Leseförderung an der Mittelschule Sillian
Sabine Presslauer stellt einige Methoden und Ideen vor, die sie an der Mittelschule Sillian testen konnte. Ziel der unterschiedlichen Ansätze ist es genaues Lesen und das Verständnis des Gelesenen gezielt und spielerisch zu fördern.
Im beiliegenden Text stellt Dipl. Päd. Sabine Presslauer verschiedene Methoden detailliert vor, sodass sie sich ganz einfach selbst ausprobieren lassen. Neben dem Lesespiel „Wörtersammler“, das in zwei unterschiedlichen Varianten vorgestellt wird, finden sich das „Lesefrühstück in den Realienfächern“, das Projekt „Lesezeit“, in das Lesen in allen Klassen sechs Wochen lang den Schwerpunkt bildet, das „ABC-Darium“, das sich ganz besonders für die Realienfächer eignet, ein Vorlesewettbewerb, eine Leserunde sowie eine Schnitzeljagd im Schulhaus und Arbeiten mit der Tageszeitung und Sachtexten.
„Lesen und Schreiben lernen – WOZU?“ Eine zentrale Frage in der Schuleingangsphase für so manches Schulkind, das den Sinn des Schrift-Spracherwerbs sucht und vielleicht die Zeit im Kindergarten herbeisehnt.
Damit Leseförderung funktionieren kann, muss diese in allen Fächern praktiziert werden. Wichtig dabei ist, dass diverse Projekte sich unkompliziert umsetzen lassen, damit hier auch ein gewisses Maß an Scheu verloren geht.
Das Leseprojekt der Volksschule Münster hat zum Ziel, Leseförderung gezielt an den individuellen Lernstand ihrer Schülerinnen und Schüler auszurichten. Die Einteilung der Gruppen richtet sich dabei nicht nach der jeweiligen Schulstufe, sondern nach der Entwicklungsstufe beim Lesen.
Für Prof. Mag. Angelika Pichler vom BRG Schwaz setzt Leseförderung an unterschiedlichen Lebensbereichen von Kindern an. Während in der Schule die gemeinsame Klassenlektüre im Deutschunterricht im Mittelpunkt steht, ist es auch wichtig Lese-Anreize zu schaffen. Beim Lesen sollte auch auf die Vorbildwirkung der Eltern nicht vergessen werden. (AM-H)
Tiroler Geschichten Sommer 2021 startet heuer mit viel Elan! Es gibt einiges an Neuigkeiten zu berichten und Möglichkeiten euch aktiv, in Form einer „Ideen-Fundgrube“, einzubringen. ´
Lesen kann heute nicht mehr als selbstverständlicher Teil der privaten Freizeitgestaltung betrachtet werden. Das Internet, PC-Spiele, Fernsehen u.a. sind zu einer übermächtigen Konkurrenz für das Lesen geworden. Hier lassen sich Erfolgs- und Glücksmomenten spielerisch und mit weit weniger Mühe als beim Lesen erleben.
Kunst- und Literaturschaffende, ÜbersetzerInnen und LektorInnen und andere kreative Köpfe, haben es sich zur Aufgabe gemacht, kluge, kindgerechte aber auch erwachsenenfreundliche Geschichten, die Hoffnung machen und Informationen vermitteln, zu schaffen und kostenfrei zur Verfügung zu stellen.