Ralph Caspers, Milla und die sehr gefräßige Schule
„Milla hat schlechte Laune. sie sitzt am Frühstückstisch und matscht mit dem Löffel durch ihr Müsli. Sie ist sechs Jahre alt und erst vor Kurzem eingeschult worden. Warum hat sie schlechte Laune? Sie will nicht zur Schule gehen.“ (S. 6f)
Mila geht in den Kindergarten und besucht den Schnuppertag der Schule, die sie im Herbst besuchen wird. Mila ist von dieser Idee alles andere als begeistert, vor allem, weil ihr die Schule einen sehr merkwürdigen Eindruck macht, in der einiges nicht mit rechten Dingen vorzugehen scheint.
„Stell dir eine Zeit vor, viele, viele Millionen Jahre vor unserer Zeit. Stell dir eine feuchte und warme Gegend vor, mit merkwürdigen Pflanzen und sonderbaren Bäumen. Aber seltsamer als die Pflanzen sind die Tiere dieser Urzeit!“ (S. 4)
„Das findest du nicht normal? Dass ein Buch mit dir spricht? Dass es dich sehen kann? Aber klar doch: Ich kann dich sehen – ich sehe, wie du gerade ganz schön dumm aus der Wäsche guckst und die fragst, ob das überhaupt möglich ist.“ (S. 6)
„Als Olive in die Küche kam, saß ein Elefant neben ihrem Vater an dem kleinen Holztisch. Beide hatten sie denselben müden Gesichtsausdruck und starrten aus dem Fenster, als wäre es ein Bild, das sie noch nie gesehen hatten. Der Elefant hatte einen kleinen schwarzen Hut auf dem Kopf und sein Schatten machte die ganze Küche dunkel.“ (S. 7)
„Abenteuer kamen schon immer zu Abenteurern. Und im Nordland kamen sie eben zu Snöfrid. Meistens verlief das so: Irgendwer erschien vor Snöfrids kleinem Heim unter dem großen Stein am Nordhang und klopfte an die Tür. Er klagte sein Leid und überließ Snöfrid den Rest.“ (S. 15)
„Alles, was wir sehen, fühlen und anfassen können, besteht aus Materie, z.B. Steine, Wasser oder Luft. Sie existiert in drei Zuständen, die man Aggregatszustände nennt: fest, flüssig oder gasförmig. Wenn ein Stoff den Aggregatszustand wechselt, besteht er immer noch aus denselben Teilchen wie vorher. Aber sie verhalten sich anders, wie die Mammuts in den drei Behältern zeigen.“ (S. 8)
„Schach macht Spaß, und fast jeder kennt es! Du kannst mit deinen Freunden und Verwandten spielen, mit Menschen jeden Alters – weltweit! Der Anfang ist viel leichter, als du denkst. Du musst einfach nur lernen, wie man 6 verschiedene Figuren zieht. Sobald du das verstanden hast, gibt es viele spannende Aufgaben zu knacken. Und mit jeder wirst du noch besser!“ (S. 6)
„»Wir werden Lama-Detektive«, erklärte Einstein. Wir suchen nach Spuren und Hinweisen, die zu dem Dieb führen.« »Genau«, rief Petersilie. »Und dann … schlagen wir zu!« »Jetzt brauchen wir nur noch einen Namen. Hmmm, mal überlegen. Die Kamel-Kommissare? Die Puschel-Polizei? Oder … der wollige Wachdienst!«“ (S. 35)
„Hubert Horatio Bieber Burg-Bartel war in der Tat ein Wunderkind – vermutlich der klügste Junge, dem du je begegnen wirst -, und er konnte viele Dinge außergewöhnlich gut. Die Liste ist viel zu lang, um sie alle einzeln aufzuzählen, und überhaupt sind Listen furchtbar langweilig.“ (S. 19)
„Ich fühlte mich sehr vorweihnachtlich. »Vom Himmel hoch, o Englein kommt«, sang ich. Mama setzte die Blockflöte ab und krähte fröhlich: »Eia, eia, susani, susani, susani!« Es waren nicht die Englein, die vom Himmel kamen, es war Mr Moose. Ein ohrenbetäubendes Krachen ertönte und im nächsten Augenblick stürzte er auch schon durch die Zimmerdecke.“ (S. 5 f)