Gudrun Sulzenbacher, Vom Büchermachen
Nach den beiden Sachbüchern aus dem Folio Verlag Die Gletschermumie und Altes Handwerk und ländliches Leben legt Gudrun Sulzenbacher nun ein neues Sachbuch vor. Der Titel: Vom Büchermachen. Wie Ötzi ins Buch kam.
Darin erklärt Gudrun Sulzenbacher zum einen, woraus ein Buch besteht. Vom Impressum, über Copyright, ISBN-Nr. und Inhaltsverzeichnis über das Vorwort bis zum Bildnachweis werden ganz nebenbei und unaufdringlich technische Begriffe erklärt. Wussten Sie z. B., was eine Witwe am Ende eines Textes ist? Oder sind Sie in einem Buch schon einmal einem Schusterjungen, einem Hurenkind oder einem Zwiebelfisch begegnet? Ganz sicher! Im Buch vom Büchermachen erfahren Sie, was gemeint ist.
'Mein Leben auf dem Piratenschiff', geschrieben von Richard Platt und illustriert von Chris Riddel, ist das ins Jahr 1716 verlegte Tagebuch des 10-jährigen Jake Carpenter, einem Jungen aus North Carolina. Das Buch ist ein Mittelding zwischen Sachbuch und Abenteuerbuch. Es kommen viele Spezialausdrücke der Seefahrt vor, die auch erklärt werden.
Hammerhart von Christian Oelemann ist der achte Titel aus der Reihe "Für Mädchen verboten".
Boy2Girl von Terence Blacker, erschienen bei Beltz, ist eine Verwechslungsgeschichte, in der ein Junge, als Mädchen verkleidet, für Turbulenzen sorgt.
Die Schluffmuffins - Zwillinge in Gefahr von Dan Greenburg ist eine durch und durch schräge Geschichte, die Kinder und Erwachsene ebenso in ihren Bann zieht.
Bereits das geheimnisvolle (und somit ansprechende) Cover der deutschen Ausgabe weist in Richtung Fantasy/ Science-Fiction/ utopischer Roman, indem es schemenhaft, in futuristisch anmutender Art und Weise einen der wichtigsten Schauplätze des Buches zeigt: einen mystischen, schwer zu durchdringenden Wald. Dieser Wald ist, wie im Verlauf der Handlung zum Ausdruck kommt, aber mehr als nur Ort des Geschehens. Er ist zugleich ein Indikator für das Denken der Menschen, für ihr Verhalten untereinander und ihre (sich wandelnden) Einstellungen.
Ein Motiv aus Edgar Allan Poe Werk greift Chris Archer in seinem Jugendroman "Die Piraten ... und die geheimnisvolle Schatzkarte' auf.
So, in den ersten Seiten lässt sich der Roman ja wie eine dieser bigotten irischen Idyllen an, die als sattgrüner Dotter auf unseren Glücksvorstellungen liegen, aber als gelernte Irlandillusionisten wissen wir sofort, das geht wie immer bei irischen Romanen ganz anders aus.