Martin Fuchs, Klein ist fein, sagt die Maus
„Nach dem Mittagessen langweilt sich Leo Löwe fürchterlich. Wohin er auch schaut, es ist nichts los in seinem Revier. Doch plötzlich raschelt es im Gras … Leo stellt die Ohren auf. Aber was kommt zum Vorschein? Nur eine kleine Maus!“
Dem großen und mächtigen Löwen ist langweilig. Was soll da eine kleine mickrige Maus schon ausrichten. Zu seiner Überraschung ist die Maus zwar klein, aber alles andere als auf den Mund gefallen. Eines hat sie aber ganz bestimmt nicht: Angst vor dem großen, selbstgefälligen Tier.
Die pfiffige kleine Maus nimmt sich vor, dem „großen Angeber“ etwas beizubringen und fordert ihn zu einem gemeinsamen Spaziergang auf. Leo willigt zunächst ein, hat dann aber bald seine eitlen Bedenken.
„1. Wie viele verschiedene Tierarten leben in Österreich?
„Mutig zieht Familie Maus / heut mit Sack und Pack hinaus. / Denn ihr Baumhaus ist gefällt, / darum geht es in die Welt. /Ach, nun geht’s bergauf, bergab. / Macht da etwa jemand schlapp? / Nein, man hilft sich tapfer weiter, / notfalls auch als Mäuseleiter.“
„Die Obstbäume und Sträucher stehen in voller Blüte und die Bienen summen fleißig zwischen den Zweigen umher. Dank ihrer Mühevollen Arbeit werden schon bald Äpfel, Kirschen, Birnen und Pflaumen heranreifen. Goldgelb leuchtet der Löwenzahn. Aus seinem Nektar werden die Bienen Honig machen.“
„Am Freitagmorgen um sieben Uhr tat Motzpotz das, was er täglich zu dieser Zeit tat: Erst schlug er das eine, dann das andere Auge auf. Dann zählte er bis zehn. »Eins … zwei …«, murmelte er und streckte sich ausgiebig in alle Richtungen, bis er mit seinen Händen an die Innenwand eines Fasses stieß, »… acht … neun …«“ (S. 7)
„Grönland im Herzen der eisigen Weiten der Region Qaanak. »Sind Sie sicher, dass er den Weg kennt?« »Keine Sorge, Herr Orloff. Es gibt keinen besseren Führer als meinen Sohn.« »Hat er dieses Ding entdeckt?« »Ja, Yatho ist ein einzelgängerischer Junge. Er entfernt sich regelmäßig vom Dorf, um zu jagen. Seit er diesen Fund gemacht hat, habe ich das Gefühl, er ist nicht mehr derselbe… irgendwie durch den Wind, aggressiv…«“ (S. 5)
„Alfonso angelt für sein Leben gern. Es war sein liebster Zeitvertreib. Eines Morgens zog er los, um sich sein Frühstück zu angeln. »Viel Erfolg!«, sagten seine Freunde. Alfonso tauchte tief in den Teich hinab. Er zwängte sich zwischen Moos und einen alten Reifen, öffnete das Maul und hielt mucksmäuschenstill …“
„Oh, was ist denn das für ein Krach? Pavarotti, der stolze Hahn, kräht wirklich laut! Das muss er. Es ist seine Aufgabe, alle hier in Igelwies zu wecken. Sieh mal unter dem Apfelbaum regt sich schon was. Das ist ja Murat Knistermister der fünfpunktige Marienkäfer. Hast du ihn schon entdeckt.“
„Im Garten der beiden Mäuse Tim und Tom wuchs ein großer, gelber Kürbis. Die zwei gingen oft in den Garten und bewunderten ihn. Manchmal setzten sie sich auf den Kürbis und spielten Reiter und Pferd. Eines Tages, als sie wieder auf dem Kürbis saßen, kam Felix, der Pandabär, vorbei. Felix war ein sehr gutmütiger Bär. Ein richtiger Tollpatsch. Außerdem glaubte er alles, was man ihm sagte.“ (S. 8)
„Bella rennt den ganzen Weg von der Schule nach Hause. Sie ist aufgeregt. Alle sollen eine Eiche pflanzen und großziehen. »Aber zuerst muss ich Eichensamen finden«, sagt Bella. Oma kennt sich mit Bäumen gut aus. Warum fragst du deine Oma nicht? Das macht Bella.“