Sylvia V. Linsteadt, Das Wilde Volk erwacht
„Sein Fahrzeug war zerbeult und zerkratzt, als hätten hundert große Bären mit ihren Tatzen darauf eingeschlagen, aber er brachte auch außergewöhnliche Neuigkeiten – er hatte entdeckt, dass im Blut dieser eigenartigen Scheusale aus dem Hinterland, die sich selbst als Wildes Volk bezeichneten, Sternengold versteckt war.“ (S. 12)
Das Abenteuer von Tin, Comfrey und den beiden Hasengeschwister Myrte und Malve geht weiter. Immer noch sind die gefährlichen Sternenpriester des Klosters hinter dem Sternengold her. Als sie durch einen Zufall entdecken, dass das verschwundene Sternengold sich im Blut der wilden Tiere befindet, machen sie sich mit Gewalt auf die Suche im Hinterland.
„An langen Winterabenden, wenn der Schnee sich um die Häuser türmte, saßen die Leute aus dem Dorf am Ofen zusammen und erzählten. Auch Nora lauschte ihren Geschichten. Manchmal erzählten sie vom Großen Bären. Dann wurde es ganz still.“
„In wenigen Stunden startete das Sommertrimester an der Mount Avelston School. Kendrick hätte gerne gesagt, dass er bereit war. Schließlich wechselte er nicht zum ersten Mal die Schule. Aber diesmal war es anders. Alles war anders.“ (S. 8)
„Vor einem großen Walde wohnte ein armer Holzhacker mit seiner Frau und seinen zwei Kindern; das Bübchen hieß Hänsel und das Mädchen Gretel. Er hatte wenig zu beißen und zu brechen, und einmal, als große Teuerung ins Land kam, konnte er auch das tägliche Brot nicht mehr schaffen.“ (S. 11)
„Viel wichtiger war dieser verdammte Fluch, den Iblis aussprach. Jeder erstgeborene Nachkomme Abduls würde an seinem siebzehnten Geburtstag sterben, bis das Kitab al-Azif zerstört und damit all das unheilvolle Wissen dieser verborgenen dunklen Welt den Lebenden entzogen wäre.“ (S. 31)
„Es war Carlas erster Auftrag im Namen der »Kavaliere«. Der Geheimbund wollte, dass Carla den Besitzer des Ladens beobachtete. Denn den »Kavalieren« war zu Ohren gekommen, dass dieser gute Onkel Emil gerne mal böse betrog. Wiederholt hatte er vor allem Kindern und alten Leuten zu wenig Wechselgel herausgegeben.“ (S. 12 f.)
„In Tibet, weit weg, auf den Bergen ganz oben, / wo die wirbelnden, eisigen Schneestürme toben, / dort lebte im Kreis einer Herde von Yaks / Elli, die kleinste … / … ihr Fell hell wie Flachs.“
„Gerade weil Cybermobbing kein leichtes Thema ist, habe ich mich für die unterhaltsame Form des Mitratekrimis entschieden Deshalb sind die Abenteuer der Detektivzwillinge Hilda und Hulda locker, witzig und spannend. Sie machen auf jeden Fall deutlich mehr Spaß als ein trockenes Arbeitsblatt und fördern ganz nebenbei deine Medienkompetenz.“ (S. 6)
„Zum ersten Mal im Leben hinterging Yang Dong ihrer Mutter und stellte die Dateien aus den gelöschten Nachrichten wieder her. Die Informationen waren so umfangreich, dass sie mehrere Tage brauchte, um sie zu lesen. In diesen Tagen erfuhr sie alles über Trisolaris und das Geheimnis, das Ye Wenjie und die Außerirdischen teilten. Yang Dong war fassungslos.“ (S. 37)
„»Euer Vater kommt nicht mehr zurück.« Ihr Satz schien ohne Bedeutung in der Luft zu hängen. Arthur und Marie tauschten einen Blick. »Was haben Sie gesagt?«, fragte Marie. Miss Wilder hob die Augenbrauen. »Er kommt nicht wieder zurück. Ihr solltet euch also besser schnell an den Gedanken gewöhnen.« Arthur hatte das Gefühl, ein riesiges Loch würde sich unter seinen Füßen öffnen und ihn in die Tiefe ziehen. »Was soll das denn heißen?« »Er ist auf dem Dritten Kontinent verschollen – das ist alles, was ich weiß.«“ (S. 16 f)