Lesepanorama

Sketch: Leseprobleme im Mittelalter

andreas.markt-huter - 21.07.2008

All den begeisterten Leserinnen und Lesern, die sich in den Sommerferien ein wenig unterhalten wollen, sei ein lustiger Sketch aus Norwegen wärmstens empfohlen. Ein Kurzvideo auf der Plattform YouTube zeigt die Anfangsschwierigkeiten, die mit der Umstellung von der Schriftrolle zum Buch im Mittelalter aufgetreten sind. Dass sich dabei Ähnlichkeiten mit heutigen Computerproblemen aufdrängen - vielleicht kein Zufall.

Viele können sich noch an ihre ersten Gehversuche mit dem Computer erinnern, die mehr oder weniger lange zurück liegen. Das unsichere Gefühl mühsam verfasste Texte und Daten zu verlieren oder durch einen falschen Knopfdruck gleich das ganze System zum Absturz zu bringen.

Online-Tool zur Bewertung der Verständlichkeit von Texten

r.senn - 06.06.2008

Auf der Web-Seite www.leichtlesbar.ch  können Sie durch einfaches copy & paste die Lesbarkeit eines Textes untersuchen lassen.

Die Untersuchung erfolgt durch ein automatisches Script auf Basis der Flesch-Formel:
FI = 206,835 - 84,6 x WL - 1,015 x SL

  • FI = Flesch-Index für Leseleichtigkeit (Reading Ease, Lesbarkeit)
  • WL = durchschnittliche Wortlänge in Silben (ohne Schluss-e)
  • SL = durchschnittliche Satzlänge in Wörtern

Innsbrucker Welttag des Buches 2008: Tiroler Buchmeile

andreas.markt-huter - 25.04.2008

Lesungen mit renommierten Autorinnen und Autoren im Halbstunden-Takt - das war die Tiroler Buchmeile 2008 in Innsbruck. Das breite literarische Programm bot Texte für jeden Geschmack und reichte von Lyrik, Erzählungen, Kriminalgeschichten bis hin zur Kinder- und Jugendliteratur. Auf der "Tiroler Buchmeile" fehlte die feine Klinge der Satire ebensowenig wie der aufwühlende Kriminalroman oder die unglaublichen Geschichten aus der Innsbrucker Sagenwelt.

Wer am 23. April, dem Welttag des Buches, die Gelegenheit beim Schopf ergriff und sich den Nachmittag freihielt, wurde dafür mit einem ausgewogenen und unterhaltsamen Literatur-Programm belohnt. Zehn Tiroler Autorinnen und Autoren lasen ab 15 Uhr im Halbstunden-Takt in Kaffees der Innsbrucker Altstadt. Wer sich vorgenommen hatte, alle Veranstaltungen zu besuchen, musste sich außerdem als Läufer betätigen, so eng waren die Lesungen der einzelnen Autorinnen und Autoren aneinander gereiht.

ANNO März 1933: Eine Nachlese in Österreichs Zeitungen, Teil 2

andreas.markt-huter - 26.03.2008

Der März 2008 bietet doppelten Anlass in die jüngere Vergangenheit Österreichs zurück zu blicken. Vor 70 Jahre wurde die Selbständigkeit Österreichs mit dem Einmarsch deutscher Truppen am 12. März 1938 beendet. Vor 75 Jahren, also bereits fünf Jahre vorher, war durch die Ausschaltung des Nationalrates die Demokratie durch eine autoritäre Regierungsform ersetzt worden.

Herrscht über die Beurteilung des Anschlusses Österreichs an Hitlerdeutschland vor 70 Jahren zwischen den beiden großen Parteien des Landes weitgehend Einigkeit, geht die Sichtweise auf die Ereignisse der Märztage im Jahr 1933 mitunter ähnlich weit auseinander, wie es bereits vor 75 Jahren der Fall war.

Jugendsachbuch für den Geschichtsunterricht

andreas.markt-huter - 20.03.2008

Das Buch Nationalsozialismus und Faschismus in Tirol und Südtirol ist ein Jugendsachbuch, das in einer leicht verständlichen Sprache geschrieben ist. Dem Autor, Dr. Horst Schreiber, ist es dabei gelungen, die komplexen Zusammenhänge anschaulich darzustellen.

Das Buch kann und soll besonders auch für Lehrerinnen und Lehrer, die den Schülerinnen und Schülern diese schwierige Zeit vermitteln müssen, helfen, die richtigen Worte zu finden. Die Kulturabteilung des Landes hat - aufgrund einer Landtagsentschließung - das Zustandekommen des Buches unterstützt. "Allen mittleren und höheren Schulen Tirols wird ein Exemplar kostenlos zur Verfügung gestellt und nach Ostern durch den Landesschulrat übermittelt", erklärt Bildungslandesrat und Landesschulratspräsident Erwin Koler.

ANNO März 1933: Eine Nachlese in Österreichs Zeitungen, Teil 1

andreas.markt-huter - 19.03.2008

Der März 2008 bietet doppelten Anlass in die jüngere Vergangenheit Österreichs zurück zu blicken. Vor 70 Jahre wurde die Selbständigkeit Österreichs mit dem Einmarsch deutscher Truppen am 12. März 1938 beendet. Vor 75 Jahren, also bereits fünf Jahre vorher, war durch die Ausschaltung des Nationalrates die Demokratie durch eine autoritäre Regierungsform ersetzt worden.

Herrscht über die Beurteilung des Anschlusses Österreichs an Hitlerdeutschland vor 70 Jahren zwischen den beiden großen Parteien des Landes weitgehend Einigkeit, geht die Sichtweise auf die Ereignisse der Märztage im Jahr 1933 mitunter ähnlich weit auseinander, wie es bereits vor 75 Jahren der Fall war.

Hugo Bonatti über Wilhelm Busch

r.embacher - 07.02.2008

Hugo Bonatti, geb. 1933, ist eine in der österreichischen Literatur einmalige Erscheinung. Er bezeichnet sich selbst als verhinderten Musiker und Komponisten. Bonatti überträgt musikalische Elemente und Gesetze auf seine Prosa. Worte sind für ihn ein unermesslicher Reichtum gebündelter Laute, welche durch ihre Akkorde und Rhythmen Kräfte des Geistes und Gemütes anregen.

Der Prosa und Dramatikpreisträger der Stadt Innsbruck hält im In- und Ausland zahlreiche Lesungen. Für die Teilnehmer/innen des PH-Lehrganges Ausbildung zum/zur Schulbibliothekarin rezitierte er Max und Moritz.

Wie blinde und sehbehinderte Menschen lesen. Teil 2

andreas.markt-huter - 21.01.2008

Wenn von Lesen, Leseförderung, Literatur, Bibliotheken die Rede ist, denkt man nur selten an jene Menschen, die aufgrund einer Erblindung oder Sehbehinderung mit unserer so genannten Schwarzschrift ihre Probleme haben. Wie aber lesen blinde Menschen und Menschen mit Sehbehinderung.

Lesen in Tirol ist dieser Frage nachgegangen und hat dazu beim Tiroler Blinden- und Sehbehinderten Verband nachgefragt.

Wie blinde und sehbehinderte Menschen lesen. Teil 1

andreas.markt-huter - 21.01.2008

Wenn von Lesen, Leseförderung, Literatur, Bibliotheken die Rede ist, denkt man nur selten an jene Menschen, die aufgrund einer Erblindung oder Sehbehinderung mit unserer so genannten Schwarzschrift ihre Probleme haben. Wie aber lesen blinde Menschen und Menschen mit Sehbehinderung.

Lesen in Tirol ist dieser Frage nachgegangen und hat dazu beim Tiroler Blinden- und Sehbehinderten Verband nachgefragt.

Der Tiroler Winter im 19. Jahrhundert - Teil 1

andreas.markt-huter - 27.12.2007

Der Winter in Tirol präsentiert sich in den letzten Jahren von seinen unterschiedlichsten Seiten. Zeigt er sich einmal mit tiefverschneiten Landschaften von seiner schönsten Seite, schürt ein anderes mal ein zögerlicher Winterbeginn oder fehlender Schnee sogleich Ängste vor einer globalen Erwärmung. 

Ob Tirol in 100 Jahren noch ein Zentrum des Wintersports sein wird, bleibt unsicher und lässt die Wissenschaft noch lange rätseln. Im folgenden soll aber der etwas leichter zu beantwortenden Frage nachgegangen werden, wie sich die Winterszeit in Tirol vor 100 Jahren dargestellt hat.