Danielle Paige, Snow. Die Prophezeiung von Feuer und Eis
„Die Prophezeiung lautet: »Wenn zur Jahrhundertwende das Licht erlischt, ergreift der Spross des Königs die Macht. Entweder fordert sie den Thron für sich selbst … oder sie verleiht dem König noch mehr Macht, als er je besessen hat. Sie allein wählt den zukünftigen Weg für Algid. […]«“ (91f)
Snow Yardley, ein junges Mädchen, lebt seit ihrem sechsten Lebensjahr in einer Nervenheilanstalt für Kinder. Als ihr Freund, der gleichaltrige Bale, eines Tages durch einen Spiegel in eine fremde Welt entführt wird, ahnt sie nicht, dass sei Teil einer alten Prophezeiung ist, die ihr Leben von Grund auf verändern wird.
„»Jedes Jahr der gleiche Ärger«, seufzte die junge Bäckerin und wischte sich mit dem Handrücken über die verschwitzte Stirn. Die alte Dame vor ihr nickte. »Weihnachten ist nur noch lästig«, sagte sie leise und die Bäckerin zuckte die Achseln. Der hochgewachsene, hagere Herr hinter ihr zog die Augenbrauen zusammen und schüttelte kaum merklich den Kopf.“ (10)
„Eine schwarze Flamme wütete im Inneren der Sammlung von Ploppersprüchen und verwandelte die Buchstaben in Asche. Archie spürte einen Luftstrom. Es roch faulig, wie verdorbener Fisch. Dann wehten die verkohlten Überreste davon, sodass nichts als ein leeres Blatt Papier zurückblieb.“ (63)
„Oh Snöfride konnten durchaus alle möglichen Vögel verstehen. Am besten natürlich Käuze und andere Eulen. Aber auch Gänse, sofern diese nur deutlich genug sprachen. Snöfrid lauschte zum Himmel hinauf. Und dann war es ganz klar. »Snöfrid!«, riefen die Gänse. »Du sollst zum Talwächter kommen! So schnell es geht!«
„Harry Potter war in vielerlei Hinsicht ein höchst ungewöhnlicher Junge. So hasste er zum Beispiel die Sommerferien mehr als jede andere Zeit des Jahres. Zudem wollte er in den Ferien eigentlich gern für die Schule lernen, doch er war gezwungen, dies heimlich und in tiefster Nacht zu tun. Und außerdem war er ein Zauberer.“ (1)
„Jede Nacht träumte Ludwig wie er an Käsemonden und Würstchenplaneten vorüberflog. Am Morgen wachte er immer hungrig auf. Ludwig probierte alles Mögliche aus um fliegen zu können. Seine Freunde versuchten ihm zu helfen, aber alle Bemühungen waren umsonst.“
„Die anderen werden kommen, um mich zu holen. Ich wage es zu hoffen. Jedes Mal, wenn die Tür aufgeht, schlägt mein Herz höher, weil ich eine Sekunde lang erwarte, Cal oder Kilorn oder Farley zu sehen, vielleicht auch Nanny in der Maske eines anderen Menschen. […] Aber es kommt niemand. Niemand kommt, um mich zu holen.“ (30]
„Wir kommen vom Planeten Zabalulu. Ich bin Zoro. Superklug. Das ist Bastu. Der ist SOO stark. Und das ist Schlopp. Flippt schnell aus und macht Wickelwackel-Tänze, aber wir lieben ihn.“
„Der schwarze Ratz machte eine unmerkliche Bewegung mit dem Kopf, wobei seine langen Schneidezähne im Mondlicht matt glänzten. Es sah aus, als ob er grinste. »Ich bin Schwarzpelz – euer neuer Häuptling!«, sagte der Schwarze mit tiefer, heiser Stimme. Gelbzahn hatte begriffen.“ (17)
„Und in der Nacht, die nun anbrach, verirrte sich Henriette auf eine dieser gefährlichen Straßen. Als sie am nächsten Morgen aufwachte und sich erschrocken im Bett aufsetzte, wusste sie, dass etwas Schreckliches geschehen war. Etwas unvorstellbar Gemeines und Hinterhältiges. Ein Verbrechen. Jemand hatte ihren Traum gestohlen.“ (16)