Ally Carter, Mädchen sind die besseren Spione
„Wenn ihr jemals von der CIA befragt worden seid, wisst ihr genau, wie ich mich zwei Stunden später fühlte, als ich auf dem Rücksitz einer Limousine saß und beobachtete, wie sich die Innenstad in Vorstädte verwandelte und die Vorstädte in freie Natur.“ (16)
Cameron Ann Morgan, kurz Cammie genannt, ist fünfzehn und die Tochter der Direktorin der Gallagher Akademie für angehende Spioninnen. Ganz unerwartet wird sie von der CIA einer Befragung mit dem Lügendetektor unterzogen und über ihre Beziehung zu Josh befragt, in den sie sich in Band 1 der Reihe „Gallager Girls“ verliebt hat. Bald schon müssen Cammie und ihre Freundinnen feststellen, dass auf der Gallagher Akademie einiges nicht mit rechten Dingen zugeht und dass Cammies Mutter eine mysteriöse Rolle spielt.
„Schwer atmend sehe ich mich im Zimmer um, bis mein Blick auf das Mädchen fällt, das ich nicht mehr kenne. Wutentbrannt greife ich mir ein Kissen vom Bett und schleudere es gegen den Spiegel. Sie sieht mich an und schluchzt erbärmlich. Ihre Schwäche und ihre Tränen machen mich nur noch wütender.“ (7f)
„Trotzdem – alles in mir, jede Faser meines Körpers fiebert nach Freiheit. Ich will ausbrechen, nicht nur aus dieser Zelle, sondern auch aus dem Gefängnis, das die Stadt da draußen ist. Ich will mit eigenen Augen sehen, was hinter dem Zaun ist.“ (11)
„Die Entdeckungen, die ich in der vergangenen halben Stunde gemacht habe, schwirren mir durch den Kopf. Ich war überzeugt, dass Jeanine die Altruan angegriffen hat, um die Macht an sich zu reißen; aber sie hat sie angegriffen, um an Informationen zu gelangen – an wichtige Daten, die nur die Altruan besitzen.“ (31)
„Wir, die Überlebenden des Dritten Weltkrieges, haben uns im Bewusstsein der historischen Bedeutung und der Verantwortung für alle Menschen am heutigen Tag versammelt, um die verbleibenden Staaten aufzulösen und eine neue Gesellschaft zu erschaffen.“ (5)
„Wie soll der Feueropal jemals gefunden werden, solange jeder den anderen beschuldigt und gegenseitiges Misstrauen uns erblinden lässt? Die Zeit ist gekommen, in der Dhaleth die Hilfe der Menschen braucht.“ (35)
„Ich verschwand an jenem Sonntag, an dem mein Bruder achtzehn wurde. Eigentlich begann der Tag ganz gut. Als ich die Treppe hinunter ging, roch es nach Kaffee und ein bisschen nach angebrannten Semmeln.“ (5)
„Galilei ließ dieser Gedanke nicht los, und als ihn am Nachmittag sein Freund Jacopo Mazzone, ein Philosoph, besuchte, fragte er: »Was, glaubst du, fällt schneller, Blei oder Holz?« »Nach Aristoteles ist es Blei«, antwortete Jacopo, ohne zu überlegen.“ (6)
„Ich habe immer gedacht, man würde irgendwie wissen, dass was Schreckliches passiert, es spüren, wie bei einem Gewitter, wenn es auf einmal so drückend und schwül ist, dass man weiß, man muss sich einen Unterschlupf suchen, wo man ausharren kann bis das Unwetter vorbei ist. Aber so ist es gar nicht.“ (12)
„An einem Sommerabend schlief ich ein und wünschte mir, dass die Welt beim Aufwachen eine andere wäre. Als ich am Morgen die Augen aufmachte, war die Welt noch dieselbe.“ (8)