9-11 Jahre

Jakob Wegelius, Sally Jones - Mord ohne Leiche

andreas.markt-huter - 31.01.2017

„Ich werde die Wahrheit aufschreiben. Die Wahrheit über den Mord an Alphonse Morro. Damit alle erfahren, was wirklich passiert ist. Und vielleicht wird das Schreiben mir helfen, mich von meinen Albträumen zu befreien.“ (33)

Sally Jones erzählt ihre unglaubliche Geschichte die von Mord, Betrug und Verrat aber auch von Freundschaft und Liebe, von Vertrauen und Treue und von einer Reise, die um die halbe Welt führt, handelt. Aber das außergewöhnlichste an der Geschichte ist wohl Sally Jones selbst, bei der es sich um eine Gorilladame handelt, die das Lesen, Schreiben, Schachspielen und vieles mehr beherrscht und außerdem Akkordeons reparieren und als Maschinistin auf Schiffen arbeiten kann.

Dorling Kindersley, Was geschah wann?

andreas.markt-huter - 21.01.2017

„Seit die ersten Menschen vor 2,5 Millionen Jahren erschienen, ist viel passiert. Die Menschen lebten Tausende von Jahren als Jäger und Sammler, die ihre Zeit mit der Suche nach Essen und dem Schutz vor wilden Tieren verbrachten.“ (6)

„Was geschah wann“ behandelt in vier Kapiteln Weltgeschichte vom Auftreten der ersten Menschen in Afrika bis zur Antike, vom Mittelalter bis zur Neuzeit und schließt zeitlich im 21. Jahrhundert mit dem Siegeszug des Internets und dem Aufstieg Chinas ab.

Franz Hohler, Die Nacht des Kometen

andreas.markt-huter - 24.12.2016

„Der Fels fing an, sich zu bewegen, oder flog er sogar, ein Sausen und Brausen war um die beiden Kinder herum, dass sie die Augen schließen mussten, und als das Sausen vorbei war und sie die Augen wieder öffneten, merkten sie, dass sie nicht auf einem Felsen saßen, sondern auf einem Tier.“ (55)

Jedes Jahr verbringen Mona und Jona die Sommerferien mit ihren Eltern in einem kleinen Haus am Waldrand in einem „merkwürdigen Tal“. Neben dem Haus führte ein Weg hinauf zu einer Alm, wo die Kühe aus dem Unterland weideten und frischer Käse aus der Milch hergestellt wird. Besonders merkwürdig sind die Steine im Tal, von denen viele die Gestalt von Tieren hatten, wie z.B. eines Frosches, einer Eidechse oder einer Eule. Am liebsten ist den Kindern aber ein Stein, der die Form eines Kamels mit zwei Höckern hat.

David Macaulay / Neil Ardley, Das neue große Mammut-Buch der Technik

andreas.markt-huter - 13.12.2016

„Man kann sagen, Technik sei nichts anderes als angewandte Physik. Das klingt kompliziert, ist es aber nicht. Um den Dosenöffner zu verstehen, brauchen wir keine mathematischen Formeln.“ (8)

Der Weg von den einfachsten Maschinen wie Hebeln oder einer schiefen Ebene oder bis hin zu hochkomplexen Computern oder Robotern war ein langer und spannender Weg, der ohne die Entwicklung der Naturwissenschaften und theoretischen Grundlagen nicht möglich gewesen wäre. „Das neue große Mammut-Buch der Technik“ stellt nicht nur diese aufregende Reise durch die Geschichte der Technik vor sondern erklärt einfach und verständlich, wie verschiedene Techniken funktionieren.

Anna Ruhe, Mount Caravan

andreas.markt-huter - 24.11.2016

„Er lag auf dem Rücken am Boden. Kurz schloss Jake die Augen. War das peinich. War er gerade ernsthaft in Ohnmacht gefallen? »Mein Junge, wir das Lehrpersonal von Mount Caravan, freuen uns, dir zur bestandenen Aufnahmeprüfung zu gratulieren!«“ (16)

Jake Roberts, dessen Eltern verschwunden sind als er drei Jahre alt war, ist nach dem Tod seiner Großmutter von einem Kinderheim zum nächsten gewechselt. Er lebt seit einem Jahr im Internat St. August und als er zu einem Aufnahmetest in das Büro der Heimleitung beordert wird, ist ihm klar, dass wieder einmal ein Internatswechsel vor der Tür steht. Doch zu seiner Überraschung sollte sich sein Leben nun von Grund auf verändern.

Susa Hämmerle, Das Korallentor

andreas.markt-huter - 15.11.2016

„Alle hier auf Niemandort nennen sich gegenseitig und auch selbst: Niemand. Sie denken auch von sich als »Niemand«: Niemand geht aus dem Haus. Niemand holt Holz. Niemand schaut der Brandung zu. Niemand fühlt sich glücklich … »Nein, ich fühle mich nicht glücklich«, flüstert Niemand.“ (7)

Eine als Niemandort bezeichnete Insel wird von lauter Menschen bewohnt, die sich selbst als „Niemand“ bezeichnen. Immer wieder wird ein neuer „Niemand“ am Strand angespült und geht seiner eigenen Wege, ohne sich um die anderen zu kümmern. Bis eines Tages ein „Niemand“ aufbegehrt, sein „Ich“ entdeckt und beschließt, die Insel mit einem Boot durch das Korallentor zu verlassen und sich auf die Suche nach seinem Namen zu machen.

Wieland Freund, Träum niemals von der Wilden Jagd!

andreas.markt-huter - 10.11.2016

„»Jetzt ist’s passiert!«, flüsterte Wendel. Er hielt sich noch immer die Augen zu. Nur nahm er nun beide Hände zu Hilfe. »Jetzt ist der Schaden angerichtet. Oha!« Janis hatte die Geisterstimme gehört. Er starrte auf die mittlere Eibe. Er versuchte einen Blick mit Motte zu tauschen. Aber Motte hatte keine Augen für ihn. Sie saß da, wie versteinert, nur ihre Lippen bewegten sich. »Das - kann - nicht – sein. Das ist völlig un…«“ (57)

Jannis, der junge Elfe, hat sich wieder einmal nicht wie andere Schüler um die Schulweisheiten und Merkverse der Elfenschule geschert und darauf verzichtet, sich einen Wintervorrat anzulegen. Stattdessen hat er es sich einfach in seinem Kobel gemütlich gemacht und sich zur Winterruhe gelegt. Als er plötzlich vom Hunger gepackt aufwacht, ahnt er nicht, dass er sich bald in einem Abenteuer wiederfindet, in dem ein längst besiegt geglaubter Feind von neuem sein böses Unwesen treiben wird.

Stefanie Höfler, Mein Sommer mit Mucks

andreas.markt-huter - 12.10.2016

„»Ich glaube, dass fast alle Menschen vom Weltall so fasziniert sind, weil es so weit weg erscheint und wir doch mittendrin sind«, sage ich zu Mucks. »Ich glaube, dass alle Menschen vom Weltall fasziniert sind, weil sie Angst davor haben«, sagte er.“ (32)

Die zwölfjährige Zonja, mit Z, ist in ihrer Klasse eine Außenseiterin, die ihre Pause meist allein verbringt. Sie ist sich nicht ganz sicher, ob das an ihrem Namen liegt, oder daran, dass sie überaus neugierig ist, sich für alles interessiert, alles beobachtet und nach allem fragt. Die Ferien bedeuten für Zonja immer einsames Beobachten. Doch in diesem Jahr entdeckt sie im Schwimmbad einen merkwürdigen großen dünnen Jungen, mit abstehenden Ohren und einem komischen Namen „Mucks“.

Alice Hoffman, Nachtvogel

andreas.markt-huter - 26.09.2016

„Man sollte nie alles glauben, was man zu hören bekommt. Nicht einmal in der kleinen Stadt Sidwell in Massachusetts, wo angeblich jeder nur die Wahrheit sagt und die Äpfel so süß sind, dass viele Leute zum Apfelfest eigens aus New York anreisen. Das meistgehörte Gerücht hier in Sidwell ist die Mär von dem Monster …“ (5)

Merkwürdige Dinge passieren in der kleinen Stadt Sidwell. Gegenstände verschwinden und unheimliche Graffitis warnen davor, den Wald zu zerstören. In der Stadt macht immer mehr das Gerücht von einem unheimlichen Monster mit großen Flügeln die Runde, das in der Nacht erscheint und die Menschen bedroht. Die zwölfjährige Teresa Jane Fowler, von allen nur Twig genannt, macht sich zunehmend Sorgen über diese Gerüchte, denn sie und ihre Familie verbergen ein Geheimnis aus vergangenen Tagen.

Holly-Jane Rahlens, Blätterrauschen

andreas.markt-huter - 05.09.2016

„Irgendetwas stimmte nicht. Alles war auf einmal so still. Das Rauschen der Blätter an den Bäumen draußen im Hof war verstummt. Ebenso das Stimmengemurmel hinter der Tür der Buchhandlung. Selbst die Uhr an der Wand tickte nicht mehr.“ (7)

Als Oliver, Rosa und Iris wie gewohnt an einem Nachmittag den Leseclub von Cornelia Eichfelds Buchhandlung Blätterrauschen besuchen, ahnen sie nicht, dass ihnen ein aufregendes Abenteuer bevorsteht, dass sie in eine entfernte Zukunft entführen wird. Aber nicht nur was sie in der Zukunft erfahren werden, sondern auch die Rückkehr in die Gegenwart macht den Kindern große Sorgen.