Julia Donaldson, Die Rüpelbande
„Der Troll, der Geist und die schreckliche Hex, / die waren so richtig gemein. / Sie baten um nichts und bedankten sich nie / und hatten drei Herzen aus Stein. / Sie waren gehässige Rüpel, die Hexe, der Geist und der Troll. / So widerlich rüpelig, schlimmer sogar: / Sie fanden das unheimlich toll!“
Drei schlimme und doch recht ungleiche Bösewichte schließen sich zusammen, um ihre Umgebung in Angst und Schrecken zu versetzen. Alle geraten in Panik und Angst und nichts scheint vor ihnen sicher zu sein, bis eines Tages ein kleines Mädchen auftaucht.
„Jede Reise beginnt mit einem kleinen ersten Schritt. Du musst dich nur trauen und loslaufen. Und wie so viele Reisen beginnt auch meine Reise, die eines kleinen Mädchens, ganz unverhofft an einem scheinbar ganz normalen Tag. Mein Name ist Layla. Und wie heißt du?“ (S. 5)
„Manuel und Didi wohnten in einem Baumhaus am Rande eines großen Sees. Das Baumhaus hatte ein Erdgeschoß und einen ersten Stock. Manuel wohnte oben, und Didi wohnte unten. Didi war eine Feldmaus, und Feldmäuse wohnen immer am liebsten in der Nähe der Erde. Manuel war eine Haselmaus. Er bevorzugte luftige Höhen. Von seinem Fenster aus hatte er einen herrlichen Ausblick auf den See.“ (S. 8)
Einsam sitzt ein kleines Mädchen mit ihrem Roller auf einer Stiege und langweilt sich, während in ihrer Nähe Kinder aufgeregt spielen. Ihr Vater arbeitet in seinem Büro und ihre Mutter ist beim Kochen und Telefonieren. Niemand Zeit für sie, nicht einmal ihre Schwester will mit ihr Ball spielen.
„»Bitte …«, bettelt er. »Eine noch.« Lina sieht ihn an und lächelt. »Aber dann wird geschlafen, ja?« Daniel nickt. Er zieht die Decke hoch bis an sein Kinn. Lina setzt sich auf die Bettkante und schaut nachdenklich auf ihre Hände. An einem ihrer Finger steckt ein Ring mit einer schillernden Perle. Wunderschön sieht die aus. Und dann beginnt Lina zu erzählen: »Vor langer Zeit, als ich noch ein kleines Mädchen war, verschwand eines Tages mein großer
„Die anderen Ritter behaupten doch allen Ernstes, es gäbe keine Drachen. »Aber gewiss doch«, kann ich nur sagen, »UND OB es sie gibt!« Ich werde einen finden. UND gegen ihn kämpfen. Und damit basta.“
„An einem hellen Wintermorgen hatte Mama eine köstliche Rüblitorte gebacken. »Mhmmm – du bist die beste Bäckerin der Welt!«, schwärmten die Kaninchenkinder Pauli, Mia, Manni, Max und Lina. »Das habe ich von eurer Großmutter gelernt«, lächelte Mama. »Schade, dass sie diese Torte nicht kosten kann …«“
„Schöner kann die Welt nicht aussehen. Schneeflocken kreiseln durch die Luft, und langsam legt sich auch eine weiße Decke über die Kirchturmspitze, die Dächer und die Bäume. Aber Schipps sieht das gar nicht. Ich bin ganz allein, denkt er und seufzt. Einen struppigen Hund mit schiefen Ohren – den will keiner.“
„Schon als Baby wusste das Eichhörnchen, dass man im Herbst Nüsse sammeln muss, um im Winter etwas zu fressen zu haben. Also sammelte es über tausend Nüsse, vergrub sie und fraß sie im Laufe des Winters auf. Das war prima.“
„1. Dezember Alva wohnt mit Mama, Papa und ihren Brüdern Julian, Marius, der Katze Klementine und dem Hund Klaus in einem alten Haus. Für Alva gibt es nichts Schöneres als den Advent. Und heute fängt er endlich an! Klementine hat sich versteckt! Kannst du sie finden?“