Lebenshilfe

Birgit Unterholzner, Auf meinem Rücken wächst ein Garten

h.schoenauer - 22.11.2016

Es gibt diese schönen Hybridbücher, die man unbedingt vorlesen muss, und wenn man sich dazu Enkelkinder ausleihen muss. Und wenn die Kinder gegangen sind, liest man diese Bücher für sich selbst als Pensionsfibeln.

Birgit Unterholzner erzählt von einem Opa, der an manchen Tagen so skurril ist, dass es sogar dem Kind zu viel wird. Da hockt Opa im Bett und hat es mit Spielsachen und Devotionalien so  voll gerammelt, dass er selbst kaum noch Platz hat, vernünftig darin zu sitzen. In der Nacht geht er im Pyjama spazieren und träumt laut von Kräutergärten und Maulbeerbäumen.

John Chambers, Helene & Alannah

andreas.markt-huter - 04.11.2016

„Alannah und Helene sind Freundinnen. Sie gehen beide in dieselbe Kita. Die Kita heißt Kita Alannah. Stimmt nicht, sagt Helene. Die Kita heißt Kita Helene. Stimmt nicht, sagt Alanna. Die Kita heißt Kita Alannah. Stimmt nicht, sagt die Erzieherin. Die Kita heißt Kita Crellestraße.“ (5)

Die beiden Freundinnen Alannah und Helene sind beinahe vier Jahre alt und besuchen dieselbe Kindertagesstätte, wo sie viele Abenteuer erleben, immer wieder Neues erleben aber auch so manchen Streit mit sich und den anderen Kindern ausfechten, ehe es wieder ans versöhnen geht.

Teresa Toten, Der ungewöhnliche Held aus Zimmer 13B

andreas.markt-huter - 20.05.2016

„»Willkommen, Robyn, im Zimmer 13B und der Selbsthilfegruppe für junge Erwachsene mit Zwangsstörungen. Es gibt kein Zimmer 13A«, erklärte Chuck, »was ein Zimmer 13B überflüssig macht. Und du hast mit Sicherheit auch schon festgestellt, dass es im Aufzug keinen dreizehnten Stock gibt.« (9)

Adam Spencer Ross ist beinahe 15 Jahre alt und leidet unter Zwangsstörungen. So kann er bestimmte Situationen nur lösen indem er sie zwanghaft ordnet, mit Zahlen verbindet und Türschwellen nur zu überschreiten vermag, wenn er bestimmte Rituale ausführt. Als eines Tages die 16-jährige Robyn Plummer zu seiner Selbsthilfegruppe für junge Erwachsene mit Zwangsstörungen stößt, verliebt sich Adam von der ersten Sekunde an, in das gutaussehende Mädchen.

Sarah Michaela Orlovský, Geschichten von Jana

andreas.markt-huter - 04.04.2016

„Jana und Mama stehen nebeneinander im Schreibwarengeschäft. Jana hält stolz ihre riesige Schultüte im Arm, damit jeder sieht, dass heute ihr erster Schultag ist. Morgen wird sie schon eine Schultasche auf dem Rücken tragen, wie alle anderen Schulkinder auch.“ (18)

Die Sommerferien gehen zu Ende und für Jana beginnt mit der Schule ein neuer Lebensabschnitt. Es ist ein aufregendes Jahr, in dem sie neue Freunde kennenlernen sowie fröhliche, spannende aber auch traurige Alltagserlebnisse machen wird.

Daniele Meocci, Ksss!

andreas.markt-huter - 10.03.2016

„Was für ein Glück, sie ist nicht abgeschlossen! Beim nächsten Windstoß gehe ich rein, beschließt etwas Kleines. Es nimmt seinen ganzen Mut zusammen, rollt auf die Tür zu, und als der Wind erneut aufheult, schlüpft es schnell hinein.“ (7)

An einem stürmischen Tag passiert etwas Außergewöhnliches. Ein kleines rundes tennisballgroßes Ding mit grünen Haaren und kleinen scharfen Zähnen versteckt sich in der Mädchenumkleidekabine der Schulturnhalle. Als sich Lise für den Turnunterricht umziehen will, sieht sie sich dem grünen Ding gegenüber, das leise „Ksss“ zischt und sich rasch wieder unter der Bank versteckt.

Henrike Wilson, Ganz schön langweilig!

andreas.markt-huter - 30.10.2015

„Was für ein öder Tag, dachte der kleine Bär. Ihm war langweilig. Unendlich langweilig. Man kann sich kaum vorstellen, wie langweilig ihm war. So langweilig, dass er überhaupt nicht wusste, wohin mit sich …“

Überaus gelangweilt liegt der kleine Bär auf dem Ast eines Baumes oder blickt auf dem Waldboden in die trostlose Ferne, aus der sich außer Morgennebel nichts Aufregendes erblicken lässt. Nicht einmal seine Freunde und  Mama Bär haben Zeit für ihn, weil sie viel zu beschäftigt sind.

Kathrin Schärer, Der Tod auf dem Apfelbaum

andreas.markt-huter - 30.09.2015

„»Bitte friss mich nicht! Ich bin ein Zauberwiesel. Sag mir, was du dir wünschst. Meine Zaubersprüche halten auf immer und ewig. « »Auf immer und ewig?«, der Fuchs ist beeindruckt. Er denkt nach.“

Der Fuchs und seine Frau sind schon alt und kaum ein Tier fürchtet sich noch vor den beiden. Selbst die Amseln ergreifen auf dem Apfelbaum nicht mehr die Flucht und picken die Äpfel auf, noch bevor sie reif zu Boden fallen. Es fällt ihnen schwer zu jagen, bis ihm eines Tages ein mageres Wiesel in die Falle geht, ein Zauberwiesel, das sein Leben von Grund auf verändern wird.

Claudia Gliemann, Papas Seele hat Schnupfen

andreas.markt-huter - 17.03.2015

„Meine Eltern, die Großen Santinis, waren einmal die besten Seilartisten auf der ganzen Welt. Aber irgendwann ist mein Papa dann traurig geworden. Jeden Tag ein bisschen mehr.“

Die junge Nele stammt aus einer alten Zirkusfamilie, in der bereits ihre Ururgroßeltern Seilartisten waren. Ihre Eltern, die Großen Santinis, waren einmal die besten Seilartisten der Welt, bis ihr Vater beginnt immer trauriger zu werden, das Lachen verlernt und immer schwerer aus dem Bett zu kriegen ist.

Heinz Janisch, Das bin ich

andreas.markt-huter - 12.03.2015

„Hurra! Ich bin da! Ich bin auf der Welt! Soll ich dir zeigen was alles zu mir gehört …“

Ein Buch für kleine Kinder zum Lesen und Mitmachen und dabei gleichzeitig spielerisch und mit viel Spaß den eigenen Körper und das eigene Ich kennenzulernen.

Chew Chia Shao Wei, Der Fels und der Vogel

andreas.markt-huter - 08.01.2015

„Irgendwie umgab den Felsblock etwa Trauriges. Er war so alt wie er aussah und lag verwittert und einsam auf dem Sand. Gemächlich ließ er seinen Gedanken ihren Lauf, während er den Wellen lauschte.“

Gelassen lässt es der Fels über sich ergehen, wie das Meer unentwegt kleine Teilchen von ihm mit sich nimmt, wohl wissend, dass er eines Tages, in weiter Ferne als kleines Sandkörnchen enden wird. Doch eines Tages geschieht etwas Außergewöhnliches. Ein Vogel flattert um den Felsblock und landet schließlich auf ihm.