Marliese Arold, Oskar, der Superblogger
„Warnung! Lesen dieses Blogs auf eigene Gefahr! Wer ein Problem damit hat, die Wahrheit über sich zu lesen, sollte diese Web-site am besten sofort wieder verlassen. Das gilt besonders für dich, Kristin!“ (5)
Alles beginnt mit einem Sturz beim Schlittschuhlaufen, als der 12-jährige Oskar „platt wie eine Flunder“ (7) auf dem Eis gelegen und sein Mitschüler Daniel sofort ein Foto davon mit seinem Handy gemacht hat, das, zur allgemeinen Belustigung und seiner eigenen Schande, wohl im Internet zu bewundern sein wird. Oskar hat eine geniale Idee, mit dieser Herausforderung umzugehen: er beschließt Reporter zu werden und selbst Meinung zu machen.
„Lusa setzte sich hin, um zu warten. Die Sache war noch nicht abgeschlossen, ganz gleich was ihr Vater dazu sagte. Sie wollte mehr über die Wildnis wissen und davon würde sie sich nicht abbringen lassen. Auf gar keinen Fall.“ (149)
„Die schreckliche Situation ereignete sich bei meinem dritten Besuch auf dem Blauen Planeten, und den hatte ich mir eigentlich ganz anders vorgestellt. Aber am besten erzähle ich dir die Geschichte von Anfang an.“ (11)
„Ich sollte ein Wörtchen zum Floppomobil sagen. Eigentlich heißt es gar nicht Floppomobil. Offiziell heißt es Segway. Und es gehört meiner Mutter. Sie hat es bei einer Tombola gewonnen. Und sie hat die Bedingungen genannt, unter denen ich es benutzen kann. „Unter gar keinen Bedingungen!“ Das kann man so oder so verstehen, finde ich.“ (14f)
„Wenn man Geschwister hat, muss man offenbar immer so tun, als würden die nerven, während man sie in Wahrheit richtig klasse findet. Er wäre für mich mal beruhigend gewesen zu wissen, dass Geschwister wirklich nur nerven. Dann hätte ich mich gefreut, dass ich ein Einzelkind bin.“ (5)
„Merkwürdige, schicksalhafte Ereignisse brachten Unheil über Myr. Graue Könige besetzten den Thron, einer nach dem anderen gleichgültig und grausam. Myr verarmte und versank in Vergessenheit.“
„Ich bin Cornelius Delano Tuckerman der Vierte. In unserer Familie glauben alle, dass mal was wirklich Tolles aus ihnen wird. Ich glaube das auch.“ (5)
„Ich werde auch ein paar spezielle Tipps in diesem Buch aufzählen, wie man am besten liest – oder NICHT liest. Einige dieser Tipps handeln davon, wie man sich grundsätzlich vorm Lesen drücken kann. Das ist eigentlich die Hauptstrategie, die ich empfehle. Manche aber haben damit zu tun, wie man das Beste daraus macht, wenn man ein Buch einfach lesen MUSS.“ (7)
„Wohin ziehen wir?“, hatte Rosie gefragt. „Nicht weit weg“, war Mamas Antwort gewesen, „bloß ans andere Ende der Stadt.“ Aber das andere Ende der Stadt kommt Rosie vor wie das andere Ende der Welt. Selbst das Wetter ist nicht dasselbe, denkt sie. (5f)
„In meiner Schule gibt es drei Banden, die Jupp-jupp-Bande, die Patrick-Bande und die Olivier-Bande. Ich selbst bin in keiner Bande.“ (7)