Jeremy Black (Hrsg.), Atlas der Weltgeschichte
Die Erstellung einer historischen Karte erfordert nicht nur geographische Kenntnisse, sondern vor allem ein umfassendes geschichtliches Hintergrundwissen. Am Beginn steht aber die schwierige Entscheidung, welche Schwerpunkte die Darstellung setzen soll, die dem Werk die entsprechende Note verleiht.
Jeremy Blacks Atlas der Weltgeschichte verdient die Bezeichnung Weltgeschichte zu Recht, indem bei der Ausrichtung und beim Aufbau des Nachschlagwerkes das Augenmerk bewusst auf die Vergleichbarkeit der Ereignisse im weltweitgeschichtlichen Maßstab gelegt worden ist.
Wehrmachtserinnerungen lösen bei den Nach-Nachfahren immer ein recht unbeholfenes Gefühl aus, einerseits ist das Genre durch allzu beschönigende Literatur in der Political Correctness ziemlich geächtet, andererseits stellt sich die Frage, warum man sich nach siebzig Jahren diese Erlebnis-Literatur der makaberen Art antun soll.
Ok, Polizisten weinen nicht, im Sinne der Gender-Semantik kann getrost angenommen werden, dass Polizistinnen auch nicht weinen.
Wichtige Dinge muss man immer zweimal machen, einmal als Plan und dann als Durchführung. So gesehen ist der "Zweite Anlauf" die Verwirklichung der Literatur.
Üblicherweise brechen Journalisten in entlegene Kriegsgebiete auf, um über die Sinnhaftigkeit eines Krieges und seinen Fortschritt zu berichten.
Es gibt auf dieser Welt Gegenden, die lassen sich kaum beschreiben, weil die Politik damit nicht zurechtkommt. Und unsere Beschreibungskunst ist eben oft aus der Politik heraus definiert. Eine dieser Gegenden ist der Kaukasus. Wir kennen diesen Landstrich als geheime Wiege der Menschheit, woraus der biblische Ararat scheinbar für alle Zeiten hervorragt.
Welchen persönlichen Nutzen ziehen Schülerinnen und Schüler eigentlich aus dem in der Schule gelernten Wissen? Und wie lässt sich Unterricht gestalten, damit sich auch die Identitätsbildung Jugendlicher fördern lässt.
Studien zufolge erleben Jugendliche Demokratie und Politik als verschiedene Sphären, die sie vollkommen unterschiedlich bewerten.
Was haben eigentlich Schulnoten mit Demokratie zu tun? Sehr viel! Einerseits sind sie das Ergebnis der Emanzipation aus der Ständegesellschaft des Mittelalters andererseits begründen sie wieder die Aufnahme und den Ausschluss von Menschen aus den poltischen Einrichtungen der Demokratie.
Bekommt eine Gesellschaft Demokratie zum "Nulltarif" oder ist es nicht doch viel mehr nötig, Energie und Engagement in die Erhaltung und Weiterentwicklung der "Herrschaft des Volkes" zu investierten.