650 Jahre Österreichische Nationalbibliothek
Die Österreichische Nationalbibliothek feierte m Jahr 2025 ihren 650. Geburtstag und gilt damit zu den ältesten Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen Österreichs. Auch wenn kein Gründungsjahr für die Büchersammlung der heutigen Nationalbibliothek bekannt ist, wird der Beginn der Bibliothek mit dem Jahr 1368 angesetzt, das Jahr in dem das Evangeliar von Troppau Herzog Albrechts III. verfasst worden war. Aufbewahrt wurde das Buch gemeinsam mit einigen anderen Objekten in der Schatzkammer des Herzogs.
Die Nationalbibliothek ist in der Neuen Burg am Heldenplatz in Wien untergebracht. Der Zugang zur historischen Sammlung und zur Verwaltung erfolgt über den nahegelegenen Josefsplatz. Daneben gibt es Abteilungen in anderen Teilen der Hofburg sowie im Palais Mollard-Clary in der Herrengasse. Der Schwerpunkt der Österreichische Nationalbibliothek, mit ihren ungefähr fünf Millionen Druckwerken und insgesamt mehr 11 Millionen Einzelobjekten, liegt heute vor allem im Bereich der Geisteswissenschaften.
Ab diesem Jahr erscheint Erziehung & Unterricht, die älteste pädagogische Zeitschrift im deutschen Sprachraum (seit 1850) als frei zugängliches Online-Periodikum. Die inhaltliche Ausrichtung der Zeitschrift bleibt unverändert:
Die Österreichische Nationalbibliothek bietet auch digital eine große Fülle an historischen Quellen vom
Dem Österreichischen Buchklub der Jugend droht als größte Lesefördereinrichtung in Österreich das finanzielle aus. Dem Buchklub, der jedes Jahr zwischen 300.000 und 400.000 Kinder und Jugendliche vor allem im schulischen Bereich erreicht, fehlen auf Grund steigender Kosten und einer schwierigen Finanzierung des Direktvertriebs jährlich rund 300.000 Euro. Ohne zusätzliche staatliche Förderung muss die Non-Profit-Organisation ihre Arbeit einstellen.
In der Grundschule umfassen Förderprogramme zum Leseverstehen meist Übungen zur Leseflüssigkeit, zum Dekodieren, zur Lesegeschwindigkeit, Automatisieren, zu Lesestrategien und zur Verbesserung der Lesemotivation. Mit diesen Übungen gelingt es jedoch nicht, die Lesekompetenz aller Schüler auf ein erforderliches Niveau zu heben.
In der überaus lesenswerten Dissertation „Lernpotenziale prosodischer Leseförderung“ stellt die Autorin Inga Rottinghaus-Höfer den überaus interessanten Aspekt der Bedeutung prosodischer Kompetenzen, die alle Kinder für die Rezeption und Produktion aus der mündlichen Sprache bereits mitbringen, für die Leseförderung in den Mittelpunkt. Diese Fähigkeiten gezielt zu nutzen und zu fördern, um das Leseverstehen bei Schülern zu verbessern, war Ziel der Arbeit. Mithilfe passender Übungen zum Lesen in „Sprechgruppen“ wurde dazu anhand einer Interventionsstudie mit zwei Testgruppen untersucht, inwieweit die Übungen das Leseverstehen beeinflussen bzw. verbessern können.
Ein spannendes und herausforderndes Jahr neigt sich seinem Ende zu. „Lesens in Tirol“ möchte mit einem kurzen Rückblick einige Berichte und Themen dieses Jahres Revue passieren lassen.
Passend zur Weihnachtszeit bietet das Internetportal Vorleser.net Hörbücher für die kommende Weihnachtszeit. Im umfangreichen Angebot finden sich ausgewählte Bibelstellen, die Weihnachtsgeschichte als Radiogeschichte erzählt, Kurzgeschichten, Weihnachtsgeschichten, Weihnachtsmärchen sowie Weihnachtsgedichte im Ausmaß von mehreren Stunden Hörgenuss.
Für den Österreichischen Vorlesetag am 26. März 2026 wird ein Vorlesebuch herausgegeben, bei dem neben Texten bekannter Autorinnen und Autoren auch jeweils ein Text von Schülerinnen und Schülern der Primarstufe, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II veröffentlicht werden.
Wer in der Weihnachtszeit mit seinen Kindern, zu zweit oder auch alleine durch die Gassen der Innsbrucker Altstadt bummelt, sollte sich ein wenig Zeit für eine kleine vorweihnachtliche Märchenreise nehmen. 28 Figuren - von der Frau Hitt bis Pinocchio blicken von den Häuserfassaden der Altstadt und entführen die Betrachter in die Welt der Märchen und Tiroler Sagen.