ThiLO, Drachenjagd auf Vulkanien
„Laurenz und Lisander rudern, bis ihre Muskeln jaulen. Ihr Auftrag ist dringend und gefährlich. Gleich vier Drachen verbreiten auf der Insel Vulkanien Angst und Schrecken. Deshalb hat ihr König den Drachenjägern einen Brief geschrieben.“ (9)
Laurenz und Lisander sind zwei mutige Jungs, die gemeinsam mit der Fledermaus Cornelius gefährliche Drachen jagen. Während Laurenz erfolgreich Werkzeuge für die Drachenjagd erfindet, beherrscht sein Freund Lysander die Magie und Kräuterkunde und hat die Fähigkeit Drachen zu hypnotisieren.
„Mit dem flauen Gefühl, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung war, kehrte sie ins Bad zurück. Starrte auf den Spiegel, auf diese beiden Worte. LETZTE CHANCE.“ (9)
„Nachdem die Famlie Ta’an von einer Reihe von Tragödien heimgesucht worden war, glaubte man, sie sei verflucht. Dies machte die junge Prinzessin Rhiannon, die einzige überlebende Nachfahrin der Dynastie, in den Augen der Öffentlichkeit umso kostbarer.“ (11)
„Der Anführer der Wache räusperte sich. »Diese Sklavin hat Hochverrat begangen, Eure Hoheit. Wir bringen sie gerade zu Hauptmann Dimmin.« Ich erschauderte. Prinz Mati runzelte die Stirn. »Was hat sie getan?« »Eure Hoheit, sie hat in der Bibliothek der Götter einen Brief aus seiner Nische entfernt.« (16)
„Als Pernix vor drei Jahren aus einem Ei schlüpfte, waren seine Eltern nicht da. Er und die anderen kleinen Saurier waren schutzlos. Alle seine Geschwister wurden von größeren Tieren gefressen. Seitdem wünscht sich Pernix, zu den großen zu gehören; ihnen kann keiner was antun.“
„Spannende Abenteuer … waghalsige Unternehmungen … verrückte Einfälle … Mein Leben war nicht immer so aufregend. Jedenfalls nicht, bevor ich Sherlock Holmes begegnet bin. Aber ich sollte besser weiter vorne anfangen, sonst wird das hier alles ein bisschen verwirrend.“ (21)
„Randy hat geschrieben, dass er gar nicht bei seinen Großeltern ist, sondern auf irgendeinem Internat. Er glaubt in Serenity geht irgendeine Verschwörung vor sich. Oder vielleicht auch keine Verschwörung, aber irgendwas. Er hat jedenfalls geschrieben, hier sei was »faul«.“ (81)
„Wenn es dunkel wird, muss sich Hase ganz allein auf den Heimweg machen. Davor hat er schreckliche Angst. Er nimmt allen Mut zusammen und rennt so schnell er kann durch den Wald.“
„In drei Wochen wird Noemi Vidal sterben – genau hier, an diesem Ort. Heute ist es nur eine Übung. Noemi würde gerne beten wie die anderen Soldaten ringsum. Das sanfte An- und Abschwellen ihrer flüsternden Stimmen klingt wie der Wellenschlag am Strand.“ (7)
„Endlich konnte Finn etwas erkennen. Sein Blick flog zu der Stelle, wo er den riesenhaften Schatten auf vier Beinen zuletzt gesehen hatte. Das Blut gefror ihm in den Adern. Im kahlen Gebüsch vor ihm stand er: ein Löwe!“ (S. 85)