9-11 Jahre

Timo Brunke, 10 Minuten Dings und andere Ideen zum Leben und Schreiben

andreas.markt-huter - 30.06.2017

„Bist du nicht gescheit, doch klug? Liebst du den Gedankenflug? Kritzelst du mit linker Hand gern auf kritzelfreie Wand? Bist du gern nicht ganz bei Trost? Sagst du gern zum Müsli »Prost«? […] Dann, ja dann, Gedankenstrich – Dann ist das ein Buch für Dich!“

Dieses Buch wendet sich nicht nur an sprachinteressierte junge Leserinnen und Leser sondern vor allem an Kinder und Jugendliche, die auch selbst gerne mal mit der Sprache spielen und eigene Zeilen und Texte verfassen möchten. Das Handwerkzeug dazu als ständige Begleiter sind ein Karteikasten, Reiterkarten, Notizheft und Schreibutensilien. Und schon kann das Abenteuer Sprache und Fantasie beginnen.

Richard Platt Das große Wissens-Sammelsurium

andreas.markt-huter - 21.06.2017

„Schrauben und Nägel revolutionierten das Bauwesen: Mit ihnen ließen sich Bretter ohne kunstvoll zurechtgesägte Zapfen verbinden. Ihre Erfolgsgeschichte begann vor 9000 Jahren. (28)

Richard Platt und James Brown präsentieren auf überaus spannende und erhellende Weise ein Wissens-Sammelsurium zusammengestellt aus dreißig Sachthemen der unterschiedlichsten Bereiche aus Wissenschaft, Technik und Alltag.

Katja Brandis, Woodwalkers - Carags Verwandlung

andreas.markt-huter - 17.05.2017

„Zwei Jahre später, mit elf, entschied ich mich. Aber nicht so, wie meine Familie das gerne gehabt hätte. Ich will zu den Menschen und so leben wie sie, verkündete ich eines Morgens, nachdem wir uns den Tau aus dem Fell geschleckt hatten. Carag hat es in den Kopf geregnet, zog Mia mich auf und verpasste mir einen Hieb mit eingezogenen Krallen.“ (16)

Carag lebt als Puma mit seinen Eltern und seiner Schwester in den Wäldern der Rocky Mountains. Sie sind Woodwalker, Gestaltwandler, die sich in eine menschliche Gestalt verwandeln können. Während Carags Eltern die Menschen fürchten und ihren Umgang meiden, fühlt sich Carag von einem Leben als Mensch magisch angezogen. Als er beschließt sein weiteres Leben in Menschengestalt zu verbringen, wendet sich seine Familie von ihm ab.

Marcin Szczygielski, Hinter der blauen Tür

andreas.markt-huter - 21.04.2017

„Immer wieder muss ich an diesen Tag denken, obwohl er schon über ein Jahr zurückliegt. Aber irgendwie ist es auch klar – schließlich ist damals mein ganzes Leben über den Haufen geworfen worden. Ich war gerade mal elf Jahre alt und konnte viele Dinge noch nicht so gut verstehen.“ (7)

Lukasz Borski und seine Mutter leben allein in Warschau. Seinen Vater hat er nie kennengelernt und seine Mutter wehrt alle seine Fragen nach ihm vehement ab. Auf ihrer Fahrt in den Urlaub kommt es zu einem folgenschweren Unfall, als ein entgegenkommendes Auto auf ihre Fahrbahn kommt. Lukasz wird schwer am Bein verletzt, während seine Mutter im Koma liegt und mit ihrem Leben kämpft. Die Wohnung muss verkauft werden und Lukasz von einem Tag auf den anderen bei seiner Tante Agata wohnen, von der er bis zu diesem Augenblick noch nie etwas gehört hat.

Judith Allert, Wunschelberg - Das Lächeln des Mittelgroßen Konfusio

andreas.markt-huter - 18.03.2017

„Niemand wäre mehr darauf gekommen, dass der Wunschelberg jahrelang im Winterschlaf gelegen war. Bunte Buden standen rings um die Zauberwiese. In den Bäumen hingen gemusterte Lampions und überall grünte und blühte es.“ (116)

Durch Zufall treffen Moritz, Emma und Jule in den Sommerferien auf dem magischen Wunschelberg aufeinander, wo sich merkwürdige Dinge ereignen. Im Laufe der Zeit entwickelt sich zwischen den Dreien eine innige schöne Freundschaft und gemeinsam versuchen sie, der Geheimniskrämerei ihrer Eltern auf die Spur zu kommen.

Jessica Lawson, Tabitha Crum. Das Geheimnis von Hollingsworth Hall

andreas.markt-huter - 11.03.2017

„»Ich habe deiner Mutter erklärt, dass du alt genug bist, um allein hierzubleiben. Schließlich bist du schon neun oder zehn.« »Ich bin fast zwöfl. Was wird denn aus Mr Maun?« Vielleicht durfte sie den Kater ja mit ins Waisenhaus mitnehmen.“ (27)

Tabitha Crum erhält von ihrer Schule einen geheimnisvollen Brief, in dem sie gemeinsam mit weitere fünf Kindern aufgefordert wird, das Wochenende auf dem Landsitz von Camilla Lenore DeMoss, Gräfin von Windermeer, zu verbringen. Kurz zuvor hat sie von ihren Eltern erfahren, dass sie die Schule abbrechen muss und für mindestens ein Jahr in einem Waisenhaus als Küchenhilfe arbeiten soll. In Wirklichkeit planen ihre Eltern, aufgrund von Unregelmäßigkeiten ihres Vaters in der Bank, die Flucht in Ausland.

Scott Peterson, Batman und der Joker-Virus

andreas.markt-huter - 06.03.2017

„Der Supergangster wurde auf einmal ganz still. Dann machte sich langsam ein Lächeln auf seinem Gesicht breit. „Oh“, sagte er schließlich mit sanfter Stimme. „Wenn Kinder ihre tollen kleinen Videospiele so lieben, dann werde ich ihnen eben das größte Spiel von allen geben.“ HAHAHAHAHA HAHAHAHAHA!“

Der Joker ist aus dem Gefängnis von Gotham City, dem Arkham Asylum, geflohen und stattet dem Kunstmuseum der Stadt einen Besuch ab. Aus Furcht vor dem gefährlichen Verbrecher, wagt keiner der Museumsbesucher dem Joker in die Augen zu blicken. Als dieser zwei Kinder bemerkt, die ihn wegen eines Videospiels völlig zu ignorieren scheinen, wird er zunächst wütend, fasst dann aber den Plan, mit Hilfe eines Videospiels ganz Gotham City in Furcht und Schrecken zu versetzen.

Stefanie Taschinski, Caspar und der Meister des Vergessens

andreas.markt-huter - 28.02.2017

„»Was geschieht hier?«, flüsterte sie. »Wo ist Till?« Er konnte die Angst in ihrer Stimme hören. »Ich weiß nicht. Hast du sein Zimmer gesehen?«, fragte er. Greta nickte. »Es … ist, als hätte ihn jemand ausradiert.« Ja, dachte Caspar. Ausradiert aus ihrem Haus, den Fotos und was am allerschlimmsten war: sogar aus der Erinnerung ihrer Eltern.“ (66)

Der elfjährige Caspar, seine dreizehnjährige Schwester Greta und sein kleiner Bruder Till gehören zu einer berühmten Puppenspielerfamilie in Kopenhagen. Seine Eltern feiern, wie schon ihre Vorfahren, große Erfolge mit ihrem unvergleichlichen Marionettentheater. Doch niemand in der Familie ahnt, dass dieser Erfolg einen hohen Preis hat. Nur Anatol, der sich in der Werkstatt um die Reparatur der Puppen und des Theaters kümmert, scheint mehr zu wissen, als er zugeben will.

James Riley, Weltenspringer

andreas.markt-huter - 15.02.2017

„Und dann passierte etwas, mit dem Owen nie im Leben gerechnet hätte. Fünf von Schokolade verschmierte Finger schoben sich aus der Mitte des Buches, packten den Rand und hievten sich heraus.“ (15)

Owen mag nichts weniger als Langeweile und der Mathematikunterricht seines Lehrers Mr Barberry zählt für ihn zum Langweiligsten, was er sich vorstellen konnte. Keine Spur von Aufregung und Abenteuer wie in seiner Lieblings-Fantasy-Serie „Kiel Gnomenfuß“, das eindeutig zu Owens Lieblingsbüchern zählt. Doch dann geschieht etwas, das seine ganze Aufmerksamkeit und Neugier auf sich zieht. Er bemerkt wie seine Schulkameradin Bethany hinter dem Buch „Charlie und die Schokoladenfabrik“ verschwindet, um später mit schokoverschmierten Finger wieder aufzutauchen.

D. D. Everest, Archie Greene und der Fluch der Zaubertinte

andreas.markt-huter - 04.02.2017

„Auf dem Dach der Bodleian Bibliothek in Oxford hockte ein Rabe, so still, dass man hätte meinen können, er wäre aus Stein gemeißelt. Seine harten schwarzen Augen beobachteten einen Jungen, der unter ihm vorbeilief. Der Name des Jungen war Archie Greene.“ (16)

Keiner der normalen Menschen ahnt, dass sich mitten unter ihnen eine Welt der Magier befindet, die alles tut, um von den sogenannten „Unreifen“ unentdeckt zu bleiben. Seit dem großen Brand in London im Jahre 1666, bei dem die halbe Stadt durch ein waghalsiges magisches Experiment den Flammen zum Opfer gefallen war, wurde die Ausübung von Magie unter strenge Regeln gestellt, die in magischen Kreisen als die „Lehre von den Magischen Tabus“ bekannt ist. Diese untersagt u.a. den Gebrauch von Magie außerhalb magischer Räumlichkeiten.