Leseförderung

Lesen lernen Kinder in der Schule

r.senn - 14.06.2012

Anita SchilcherSo lautet eine der zahlreichen Aussagen, die Prof. Dr. Anita Schilcher, Deutschdidaktikerin an der Universität Regensburg, im Rahmen eines Seminartages mit rund 150 Volksschul- und Sek-1-Lehrer/innen an der PH Tirol in Innsbruck deponierte.

„Es ist wertvoll, wenn es Eltern gelingt, zu Hause eine leseförderliche Atmosphäre zu schaffen, die Verantwortung für einen gelingenden Schriftspracherwerb liegt aber eindeutig in der Schule. Kommt es seitens der Lehrkräfte zu einer Verlagerung ins Elternhaus, wird das System noch ungerechter!“, führte Prof. Schilcher weiter aus. Sie als Mutter eines Schulanfängers, wisse genau, was es bedeutet, zu Hause täglich zehn Minuten zu lesen.

Wenter - Frieda Schaf und der Mond

d.ueberall - 19.05.2012

Eine nicht alltägliche, für manche vielleicht sogar unvergessliche Lesung haben die zweiten Klassen der Volksschule Kitzbühel kürzlich in der Schulbibliothek erlebt. Die Tiroler Autorin, Pädagogin, Theaterpädagogin und Illustratorin Gerlinde Wenter las aus ihrem Buch „Frieda Schaf und der Mond.' Das war an und für sich schon mitreißend und spannend genug, aber dann...

Spielen verändert die Welt!

r.embacher - 13.04.2012

Kinder sollen in der Volksschule lesen, schreiben und rechnen lernen, lautet der allgemeine Tenor der Bevölkerung. Klingt ganz einfach - ist es aber nicht immer. Viele Kinder haben Teilleistungsschwächen, große Probleme in ihrem Sozialverhalten und fühlen sich schlichtweg überfordert, in einer Leistungsgesellschaft mitzuhalten.

Ruth Schoenbach, Lesen macht schlau

andreas.markt-huter - 03.04.2012

„Wenn Johnny in der 9. Klasse nicht lesen kann, ist es nicht zu spät.“ Die optimistische Kernaussage der kalifornischen Förderinitiative „Reading Apprenticeship“ („Leseausbildung“), ließ die deutsche Pädagogin Dorothee Gaile aufhorchen, als sie im Jahr des ersten PISA-Schocks 2003 im Internet nach internationalen Modellen der Sprach- und Leseförderung suchte.

Liegt hier eine Chance für rund ein Viertel aller Schülerinnen und Schüler, die keine zusammenhängenden Texte lesen können? „Lesen lässt sich lernen wie ein Handwerk.“, so die schlichte Botschaft der vier US-Amerikanerinnen Ruth Schoenbach, Cynthia Greenleaf, Christine Cziko und Lori Hurwitz. Wie das Programm auch an deutschen Schulen eingesetzt werden kann, zeigte Gaile deutschlandweit mit großem Erfolg in Workshops und nun auch als Herausgeberin der deutschen Übersetzung Lesen macht schlau (Cornelsen Scriptor).

Die Kindergartenbibliothek: Ein wichtiger Schritt in der Lesesozialisation

andreas.markt-huter - 14.02.2012

kindergartenbibliothek

Die gängige Meinung, dass wir das Lesen in der Schule lernen, ist zwar richtig aber nur ein Teil der Wahrheit. Denn bereits vom ersten Schultag an, befinden sich die Kinder auf ihrem Weg zum Lesen- und Schreiben-Lernen an unterschiedlichen Startpositionen. Der Weg in die Welt des Lesens hat nämlich schon früher begonnen, zu Hause in der frühen Kindheit.

Sozialisation bedeutet die Anpassung an gesellschaftliche Denk- und Gefühlsmuster durch Verinnerlichung von sozialen Normen oder Verhaltensmustern. Lesesozialisation meint somit den Eintritt einer Person in die Welt des Lesens, der bereits mit dem Vorbild der Eltern in der frühesten Kindheit ansetzt. Eltern die selbst viel Lesen, viele Bücher haben und ihren Kindern regelmäßig vorlesen, lassen ihren Kindern das Lesen als ganz natürlichen Bestandteil des Lebensalltages erleben.

Lesen und Leseförderung in Tirol im Zeichen der PISA-Studie 2009, Teil 4

andreas.markt-huter - 02.11.2011

Wie immer man zur PISA-Studie auch stehen mag, eines scheint gewiss: sie rückt die Grundkompetenzen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften aber auch das Schulsystem als Ganzes regelmäßig in das Blickfeld der öffentlichen Wahrnehmung.

Genauso regelmäßig, wie die Studie alle drei Jahre vor Weihnachten der Öffentlichkeit präsentiert wird, werden auch ihre Ergebnisse von der Politik und den Medien unterschiedlich interpretiert. Lesen in Tirol hat bei den maßgeblichen Tiroler Bildungseinrichtungen über ihre Einschätzung der Lesekompetenz der Tiroler Schülerinnen und Schüler nachgefragt. 

Lesen und Leseförderung in Tirol im Zeichen der PISA-Studie 2009, Teil 3

andreas.markt-huter - 27.10.2011

Wie immer man zur PISA-Studie auch stehen mag, eines scheint gewiss: sie rückt die Grundkompetenzen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften aber auch das Schulsystem als Ganzes regelmäßig in das Blickfeld der öffentlichen Wahrnehmung.

Genauso regelmäßig, wie die Studie alle drei Jahre vor Weihnachten der Öffentlichkeit präsentiert wird, werden auch ihre Ergebnisse von der Politik und den Medien unterschiedlich interpretiert. Lesen in Tirol hat bei den maßgeblichen Tiroler Bildungseinrichtungen über ihre Einschätzung der Lesekompetenz der Tiroler Schülerinnen und Schüler nachgefragt.

Lesen und Leseförderung in Tirol im Zeichen der PISA-Studie 2009, Teil 2

andreas.markt-huter - 25.10.2011

Wie immer man zur PISA-Studie auch stehen mag, eines scheint gewiss: sie rückt die Grundkompetenzen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften aber auch das Schulsystem als Ganzes regelmäßig in das Blickfeld der öffentlichen Wahrnehmung.
Genauso regelmäßig, wie die Studie alle drei Jahre vor Weihnachten der Öffentlichkeit präsentiert wird, werden auch ihre Ergebnisse von der Politik und den Medien unterschiedlich interpretiert. Lesen in Tirol hat bei den maßgeblichen Tiroler Bildungseinrichtungen über ihre Einschätzung der Lesekompetenz der Tiroler Schülerinnen und Schüler nachgefragt.