grimms märchen„Es war vielleicht gerade Zeit, diese Märchen festzuhalten, da diejenigen, die sie bewahren sollen, immer seltener werden. […] Wir wollen in gleichem Sinne diese Märchen nicht rühmen oder gar gegen eine entgegengesetzte Meinung verteidigen: ihr bloßes Dasein reicht hin, sie zu schützen.“ (S. 8 f)

Die Märchen der Gebrüder Grimm sind schon längst allgemeines Kulturgut und Teil der Weltliteratur. Diese Neuauflage aus dem Anaconda Verlag bietet eine vollständige Ausgabe von 158 Märchen der Gebrüder Grimm aus den Jahren 1812 und 1815.

elke satzger, finnja feentochter und die sieben gefährten„Doch nun, drei Wochen später, sah er alles in einem anderen Licht. Nun wusste Leon, dass er in diesen Ferien sehr viel mehr lernen sollte als nur Latein. Dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gab, die er nicht für möglich gehalten hätte. Und dass seine Oma schon damals etwas gewusst oder geahnt hatte, was niemand sonst außer ihr wusste oder ahnte. Zumindest kein menschliches Wese.“ (S. 8)

Als Leon glaubte in der Ferne eine alte Turmruine gesehen zu haben, reagiert seine Großmutter unerwartet streng. Sie beginnt sich merkwürdig zu verhalten und verbietet ihm, die Grenzen des Dorfes zu verlassen. Zur gleichen Zeit freuen sich im nahen Feenland alle auf das bevorstehende Mondbeerenfest. Finnja, die Tochter der Feenkönigin, feiert an diesem Tag ihren dreizehnten Geburtstag. Doch Gefahr liegt in der Luft.

nikola kucharska, was für unfassbare sachen echte drachen gerne machen„Vor langer Zeit bauten die Menschen ihre Burgen über den Höhlen der Drachen. So konnten die Königinnen und Könige jederzeit zu ihnen kommen, um sich Rat zu holen oder um Hilfe zu bitten. Menschen und Drachen wuchsen miteinander auf, verbrachten jede freie Minute zusammen und halfen sich gegenseitig.“

Wie schaut eigentlich ein Drache von Innen aus und welche Formen von Hörnern und Schwanzspitzen können sie haben? Und warum hat sich das Verhältnis zwischen Menschen und Drachen so verschlechtert, dass sich heute alle vor Drachen fürchten? Diese und viele anderen Fragen beantwortet das Kinderbuch „Was für unfassbare Sachen echte Drachen gerne machen“ und bringt dabei diese geheimnisvollen Wesen den jungen Leserinnen und Lesern näher.

hans moser, toni und Moni entdecken tirol„Und wisst ihr, was wir heuer auch noch machen? Wir sehen uns die ein oder andere Fasnachtveranstaltung an. Wisst ihr überhaupt, was es da alles gibt. Echt total viele Sachen! Fasnacht ist ein Spezialbegriff für den Fasching, die man im Tiroler Oberland oft zu sehen bekommt.“ (S. 26)

Bei manchen jungen Leuten sind die alten Tiroler Bräuche bereits in Vergessenheit geraten. Hans Moser hat sich dem Tiroler Brauchtum angenommen und nun auch ein Buch für junge Leserinnen und Leser veröffentlicht, in dem er auf unterhaltsame Weise alte Bräuche wie z.B. „Rachn gea“, „Grasausläuten“ oder „Anklöpfeln“ vorstellt.

samantha newman, die schönsten geschichten für mutige mädchen„Liebe Leserin, lieber Leser, magst du Abenteuer? Wirklich? Das ist gut. Denn das Buch, das du gerade in deinen Händen hältst, ist von einem Buchdeckel zum anderen vollgepackt mit ABENTEUERN. Viele denken, man müsse in die weite Welt hinausgehen, um ein Abenteuer zu erleben. […] Aber die Wahrheit ist, dass Abenteuer überall passieren können, wenn du nur weißt, wie.“ (S. 5)

Die schöne Auswahl mit fünfzehn Märchen und Geschichten aus aller Welt, in denen Mädchen die Hauptrolle spielen, erscheint in edler Ausführung mit künstlerisch gestalteten Illustrationen.

erich ackermann, nordische märchen„Reich und alt ist das Märchenerbe der eigentlichen skandinavischen Völker. Diese Länder sind der klassische Boden für Sagen, Märchen und Lieder, wie schon Jacob Grimm festgehalten hat. Noch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich diese blühende Fülle der Volksüberlieferung lebendig erhalten.“ (S. 305)

Das „Nordische Märchen und Sagen“ Buch erzählt fünfunddreißig Märchen aus Norwegen, Schweden, Dänemark und Island sowie vierzehn nordische Sagen rund um die nordische Götter- und Heldenwelt.

dominc sandbrook alexander der große„Auf seinem Schiff brach Jubel aus, dann sprangen Tausende seiner Männer über Bord, um ihrem König auf persischen Boden zu folgen. Der junge Mann hieß Alexandros, was in etwa »Beschützer der Männer« bedeutet, und lebte vor über zweitausend Jahren, im vierten Jahrhundert vor Christus.“ (S. 8f)

Das Leben Alexanders des Großen hat schon immer das Interesse und die Fantasie jüngerer und älterer Menschen bis hin zu professionellen Historikern angeregt. Selten in der Weltgeschichte hat das kurze Leben eines Einzelnen zu so nachhaltige Veränderungen geführt, wie es bei Alexander der Fall war.

mark faulkner, das mythologiebuch„Mythen sind das Feld der poetischen Imagination und doch so viel mehr als nur Geschichten. Auch heute noch bieten Mythen Menschen auf der ganzen Welt Orientierung, denn sie handeln von den großen Geheimnissen, die uns alle faszinieren: von Geburt und Tod und der menschlichen Existenz.“ (S. 13)

Mythen sind der Sockel, auf denen sich Gesellschaften und Kulturen gründen. Es sind die gemeinsamen Erzählungen und Geschichten, die über Generationen hinweg, eine kulturelle und emotionale Verbindung zwischen den Menschen schaffen, die den notwendigen gesellschaftlichen Grundkonsens fördern und ein friedliches Zusammenleben unterstützen.

gebrüder grimm_märchen„Vor einem großen Walde wohnte ein armer Holzhacker mit seiner Frau und seinen zwei Kindern; das Bübchen hieß Hänsel und das Mädchen Gretel. Er hatte wenig zu beißen und zu brechen, und einmal, als große Teuerung ins Land kam, konnte er auch das tägliche Brot nicht mehr schaffen.“ (S. 11)

Seit nunmehr zweihundert Jahren begeistert die Märchensammlung der Gebrüder Grimm die Kinderherzen und Generation um Generation hat mitgefiebert, wenn Hänsel und Gretel im dunklen Wald ausgesetzt worden sind und auf das Lebkuchenhaus der Hexe gestoßen sind oder wenn die Goldmarie und Pechmarie ihren gerechten Lohn von Holle erhalten haben.

friedl hofbauer, sagen aus tirol„Überall in den Gebirgen Tirols wohnen Salige Frauen und Fräulein. Sie können sich in Wolken verwandeln und ihr Haar in Sonnenstrahlen, denn sie wollen nicht, dass die Menschen erfahren, wer sie in Wirklichkeit sind. Immer wieder kommen Salige in die Täler herunter oder auch in einsame Bauernhöfe hoch oben. Dort helfen sie, wo es Not tut.“ (S. 7)

Sagen haben einen wahren Kern, in denen sich die Lebenswelt eines Landes widerspiegelt. Und auch die übernatürlichen und magischen Wesen, weisen in den jeweiligen Regionen ihre ganz eigenen Besonderheiten auf.