Øyvind Torseter, Ein Mann für alle Fälle
„Ich hatte den Job als Mann für alle Fälle beim Präsidenten bekommen. Der Präsident war ein vielbeschäftigter Mann. Wenn er nicht gerade den Rasen vor seinem Palast mähte, war er auf Paraden, Sitzungen oder Reisen unterwegs. Sein wichtiger Koffer war immer dabei.“
Es gibt keine Aufgabe, die der Mann für alle Fälle für den Präsidenten übernehmen würde. Von der Reparatur der zerrissenen Polsterung des Bürosessels, über das Kleben von Schuhsohlen bis zur Reparatur der Wasserleitungen im Palast hat er alles im Griff.
Das kleine Schaf hat den ganzen Tag vergnüglich mit Spielen verbracht. Nun geht der Tag zu Ende, die Sonne senkt sich hinter dem Hügel und taucht die Landschaft in ein warmes Abendrot. Zeit für das kleine Schaf den Tag zu beenden und die täglichen Abendrituale zu beginnen.
„Stopp!!!! Bevor du in dieses Abenteuer startest, solltest du wissen, auf was du dich einlässt … Auf jeder Doppelseite erwartet dich ein neues Kapitel der spannenden Geschichte und ein neues Geheimnis. Aber dieser Thriller ist kein normales Buch, bei dem du eine Seite nach der anderen umblätterst. Nur wenn du es schaffst, das aktuelle Rätsel zu lösen, erfährst du, an welcher Stelle im Buch du weiterlesen darfst.“
„Wie viele wir waren, als wir aufbrachen? Ich weiß es nicht mehr … Die Sonne verbarg sich noch hinter den Bergspitzen. Langsam bewegten wir uns vorwärts, ungelenk, noch halb im Schlaf.“
„»Bevor ich diese Tür öffne, sollten sie beide sich besser wappnen.« »Keine Sorge, Lady Angora, wir sind Profis.« »Brr! Ist das kalt!« »Keuch!!! Was ist das hier??« »Der Kühlraum. Hier lagern wir alle, die versucht haben, den Fluch zu brechen, und gescheitert sind! Tapfere, Unschuldige Männer und Frauen …«“ (S. 8)
„»Und wieder versteht Ihr etwas nicht, Ansyled. Wir sprechen von schwarzen Runen, aufgeschrieben von Alben selbst, durchtränkt von ihrer Bosheit. Sie werden Ayrin vergiften, sobald sie das Buch aufschlägt und die ersten Zeichen entdeckt.« (S. 39)
„Die ganze Stadt lag in tiefem Schlaf. Nur im Zimmer von Moritz brannte noch Licht. Er war wütend und konnte nicht einschlafen. Irgendjemand hatte ihm sein liebstes Buch geklaut. Das Buch mit dem roten Umschlag, »Die tollsten Seeräubergeschichten«, war verschwunden.“
„Deine Erinnerungen werden allerdings zurückkommen. Die Guten wie die nicht so guten. Vorausgesetzt, Du nimmst das Erbe an, das ich Dir hinterlassen habe. Denn ich habe Dir, liebes Kind, nicht nur den Wald hinterlassen und dieses Haus, ich hinterlasse Dir das Größte und Wertvollste, was ich habe: mein Hexenkraft.“ (S. 38)
„Eins / Vom Suchen und Finden. Von vielen Fragen. / Vom Stelldichein der stummen Sänger / und einem seltsamen Brief. / Von einem Platz fürs Wolkenkuckucksheim. / Und von viel Musik.“ (S. 9)
„»Erzähl Mu von dem Preis, den Shika zahlen musste«, sagte Kuro. »Von der Maske.« »Diese Hirschmaske, die er zum Zaubern benutzt«, sagte Kiku. »Sie steckt auf Shikas Gesicht fest. Er kann sie nicht mehr abnehmen. Shika ist jetzt halb Mann, halb Hirsch.«“ (S. 62)