbeitete als Soldat für den römischen Kaiser. Jeden Tag waren Martin und die anderen Soldaten in seinem Auftrag unterwegs.“

An einem eiskalten, verschneiten Wintertag ist Martin froh, dass ihn ein warmer Mantel vor der bitteren Kälte schützt. Aber nicht allen geht es so gut wie Martin. Ein alter Mann mit einem dünnen löchrigen Hemd sitzt frierend vor dem Stadttor.

peter goes, flüsse dieser erde„Überall auf der Erde befinden sich große und kleine Flüsse, viele mit Nebenarmen, die bis in die entlegensten Winkel der Welt reichen. Diese ruhig durch die Landschaft dahinfließenden oder stark strömenden Wasserläufe bestimmen die Welt um uns herum.“

Peter Goes stellt in seinem prachtvollen Kindersachbuch achtundzwanzig Flüsse auf allen Kontinenten der Erde ebenso anschaulich wie unterhaltsam vor. Von der Themse über die Donau in Europa, dem Mississippi und Amazonas in Amerika, dem Nil und Kongo in Afrika, dem Euphrat und Tigris und Mekong in Asien bis hin zum Murray River in Australien werden die wichtigsten Flüsse der Welt auf je einer Doppelseite in Szene gesetzt.

j.r.r. tolkien, der herr der ringe„Letzte Nacht hast du angefangen, mir allerlei Seltsames über meinen Ring zu erzählen, Gandalf«, sagte er. »Dann hast du aufgehört, weil solche Dinge, sagtest du, am besten nur bei Tageslicht zu besprechen seien. Meinst du nicht, du solltest nun fortfahren? Du sagtest, der Ring sei gefährlich, viel gefährlicher, als ich ahne. In welcher Hinsicht?« »In vieler Hinsicht«, antwortete der Zauberer. »Er ist viel mächtiger, als ich zuerst zu denken wagte, so mächtig, dass er am Ende jeden Sterblichen, der ihn besäße, ganz und gar beherrschen würde. Der Ring würde dann ihn besitzen.“ (S. 84)

Das High-Fantasy-Epos „Der Herr der Ringe“ erzählt vom großen Kampf der Mächte des Guten gegen die böse Macht des Herrschers Sauron in der mythischen Welt Mittelerde, der mit Hilfe des Einen Rings die Macht über Mittelerde zurückerlangen will. Der Eine Ring befindet sich in Händen des Hobbits Frodo Beutlin, der ihn von seinem Onkel Bilbo erhalten hat. Frodos Schicksals und das Schicksal ganz Mittelerdes sind mit dem Ring untrennbar miteinander verknüpft.