Christoph W. Bauer, Der Buchdrucker der Medici
Eine aufregende Erzählung tut letztlich nichts anderes, als etwas scheinbar Bekanntes von vorne in abenteuerlich selbstverständlicher Form neu zu erzählen.
Christoph W. Bauer ist mittlerweile zum erzählenden Gewissen der Stadt Innsbruck geworden. In seiner aktuellen Erzählung geht er der Frage nach, wie die Buchdruckerkunst nach Innsbruck gekommen ist und was sie dort bewirkt hart.
Seit der Krieg-vom-Zaun-Brecher Bush in der Präsidenten-Pension verschwunden ist, ist der Weltgeschichte ein großes Ärgernis abhanden gekommen, dementsprechend ruhig ist es auch um den Kriegsschauplatz Iran geworden.
Wenn alles gelungen und das Leben sozusagen im Kasten ist, entsteht meist der unbändige Wunsch, alles wieder umzustoßen und zu verändern.
Nicht umsonst gilt die Ukrainische Literatur als die wahnsinnigste der Welt, sie ist nämlich nach Osten und Westen hin gleich lose oder sehnsüchtig verankert, ihr ist kein Thema zu schade, und in einem Staatsgefüge, das täglich aus dem Leim geht, gilt jeder fiktionale Satz automatisch als Staatstragend.
Ein Sprichwort, so hat es den Anschein, soll eine innere Wahrheit ausdrücken und immer richtig sein. Das ist genau der Punkt, wo Alois Hotschnig mit seinen Texten einsetzt.
Wer im Sumpf sitzt, kriegt nicht viel mit und hält das Quaken der Frösche für Ansprachen. Österreicher sind begnadete Sumpf-Sitzer, weshalb es gut tut, wenn ab und zu eine Korrespondentin von außen den Saftladen begutachtet, den viele für den Mittelpunkt der Welt halten.
Die ganze Welt redet von Krise und einstürzenden Finanzwelten und tut so, als ob der Weltuntergang kurz bevorstünde. In der Literatur freilich ist das Chaos der Weltordnung ein normales Thema und auch Literatur über Finanzzusammenbrüche gibt es jede Menge.
"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" heißt es in einem Sprichwort, in dem die Faszination und Aussagekraft von Bildern und Fotografien auf den menschlichen Betrachter auf den Punkt gebracht wird.
Manchmal läuft die Zeitgeschichte so verrückt ab, dass man sie sich selbst als Zeitgenosse nicht glaubt.
Im Volksmund gibt es das gnadenlos genaue Wort vom ?Hirnwixen, wenn ein etwas unrunder Zustand zwischen Körper und Geist dargestellt werden soll.