April Henry, Breakout

Der spannende Jugendroman beginnt mit der vermeintlichen Entführung der Hauptfigur. Cassie wird von zwei Unbekannten in einen Transporter gezerrt, gefesselt und verschleppt.
Cassie ist außer sich und glaubt sich in einem bösen Traum, der jedoch zur noch brutaleren Wahrheit wird, als der Wagen vor dem Haus ihrer Mutter und ihres Stiefvaters hält und dem Mädchen schlagartig bewusst wird, dass das Geschehene im Sinne ihrer Eltern, zumindest sehr zum Wohlgefallen ihres Stiefvaters, vor sich gegangen ist. Cassie soll nämlich in ein Erziehungscamp in Mexiko gebracht werden, angebliche Drogenprobleme ihrer Teenagertochter haben die besorgte Mutter schließlich zu diesem folgenschweren Schritt veranlasst.





Momentan überwschwemmt eine Fülle von Piratenbüchern den Buchmarkt. Wir haben in der Bibliothek der HS Fieberbrunn einige davon für unsere Bücherei gekauft, unter anderem auch diesen Titel. Ich habe dieses besondere Buch gelesen, weil ich in starken Frauengestalten wichtige Vorbilder für unsere Schülerinnen sehe.

So, in den ersten Seiten lässt sich der Roman ja wie eine dieser bigotten irischen Idyllen an, die als sattgrüner Dotter auf unseren Glücksvorstellungen liegen, aber als gelernte Irlandillusionisten wissen wir sofort, das geht wie immer bei irischen Romanen ganz anders aus.