Virginie Aladjidi, Pyramiden, Kreml, Kölner Dom
„Die Welt steckt voller Wunder. Wunder der Natur, aber auch Meisterwerke, die im Laufe der Jahrhunderte von Menschen hervorgebracht wurden. Dieses Buch stellt über 80 dieser Kulturschätze aus aller Welt vor.“ (Vorwort)
Gleich von Beginn weg werden die Leserinnen und Leser von der magischen Aura gefangen, die das Buch von der ersten bis zur letzten Seite ausstrahlt. Es ist diese Mischung aus zurückhaltenden Farben und Linien auf der einen Seite und die üppige Liebe zum Detail, welche die wunderschönen Illustrationen der architektonischen Meisterwerke auszeichnen. Dabei bedient sich die französische Illustratorin Emmanuelle Tchoukriel einer Technik aus Tuschezeichnung und Aquarellfarben, wie sie bereits von Forschern früherer Zeiten verwendet worden war.
„Aber die Menschen schmücken sich nicht nur und verzieren Gebrauchsgegenstände, sondern sie singen auch und begleiten sich dabei auf Musikinstrumenten. Hörner und Pfeifen gib es möglicherweise seit fast 100.000 Jahren, Flöten […] seit mindestens 35.000 Jahren.“
„Lucas ist elf Jahre alt und von Geburt an blind. Er möchte uns zeigen, wie er wohnt, seine Lieblingsbücher liest, am Laptop oder im Garten spielt und sich draußen im Straßenverkehr bewegt.“ (67)
„Ihr Kind will Experimente machen anstatt fernzusehen oder Fußball zu spielen. Das ist seltsam oder kauzig, und es könnte vielleicht auch gefährlich sein. Oder? Nein, ist es nicht, keine Sorge. Unsere Versuche sind harmlos und sollen Spaß machen.“ (12)
„In diesem Buch lernst du die faszinierende Geschichte der Römer kennen und erfährst, wie ihr Alltag aussah in ihren Familien, in der Stadt Rom und in ihren Provinzen.“ (5)
„Das Tierreich ist einfach spannend. Manchmal ist es uns ganz nah, wie das Spinnennetz, das im Morgentau schaukelt. Vieles sehen wir gar nicht, wie die Schleiereule, die in pechschwarzer Nacht auf eine ahnungslose Zwergmaus herunterstößt.“ (13)
„Vor dem Fuchsbau tollen die kleinen Füchse umher. Draußen gefällt es ihnen jetzt viel besser. Was gibt es da nicht alles zu sehen, zu beschnuppern und zu zerbeißen. Wozu hat man schließlich Zähne“ (10)
„Die Götterwelt bei den Griechen und Römern ist eine ganz eigene Welt. Und doch scheint uns manches vertraut. Die Gottheiten sehen fast alle aus wie Menschen. Aber sie sehen nicht nur so aus, sondern verhalten sich auch so.“ (5)
„Um zu verstehen, was ihre Anhänger glauben, muss man wissen, welcher Lehre sie folgen, warum wem welches Ritual und Symbol wichtig ist, was das Leben von Hindus, Buddhisten, Juden, Christen und Muslimen bestimmt.“ (7)
„Unser Buch soll dem an Geschichte Interessierten grundlegendes Wissen vermitteln, ihm spannenden und abwechslungsreichen Lesestoff bieten und auch Neugier auf noch mehr Geschichte wecken.'' (9)