Kinder

Michaela Holzinger, Drachen küsst man nicht

andreas.markt-huter - 14.06.2013

„Ich küsse keine Ritter, / denn die schmecken bitter. / Ich küss´ auch keine Drachen. / Nun kann ich wieder lachen!“ (22)

Auf Burg Knatterstein herrscht hektischer Betrieb. In ein paar Tagen veranstaltet der König wieder eines seiner zahlreichen Turniere. Alle sind begeistert nur Prinzessin Kunigunde nicht. Soll doch der erste Preis ein Kuss von ihr sein. Aber Kunigunde hat es satt, Ritter zu küssen.

Janet Tashjian, Mein Leben als Superagent

andreas.markt-huter - 10.06.2013

Der zwölfjährige Derek ist nicht gerade das, was man einen begeisterten Leser nennt und so fühlt er sich von den ständigen Versuchen ihn zum Lesen zu bringen ziemlich genervt.

Während er bereits von den Ferien träumt, versucht ihn seine Mutter wieder einmal mit allen Tricks, Bestechungen und Drohungen zum Lesen zu bewegen. Eines Tages entdeckt er in einem Pappkarton alte Briefe und Zeitungen. In einer dieser Zeitungen findet er die Schlagzeile „Einheimisches Mädchen tot am Strand aufgefunden“ (9)

Sandra Noa, Lebensräume unserer Tiere

andreas.markt-huter - 07.06.2013

„Während der warmen Jahreszeit ist die Luft über einer Wiese erfüllt von Summen, Zwitschern und Zirpen. Wenn man genau hinschaut, entdeckt man die kleinen Musikanten: Heuschrecken, Bienen, Hummeln oder die zwitschernden Schwalben hoch in der Luft.“ (9)

„Welche Tiere leben wo?“, „Wie schauen ihre Lebensbedingungen aus?“ oder „Was sind die Besonderheiten der jeweiligen Lebensräume?“. Antworten auf diese Fragen bietet das Kindersachbuch „Lebensräume unserer Tiere“, wo die wichtigsten Lebensräume der Erde vorgestellt werden.

Einar Turkowski, Der Rauhe Berg

andreas.markt-huter - 05.06.2013

„In einem Land, in dem die Kerzen von unten nach oben brannten und es aus dem Boden regnete, gab es einen Berg mit einem unheilvollen Namen.“

Dunkelheit, Düsternis und unzählige Gefahren gehen vom Rauhen Berg aus, der sich jedem entgegenstellt, der sich ihn zu besteigen aufmacht. Vom Berg wird erzählt, dass er einen üblen Einfluss ausübe, auf alle die sich ihm näherten. Er würde die Menschen verändern und sie merkwürdige Dinge sehen und tun lassen.

Jutta Treiber, Fiona Fee hat keine Zeit

andreas.markt-huter - 31.05.2013

Im Feenland hat der große Zauberer hat schlecht geschlafen und beginnt mit seiner Frau, der Feenpräsidentin einen kleinen Streit. Mürrisch macht er sich aus dem Bett, als ihm plötzlich die Idee zu einem Streich kommt, den er noch vor dem monatlichen Ball, zu dem die Feenpräsidentin und er einladen, durchführen möchte.

Währenddessen schlägt sich die kleine Fee Fiona mit ihren vier ziemlich anstrengenden Brüdern herum. Olli Krallawatsch ist berühmt für seine schreckliche Unordnung, Hoho denkt das ganze Jahr nur an Weihnachten, Jaman ist Forscher, der sich für alles interessiert, sich aber leider immer supergescheit gibt. Ihr letzter Bruder heißt Gecko, der die dumme Angewohnheit hat, alle Schuhe zu verstecken.

Brüder Grimm, Das große Märchenbilderbuch der Brüder Grimm

andreas.markt-huter - 29.05.2013

„Mit ihrer Sammlung machten die Brüder Grimm nicht nur eine breite Öffentlichkeit mit der volkstümlichen Erzählkunst bekannt, sondern gaben auch Antworten auf menschliche Befindlichkeiten universeller Art.“ (Nachwort: Es war einmal …)

Die Märchen der Gebrüder Grimm sind so beliebt wie eh und jäh und so überrascht es nicht, wenn beinahe jährlich eine Neuerscheinung von Grimms Märchen veröffentlicht wird. „Das große Märchenbilderbuch der Brüder Grimm“ bietet eine Auswahl von sieben der bekanntesten Märchen: „Frau Holle“, „Rotkäppchen“, „Die Bremer Stadtmusikanten“, „Der Wolf und die sieben Geisslein“, „Der Froschkönig“, „Dornröschen“ und „Rumpelstilzchen“.

Pseudonymous Bosch, Dieses Buch ist vielleicht gar kein Buch

andreas.markt-huter - 24.05.2013

„Warnungen, Haftungsausschluss, Kleingedrucktes und so weiter. Lies dieses Buch nicht im Stehen. Du könntest vor Schreck umkippen. Lies dieses Buch nicht im Sitzen. Womöglich musst du rechtzeitig die Flucht ergreifen.“ (7)

„Dieses Buch ist vielleicht gar kein Buch“ ist der vierte Band und vorletzte Band der sogenannten Secret-Reihe, in der die jungen Helden Kassandra, genannt Kass, Max-Ernest und Yo-Yoji versuchen, einem großen Geheimnis auf die Spur zu kommen. Standen in den drei vorangegangenen Bänden die Sinne Riechen, Hören und Geschmack im Mittelpunkt basiert der vierte Band auf der Grundlage des Sehens.

Federico Taddia / Bruno D’Amore, Warum? Darum! Mathematik

andreas.markt-huter - 22.05.2013

„Unser Zahlensystem basiert auf zehn Ziffern, richtig? | Klar: 1, 2, 3 … | Halt, Wenn du bei 1 anfängst, endest du mit der 10, aber die ist keine Ziffer, sondern eine zusammengesetzte Zahl. Sie besteht nämlich aus 1 und 0. Die erste Ziffer unseres numerischen Systems ist 0. Sie ist eine Zahl und zeigt eine Quantität an.“ (S. 43)

Wie spannend Mathematik sein kann, zeigt Federico Taddia in seinem Frage- und Antwortspiel mit dem kolumbianischen Mathematiker Bruno D’Amore. Gerade das Thema Mathematik, das wahrscheinlich nicht wenigen Schülerinnen und Schülern mitunter schlaflose Nächte bereitet, zeigt sich hier quasi von seiner menschlichen Seite, mit vielen Antworten, wobei auch der Humor nicht zu kurz kommt.

Rudyard Kipling / Patricia Schröder, Das Dschungelbuch

andreas.markt-huter - 20.05.2013

„Er gefällt mir“, sagte die Wölfin. „Er sieht aus wie ein Nacktfrosch. Darum nenne ich ihn Mogli. Ich werde ihn großziehen wie meinen eigenen Sohn. Er soll in unserem Rudel leben und mit uns auf die Jagd gehen.“ (11)

In den Sioni-Bergen im indischen Dschungel macht sich die Wolfsfamilie Sorgen, weil Schir Khan der Tiger in ihr Revier eingedrungen ist. Dabei befürchten sie, dass die Menschen auf den verletzten Tiger Jagd machen und dabei auch sie vertrieben werden.

Aytül Akal, Der Elefant, der Masern hatte

andreas.markt-huter - 15.05.2013

„Wie schön wäre es, wenn er heute nicht zur Schule gehen müsste und den ganzen Tag schlafen könnte. Wäre er doch bloß krank. Wenn er krank wäre, könnte er den ganzen Tag in aller Ruhe schlafen und es sich gemütlich machen …“ (7)

Eines Morgens will der kleine Elefant einfach nicht aus dem Bett kommen. Trotz aller Zurufe seiner Mutter, die mit der Zeit immer heftiger werden, bleibt er liegen und döst weiter vor sich hin. Er wünscht sich nichts mehr als krank zu sein und daheim bleiben zu dürfen.