100 Jahre „Republik Österreich“ im Spiegel der zeitgenössischen Presse, Teil 3
Am 12. November 2018 jährt sich die Ausrufung der Republik Österreich, genauer gesagt „Deutschösterreich“ zum 100. Mal. Im November 1918 bricht mit dem Ende des 1. Weltkrieges die Monarchie auseinander. Der Habsburger Kaiser Karl I. erklärt unter dem Druck der Verhältnisse seinen Rücktritt, während die einzelnen Teilstaaten der k.u.k. Monarchie sich unabhängig erklären und eigenständige Staaten mit republikanischer Verfassung bilden.
Am Ende des Krieges herrschen in Österreich Lebensmittelknappheit, Produktionsengpässe und Angst der Bevölkerung vor plündernden, heimkehrenden Truppen. In Tirol herrscht nach der Kapitulation Unsicherheit über die Zukunft der Einheit des Landes, nachdem italienische Truppen bis an den Brenner heranrücken. Aber auch die Ausrufung der Republik verläuft alles andere als reibungslos und auch in Österreich herrscht Zweifel an der unabhängigen Überlebensfähigkeit des verbliebenen Reststaates. Als Republik „Deutschösterreich“ beschließt der provisorische Staatsrat, den Anschluss Österreichs an die neue Deutsche Republik zu beantragen.
Vor 70 Jahren, im Februar 1948, wurde in Wien die Österreichische Jugendbuchgemeinschaft gegründet - der Buchklub war geboren! Mit einem Empfang in der Hofburg gratulierte Bundespräsident Alexander Van der Bellen dem Buchklub-Team zum 70-jährigen Bestehen des Vereins. Das TIBS-Team schließt sich den Glückwünschen an!
Um in den Sommerferien keine Langeweile aufkommen zu lassen, bietet der Tiroler Sommerleseclub allen Kindern die Möglichkeit, Bücher ihrer Wahl gratis in den Öffentlichen Bibliotheken ausleihen zu können. Das stärkt nicht nur die Lesekompetenz, sondern sorgt auch für spannende Unterhaltung.