Kasperl lernt lesen
Das Kasperltheater hat eine lange Tradition. Ursprünglich als derbe Koimik für Erwachsene verstanden, wandelte sich diese Form des Dramas zum pädagogischen Theater voller Witz und Humor. Gerade für Kinder im Kindergarten- und Volksschulalter kann das Kasperltheater eine erste Begegnung mit dramatischer Literatur sein.
Doch nicht nur die Rezeption hat ihren Reiz in Schule und Kindergarten, sondern auch die Aufführung durch die Kinder selbst. Dina Überall, Volksschullehrerin aus Kitzbühel, setzt das Kasperltheater in der Leseförderung ein und erreicht damit auch Ziele, die sie sich im sozialen Lernen, im Sprechunterricht oder in der Schulung der Feinmotorik bei den Jüngsten der Schule gesetzt hat.
Mythen, Fabeln, Märchen, Sagen, Schwänke und Dramen: Der neue GORILLA-Band der Österreichischen Buchklubs der Jugend versteht sich als vielfältig einsetzbares Lesebuch, das den Wurzeln der Literatur nachspürt, wichtige Texte abbildet, literarische Gattungen und deren Merkmale erklärt.
Der Beitrag gibt einen Überblick über das Thema Tod in der Kinder- und Jugendliteratur am Beispiel von Astrid Lindgrens Die Brüder Löwenherz. Es wird der Frage nachgegangen, wie sich Tod als Thema in der Kinder- und Jugendliteratur entwickelt hat. Die Fragestellungen werden auf der Grundlage der Auswertung von Fachliteratur und Internetrecherchen diskutiert.
Gemeinsam mit der
Tanja Spörr beschäftigte sich mit Märchen vom 17. Jh. bis in die Gegenwart. Im Folgenden vergleicht sie drei Versionen des Rotkäppchenstoffes:
Eugen Gomringer gilt als Begründer der konkreten Poesie und hat als solcher nicht wenig Einfluss auf den Lyrikunterricht an Schulen, insbesondere an der Grundschule. Ein Merkmal der konkreten Poesie ist nämlich die Konzentration auf Wörter und Laute, Syntax und Grammatik treten oft in den Hintergrund. Daher können auch Kinder der Grundschule auf spielerische Weise herzeigbare Ergebnisse ihrer Lyrik präsemtieren.