Pete Oswald, Berg - Ein Tag mit Papa
Was gibt es schöneres als mit seinem Papa einen abenteuerlichen Tag in den Bergen zu verbringen, die Stadt zu verlassen und die Ruhe der Wälder und Berge zu genießen. Da ist bereits die Vorfreude auf das bevorstehende Abenteuer der halbe Spaß.
Ganz ohne Worte, nur mit der Kraft der Bilder lädt Pete Oswald die jungen Leserinnen und Leser zu einem fröhlichen Ausflug in die Berge ein, wo es viel zu entdecken und zu erleben gibt und so manches Abenteuer auf Vater und Sohn wartet.
„Ich hatte sofort dieses komische Gefühl, das mich immer vor schlechten Nachrichten überkommt, wie damals, als der Doktor meiner Mom das Abhörgerät auf den Rücken gedrückt hatte und mir, noch bevor er es sagte, klar gewesen war, dass sie in Sanatorium müsste. Genauso fühlte ich mich, als der fette Mann hinter meinem Vater in das Juweliergeschäft drängte.“ (S. 8)
„Wo war Papa? Und wo war Tim? Moritz wurde es mulmig. Müsste er jetzt den ganzen Nachmittag hier draußen stehen bleiben? Ganz allein? Plötzlich öffnete sich die Haustür. Heraus trat ein Mann in einem schwarzen Anzug, den Moritz noch nie gesehen hatte.“ (S. 9)
„Zwischen den Büchern roch es nach Opa. Hundehaare rieselten von der Decke. Auf der Kiste klebte ein Brief. »Hallo Sten! Ich weiß, du magst keine Bücher. Hoffentlich hast du meine trotzdem vor dem Ofen gerettet. Für das, was in der Kiste steckt, wirst du sie nämlich brauchen.“
„Alles, was wir sehen, fühlen und anfassen können, besteht aus Materie, z.B. Steine, Wasser oder Luft. Sie existiert in drei Zuständen, die man Aggregatszustände nennt: fest, flüssig oder gasförmig. Wenn ein Stoff den Aggregatszustand wechselt, besteht er immer noch aus denselben Teilchen wie vorher. Aber sie verhalten sich anders, wie die Mammuts in den drei Behältern zeigen.“ (S. 8)
„Liebe Leserin, lieber Leser, magst du Abenteuer? Wirklich? Das ist gut. Denn das Buch, das du gerade in deinen Händen hältst, ist von einem Buchdeckel zum anderen vollgepackt mit ABENTEUERN. Viele denken, man müsse in die weite Welt hinausgehen, um ein Abenteuer zu erleben. […] Aber die Wahrheit ist, dass Abenteuer überall passieren können, wenn du nur weißt, wie.“ (S. 5)
„Einst war ein finstrer Felsenturm / bewohnt von einem Drachenwurm. / Der spuckte Feuer hint‘ und vorn, / war voller Stacheln und voll Zorn.“
„»Wir werden Lama-Detektive«, erklärte Einstein. Wir suchen nach Spuren und Hinweisen, die zu dem Dieb führen.« »Genau«, rief Petersilie. »Und dann … schlagen wir zu!« »Jetzt brauchen wir nur noch einen Namen. Hmmm, mal überlegen. Die Kamel-Kommissare? Die Puschel-Polizei? Oder … der wollige Wachdienst!«“ (S. 35)
„Reich und alt ist das Märchenerbe der eigentlichen skandinavischen Völker. Diese Länder sind der klassische Boden für Sagen, Märchen und Lieder, wie schon Jacob Grimm festgehalten hat. Noch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich diese blühende Fülle der Volksüberlieferung lebendig erhalten.“ (S. 305)
„»Guten Tag, sehr geehrter Herr Leopard!« »Guten Morgen, Rosa!« Rosa blieb vor dem Leoparden stehen. »Rigo? Wo ist unser Erstaunen hingekommen? Eigentlich müsstest du doch staunen, dass eine Maus sich zu dir ins Gehege traut. Und ich müsste darüber staunen, dass ich nicht dein Frühstück bin, sondern deine Freundin.«“ (S. 7)