Phillip Gwynne, Ein fetter Fang im langweiligsten Kaff der Welt
Phillip Gwynnes Roman spielt in einem kleinen, verschlafenen Dorf - Dogleg Bay - in Australien. Dort leben vor allem Oldies und Pensionisten.
Die Hauptfigur in diesem Buch ist der 13-jährige Hunter, dessen größter Traum es ist endlich einen Mulloway zu fangen. Dieser stellt einen der begehrtesten Fische von Sportanglern dar, weil er so schwer zu fangen ist. Hunters Vater wird, seit er acht Jahre alt ist, vermisst. Nach dem Felsenfischen ist er nicht mehr zurückgekehrt. Tagelang hat Hunter auf seine Rückkehr gewartet und noch immer kann er den vermeintlichen Tod seines Vaters nicht gänzlich akzeptieren. Hunter und seine Mutter führen seither den Campingplatz alleine. Hunter ist für den MWR (Männerwaschraum) zuständig, den allerdings hasst er zu putzen. Dort trifft er auf UFOs (unversenkbare Fäkalienobjekte), Kotze und auch auf so manches Gebiss.

Nach den beiden Sachbüchern aus dem Folio Verlag Die Gletschermumie und Altes Handwerk und ländliches Leben legt Gudrun Sulzenbacher nun ein neues Sachbuch vor. Der Titel: Vom Büchermachen. Wie Ötzi ins Buch kam.
'Mein Leben auf dem Piratenschiff', geschrieben von Richard Platt und illustriert von Chris Riddel, ist das ins Jahr 1716 verlegte Tagebuch des 10-jährigen Jake Carpenter, einem Jungen aus North Carolina. Das Buch ist ein Mittelding zwischen Sachbuch und Abenteuerbuch. Es kommen viele Spezialausdrücke der Seefahrt vor, die auch erklärt werden.
Hammerhart von Christian Oelemann ist der achte Titel aus der Reihe "Für Mädchen verboten".
Boy2Girl von Terence Blacker, erschienen bei Beltz, ist eine Verwechslungsgeschichte, in der ein Junge, als Mädchen verkleidet, für Turbulenzen sorgt.
Die Schluffmuffins - Zwillinge in Gefahr von Dan Greenburg ist eine durch und durch schräge Geschichte, die Kinder und Erwachsene ebenso in ihren Bann zieht.
Bereits das geheimnisvolle (und somit ansprechende) Cover der deutschen Ausgabe weist in Richtung Fantasy/ Science-Fiction/ utopischer Roman, indem es schemenhaft, in futuristisch anmutender Art und Weise einen der wichtigsten Schauplätze des Buches zeigt: einen mystischen, schwer zu durchdringenden Wald. Dieser Wald ist, wie im Verlauf der Handlung zum Ausdruck kommt, aber mehr als nur Ort des Geschehens. Er ist zugleich ein Indikator für das Denken der Menschen, für ihr Verhalten untereinander und ihre (sich wandelnden) Einstellungen.
Ein Motiv aus Edgar Allan Poe Werk greift Chris Archer in seinem Jugendroman "Die Piraten ... und die geheimnisvolle Schatzkarte' auf.