Pädagogik | Psychologie

Lothar Scholz, Spielerisch Politik lernen

h.schoenauer - 27.09.2011

Buch-Cover

"Spiele und spielerische Lernformen erweitern das methodische Repertoire der politischen Bildung erheblich. Sie tragen zum Abbau von Defiziten der Unterrichtspraxis und zum Erwerb grundlegender Kompetenzen in der politischen Bildung bei."

Lothar Scholz weist gleich in seiner Einleitung darauf hin, dass es sich bei dieser Arbeit weder um eine empirische Untersuchung im Rahmen einer Unterrichtsforschung noch um ein ?Spielebuch für den Politikunterricht handelt. Sein Buch verfolgt vielmehr das Ziel, Antwort auf die Frage ob und in welcher Form Spiele und spielerische Lernformen im Politik- und Sozialkundeunterricht dabei helfen können, die Zielsetzungen der politischen Bildung oder kurz gesagt Politik zu lernen.

Gerhard Schneider, Transfer

andreas.markt-huter - 26.09.2011

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"Transfer ist in der Geschichtsdidaktik ein noch relativ neuer, unverbrauchter Begriff. Frühere Gesellschaften  brauchten ihn [...] nicht, denn der Geschichtsunterricht musste über lange Zeit keinen Nachweis seiner Notwendigkeit und seines Nutzens erbringen." (22)

In einem theoretischen und praktischen Teil setzt sich der Geschichtsdidaktiker Gerhard Schneider mit dem Thema Transfer im Geschichtsunterricht auseinander. Damit ist gemeint, wie sich bereits erlerntes Geschichtswissen und historische Methoden in verschiedenen Bereichen des Geschichtsunterrichts, aber auch des Alltagslebens abrufen und anwenden lassen.

Monika Rox-Helmer, Jugendbücher im Geschichtsunterricht

andreas.markt-huter - 10.05.2011

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Historische Jugendromane haben die liebenswerte Eigenschaft, dass sie sowohl die Lust am Lesen als auch das Interesse an Geschichte fördern. Ein guter Grund sich über deren Verwendung im Unterricht Gedanken zu machen.

Monika Rox-Helmer setzt sich in ihrem Sachbuch Jugendbücher im Geschichtsunterricht detailliert mit dem didaktischen Potential von Jugendbüchern zu historischen Themen auseinander. Dabei hat sie gleichzeitig immer auch den fächerübergreifend formulierten Auftrag der Leseförderung im Blick. Mit diesem Buch präsentiert sie methodische Konzepte für den Einsatz von Jugendbüchern im Geschichtsunterricht.

Ulrich Mayer u.a. (Hrsg.), Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht

andreas.markt-huter - 08.05.2011

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Welche didaktischen und methodischen Möglichkeiten gibt es, um einen Geschichtsunterricht spannend und motivierend zu gestalten und gleichzeitig die Erkenntnisse der Geschichtswissenschaft anzuwenden?

Im Handbuch Methoden im Geschichtsunterricht finden sich knapp 40 Beiträge, die sich auf mehr als 700 Seiten mit den Prinzipien des Geschichtsunterrichts, mit den Methoden historischen Denkens, mit Kommunikationsformen und Kooperationsformen im Geschichtsunterricht und mit der Unterrichtsplanung auseinandersetzen. Die 26 Autorinnen und Autoren der Beiträge zählen zu den ausgewiesenen Fachleuten im Bereich der Geschichtsdidaktik, die für die Aufbereitung von Geschichtsunterricht bereits in zahlreichen Einzelpublikationen wertvolle Impulse geliefert haben.

Frieda Norka, Rückkehr ins Kinderseelen-KZ

h.schoenauer - 20.04.2011

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Die Logik in der Literatur ist eine andere als jene in der Forensik, Psychiatrie oder Pädagogik. Um dem Phänomen Schulmassaker ein wenig auf die Spur zu kommen, hat deshalb Frieda Norka die Form der fiktiven Dokumentation gewählt.

Was im lateinamerikanischen Raum literarisch durchaus üblich ist, stellt in unserer Lesekultur nach wie vor eine Besonderheit dar, weshalb man sich die drei Schritte der vorliegenden Dokumentation vor der Lektüre vergegenwärtigen sollte.

Herbert Kohl / Hartmann Wunderer, Von der Quelle zum Tafelbild III

andreas.markt-huter - 11.03.2011

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Tafelbilder sind trotz neuer Medien auch heute noch ein wichtiger Bestandteil des Schulunterrichts. Im Geschichtsunterricht lassen sich damit mit einfachen Mitteln wesentliche Zusammenhänge darstellen.

Vielleicht liegt der heute noch bestehende Charme von Tafelbildern darin, dass sie unmittelbar vor den Augen der Betrachter entstehen und vielschichtige Sachverhalte und Ereignisse als vereinfachte, nachvollziehbare Bilder dargestellt werden.

Klaus Bergmann, Multiperspektivität

andreas.markt-huter - 09.03.2011

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Wie im Leben selbst gibt es auch in der Geschichtsbetrachtung nicht nur die eine, allgemeingültige Perspektive. Geschichte hat viel mit Fragen zu tun und Fragen lassen sich eben aus unterschiedlichen Blickwinkeln stellen.

Im traditionellen Geschichtsunterricht wurde den Schülerinnen und Schülern Geschichte als Belehrungs- und Gesinnungsunterricht vermittelt. Der allwissende Lehrer vermittelte seinen Schülern seine Perspektive der Vergangenheit, die für die Kinder als historische Wahrheit verstanden wurde. Im Mittelpunkt der Darstellung stand der Staat mit seinen großen Protagonisten mit denen sich die Schüler identifizieren sollten. Geschichte hatte somit eine staatstragende und identitätsstiftende Funktion. Die Inhalte bestimmten die mächtigen Eliten und politischen Klassen, während die Sichtweise der erfolglosen und gescheiterten der Gesellschaft irrelevant blieb.

Klaus Bergmann, Der Gegenwartsbezug im Geschichtsunterricht

andreas.markt-huter - 08.03.2011

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"Historische Inhalte ohne (!) Gegenwartsbezug sind für die Schülerinnen und Schüler irrelevant und nicht vermittelbar, stellt ein Hauptschullehrer nach 20 Jahren Berufspraxis fest." (8)

Klaus Bergmann zeigt in seinem Buch "Der Gegenwartsbezug im Geschichtsunterricht" der Reihe "Methoden historischen Lernens" die wichtige Bedeutung des Gegenwarts- und Zukunftsbezugs im Geschichtsunterricht auf und stellt verschiedene Möglichkeiten vor, wie der Gegenwarts- und Zukunftsbezug in der konkreten Unterrichtspraxis zur Anwendung kommen kann.

Klaus Bergmann / Rita Rohrbach, Chance Geschichtsunterricht

andreas.markt-huter - 11.02.2011

Buch-CoverViele verbinden mit Geschichtsunterricht das lernen und abfragen von Daten, Ereignissen rund um große historische Persönlichkeiten oder mächtige Staaten. Aber das muss nicht so sein und soll auch nicht so sein.

Klaus Bergmann und Rita Rohrbach verstehen in ihrem Buch Geschichtsunterricht als Chance, um den Schülerinnen und Schülern eigenständiges Nachdenken und Reflektieren über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft näher zu bringen, ihnen zu helfen, die historische Dimension aktueller Probleme und Themen zu erkennen, um sie besser verstehen und beurteilen zu können.

Klaus Bergmann / Rita Rohrbach (Hrsg.), Kinder entdecken Geschichte

andreas.markt-huter - 11.11.2010

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"Die Geschichte soll nicht das Gedächtnis beschweren, sondern den Verstand erleuchten", schrieb der deutsche Dichter der Aufklärung Gotthold Ephraim Lessing, 1729 - 1781 vor mehr als 200 Jahren.

Der Band Kinder entdecken Geschichte aus der Reihe ?Methoden historischen Lernens versammelt 17 Fachbeiträge 13 renommierter Autorinnen und Autoren aus schulischen und didaktischen Bereich, die sich mit den verschiedenen Aspekten des geschichtlichen Zugangs von Kindern im Unterricht auseinander setzen.