3-5 Jahre

Michael Ende, Das kleine Lumpenkasperle

andreas.markt-huter - 28.03.2018

„Es war einmal ein kleines … … das war aus lauter bunten Stofflappen zusammengenäht. Es gehörte einem Büblein, da ging es ihm gut! Das kleine Lumpenkasperle war auch immer lustig.“

Das Lumpenkasperle nimmt nur eines im Leben wirklich ernst, nämlich seinen Beruf als Spaßmacher für das Büblein. Als der Junge aber eines Tages in einem Schaufenster viel schönere und größere Kasperlfiguren entdeckt, die allerlei Fähigkeiten beherrschen und tolle Zubehörs haben, verliert er sein Interesse an seinem alten kleinen Lumpenkasperle.

Michelle Knudsen, Ein Löwe in der Bibliothek!

andreas.markt-huter - 13.03.2018

„Eines Tages kam ein Löwe in die Bibliothek. Er ging einfach an der Information vorbei und verschwand zwischen den Bücherregalen.“

Herr Hicks, ein Mitarbeiter der Bibliothek, ist außer sich: ein Löwe in der Bibliothek geht schon gar nicht. Schnell beschwert er sich bei Frau Direktorin Pepper, die der Löwe aber gar nicht stört, solange er sich an die Regeln der Bibliothek hält.

Dieter Wiesmüller, Pernix

andreas.markt-huter - 06.03.2018

„Als Pernix vor drei Jahren aus einem Ei schlüpfte, waren seine Eltern nicht da. Er und die anderen kleinen Saurier waren schutzlos. Alle seine Geschwister wurden von größeren Tieren gefressen. Seitdem wünscht sich Pernix, zu den großen zu gehören; ihnen kann keiner was antun.“

Die Abenteuer des kleinen Sauriers Pernix spielen im Mesozoikum, im Erdmittelalter, also vor mehr als 100 Millionen Jahren. Der kleine Saurier versucht sich ganz allein durchs Leben zu schlagen und zu jagen. Bei der Jagd schnappt ihm Rips der Flugsaurier, die er Schnabelzahn nennt, eine Riesenlibelle vor der Nase weg und teilt diese mit seinen Geschwistern Raps und Rops. Zunächst verärgert, hofft er sich den drei anschließen zu können, um nicht mehr allein zu sein.

Jadwiga Kowalska, Ich bin ein Wolf, sagt Hase

andreas.markt-huter - 27.02.2018

„Wenn es dunkel wird, muss sich Hase ganz allein auf den Heimweg machen. Davor hat er schreckliche Angst. Er nimmt allen Mut zusammen und rennt so schnell er kann durch den Wald.“

Hase liebt es mit seinen Freunden Eule, Maulwurf und Igel Verstecken zu spielen, aber wenn es Abend wird und er sich allein durch den Wald auf den Weg nach Hause machen muss, bekommt er es stets mit der Angst zu tun.

Annette Herzog, Frühling mit Freund

andreas.markt-huter - 16.02.2018

„Der Mumpf erwachte, weil ihn die Sonne auf der Nase kitzelte. Die Sonne! Wenn die Sonne durch das Fenster schien, selbst wenn auf den Scheiben noch Eisblumen glitzerten, bedeutete das, dass der Frühling da war.“ (9)

Endlich ist der Mumpf aus dem Winterschlaf erwacht und wird schon sehnlichst von der Schneeeule erwartet, die er kurz vor Weihnachten kennengelernt und mit der er einen wunderschönen Heiligabend verbracht hat. Nun wartet ein Frühling mit Freund auf die beiden.

Sang-Keun Kim Wenn du eine Sternschnuppe siehst, wünsch dir was

andreas.markt-huter - 30.01.2018

„Der erste Schnee ist gefallen. Niemand weit und breit, nur der Maulwurf allein auf seinem Weg nach Hause. Da entdeckt er einen kleinen Schneeball. »Hallo«, begrüßt ihn der Maulwurf und stapft freudig auf ihn zu.“

Der kleine Maulwurf ist allein auf seinem Weg nach Hause und froh als er auf einen kleinen Schneeball trifft. Er unterhält sich mit ihm und der Schneeball hört ihm schweigend zu. Als ihn der Maulwurf mit zur Bushaltestelle rollt, ist der Schneeball zu einer beachtlichen Schneekugel angewachsen. Kein Wunder, dass ihn der Busfahrer nicht mitnehmen will.

Bibi Dumon Tak, Mikas Himmel

andreas.markt-huter - 13.01.2018

„Schwarze Wolken bedeckten den Himmel, als Mika uns verließ. Der Himmel grollte. Der Regen tollte. Doch wir nahmen nur wahr, wie Mikas letzte, allerletzter Atemzug über den Rand ihres Körbchens strich.“

Die drei Geschwister begleiten Mika, die alte Hündin, die gerade ihren letzten Atemzug aushaucht. Ein Gewitter und Regen scheinen den Schmerz zu teilen. Aber als das Fenster geöffnet wird, teilen sich die Wolken kurz, als würden sie Mikas Seele direkt in den Himmel aufnehmen.

Tiroler Vorlesebuch

h.schoenauer - 05.01.2018

Was wäre ein Vorlesetag ohne Vorlesebuch? Man wüsste nicht wohin mit den Händen und wäre beim Vorlesen von inwendig gelernten Geschichten auch bald am Ende. So ist es geradezu zwingend logisch, dass es zum Vorlesetag ein Vorlesebuch gibt, mit Lesebändchen sogar, damit man immer wieder weiterweiß, sollte man eine Pause einlegen.

Das Vorlesebuch ist eigentlich eine große Sache, die sich später einmal auf fünf Bände erstrecken wird, jeder Band widmet sich einem sogenannten Lesealter. Den Beginn machen die Kinder bis fünf Jahre, etwa zwanzig Geschichten sind zusammengestellt von Tiroler Autorinnen, Tiroler Verlagen oder Tiroler Themen.

Johanna Prinz, Wale und Delfine

andreas.markt-huter - 28.12.2017

„Zusammen mit Meeresbiologin Marina entdecken die Kinder über 20 Wal- und Delfinarten und erfahren Wissenswertes über die Lebensweise der Tiere. Mit spannenden Sounds und abwechslungsreichen Spielen bietet dieses Buch interaktiven Lernspaß für zu Hause und unterwegs.“

Mit Hilfe der tiptoi-Stifte können auch Kinder, die noch nicht lesen können, allein und selbständig die Inhalte der mit dieser Technologie ausgestatteten Bücher rezipieren. Darüber hinaus bieten interaktive Zusatzangebote wie Spiele, Quizfragen, Kinderlieder und Geräusche Kindern beim Lesen einen unterhaltsamen und informativen Mehrwert.

Andreas H. Schmachtl, Snöfrid aus dem Wiesental - Das ganz und gar fantastische Geheimnis des Riesenbaums

andreas.markt-huter - 21.12.2017

„»Aber was ist denn dieser Fluch?«, wollte Björn wissen. »Na, ihr habt es selbst erlebt«, antwortete Thula. »Unsere Wälder sind lautlos geworden. Und wer sich zu lange darin aufhält, verliert den Verstand. Aber das war nicht immer so.« (62)

Snöfrid hat nach seinen beiden Abenteuern in Nordland und auf den Nebelinseln endlich seine langersehnte Ruhe zu Hause im Wiesental gefunden, wo er sich seinen geliebten Haferbrei zubereitet und sich auf das Züchten von Moosen konzentriert. Doch muss er sich auch eingestehen, dass ihm die Abenteuer doch ein wenig fehlen. Als er von seinen Wichtelfreunden die Nachricht erhält, dass die Trolle den Norden verlassen, findet er das höchst merkwürdig. Doch es soll noch viel schlimmer kommen.