LehrerInnen

17 Tiroler Volksschulen mit „Gütesiegel Lesen“ ausgezeichnet

r.senn - 28.06.2016

gütesiegelBildungslandesrätin Beate Palfrader zeichnete kürzlich im Innsbrucker Landhaus 17 Tiroler Volksschulen mit dem „Gütesiegel Lesen“ aus. Zusätzlich erhielten die Schulen insgesamt 21.750 Euro an Landesgeldern für den Ankauf neuer Bücher, Zeitschriften, Möbel, Neuer Medien oder für notwendige Raumadaptierungen ihrer Bibliotheken.

„Neben den Eltern und der Familie trägt vor allem die Schule dazu bei, die Neugierde an Büchern zu wecken und die Lesekompetenz zu fördern“, betonte LRin Palfrader und dankte den ausgezeichneten Schulen für ihren „vorbildlichen Einsatz“. Dieser umfasst eine Vielzahl an Maßnahmen wie attraktive Schulbibliotheken, altersgerechte Literatur, Lesepartnerschaften sowie Lesungen von Autorinnen und Autoren. Darüber hinaus ist an den prämierten Schulen speziell ausgebildetes Personal tätig.

Woran glauben junge Menschen?

r.embacher - 14.06.2016

buchklub glaubeDer Buchklub greift im neuen CROSSOVER-Band 10 mit dem Titel "Glaubst du?" ein hochaktuelles Thema auf. Woran glauben junge Menschen? Was inspiriert sie, was lässt sie zweifeln? Das Buch ist ab der 7. Schulstufe neben Deutsch besonders auch für den Religionsunterricht empfohlen.

Texte aus der (Jugend-)Literatur erzählen von Jugendlichen unterschiedlicher Religionen, von ernsthaften, aber auch ungewöhnlichen Gottesbildern; sie stellen Sinn- und Existenzfragen und geben Anregungen für individuelle Reflexion. Kritische Beiträge über die Gefahr von Sekten, über Glaube und  Wissenschaft, über Funktion und Grenzen der Satire und über den jahrhundertelangen Missbrauch des Glaubens geben informative Einblicke und Impulse. Glaubst du? stellt Texte über den Glauben zur Diskussion und zeigt am Beispiel junger Menschen, wie schwierig und komplex die Suche nach dem Sinn im Leben ist.

Kasperl lernt lesen

r.embacher - 06.06.2016

Das Kasperltheater hat eine lange Tradition. Ursprünglich als derbe Koimik für Erwachsene verstanden, wandelte sich diese Form des Dramas zum pädagogischen Theater voller Witz und Humor. Gerade für Kinder im Kindergarten- und Volksschulalter kann das Kasperltheater eine erste Begegnung mit dramatischer Literatur sein.

Doch nicht nur die Rezeption hat ihren Reiz in Schule und Kindergarten, sondern auch die Aufführung durch die Kinder selbst. Dina Überall, Volksschullehrerin aus Kitzbühel, setzt das Kasperltheater in der Leseförderung ein und erreicht damit auch Ziele, die sie sich im sozialen Lernen, im Sprechunterricht oder in der Schulung der Feinmotorik bei den Jüngsten der Schule gesetzt hat.

Die Brüder Löwenherz - Tod als Thema in der Kinder- und Jugendliteratur

r.embacher - 04.06.2016

astrid lindgrenDer Beitrag gibt einen Überblick über das Thema Tod in der Kinder- und Jugendliteratur am Beispiel von Astrid Lindgrens Die Brüder Löwenherz. Es wird der Frage nachgegangen, wie sich Tod als Thema in der Kinder- und Jugendliteratur entwickelt hat. Die Fragestellungen werden auf der Grundlage der Auswertung von Fachliteratur und Internetrecherchen diskutiert.

Bücherkoffer 2016

r.embacher - 03.06.2016

Gemeinsam mit der Kunstsektion des Bundeskanzleramts stellt der Buchklub jährlich 40 Bücherkoffer mit allen ausgezeichneten Büchern des „Österreichichen Kinder- und Jugendbuchpreises“ und den passenden Unterrichtsmaterialien zusammen. Alle preisgekrönten bzw. auf die Ehrenliste gesetzten Bücher (14 Titel) stehen den Schulen gratis zum Ausleihen zur Verfügung - in einem praktischen Alu-Koffer verpackt, mit lesedidaktischen Unterlagen für alle Bücher.

Rotkäppchen - ein Schreckensmärchen

r.embacher - 20.05.2016

RotkäppchenTanja Spörr beschäftigte sich mit Märchen vom 17. Jh. bis in die Gegenwart. Im Folgenden vergleicht sie drei Versionen des Rotkäppchenstoffes:

Im 17. Jahrhundert wurden Märchen als Schreckensmärchen mit fatalem Ende erzählt. Sie endeten meist mit dem Tod. Der Grund dafür könnte sein, dass das Leben damals von Gefahren geprägt war. Noch dazu kam, dass die Leute verschiedene Orte mit abergläubisch bedingten Dämonen und Ungeheuern in Verbindung brachten.

Avenida - eine Gedichtform für die Grundschule

r.embacher - 11.05.2016

AvenidaEugen Gomringer gilt als Begründer der konkreten Poesie und hat als solcher nicht wenig Einfluss auf den Lyrikunterricht an Schulen, insbesondere an der Grundschule. Ein Merkmal der konkreten Poesie ist nämlich die Konzentration auf Wörter und Laute, Syntax und Grammatik treten oft in den Hintergrund. Daher können auch Kinder der Grundschule auf spielerische Weise herzeigbare Ergebnisse ihrer Lyrik präsemtieren.

Von Straßen (avenidas), Blumen (flores) und Frauen (mujeres) dichtete Gomringer und brachte die Nomen miteinander in Beziehung, bis er sich selbst im vierten Nomen als Bewunderer (admirador) outet.

NMS Umhausen für PHILIPP-Lese-Award des Buchklubs nominiert

r.embacher - 11.05.2016

Anfang Mai tagte die hochkarätige Jury – Maria Dippelreiter vom Bildungsministerium, WOMAN-Herausgeberin Euke Frank, Buchklub-Vorsitzende Christa Prets sowie Pflichtschulinspektorin Elisabeth Fuchs – und wählte die besten Projekte aus.

Bei der Gala im Audienzsaal des Bildungsministeriums am 2. Juni 2016 werden alle Projekte, die auf die Shortlist gewählt wurden, ausgezeichnet und unter den neun Nominees die drei Gewinner von „PHILIPP. Der Lese-Award 2016“ bekannt gegeben.

Fatrasie - eine neue Gedichtform für den Unterricht

r.embacher - 05.05.2016

Dem Autor und Übersetzer Ralph Dutli kommt das Verdienst zu, die Fatrasie neu entdeckt zu haben. Christoph W. Bauer verwendet diese neue Gedichtform in Lyrikworkshops an Schulen. Es ist der Fatrasie zu wünschen, dass sie ähnlich oft und gern von Schülerinnen und Schülern verwendet wird wie das Elfchen, zumal es sich bei der Fatrasie um gereimte Lyrik handelt.