Literarische Bildung in der Kinderlyrik
Da Lyrik zu den literarischen Hauptgattungen zählt und Kinderlyrik eine erste Möglichkeit darstellt Kinder mit poetischen Ausdrucksmöglichkeiten vertraut zu machen, findet literarische Bildung bereits sehr früh statt.
Heute findet sich im Buchhandel eine große Auswahl an Literatur, die Anregungen gibt, wie man Kindern die unterschiedlichen Gedichtformen, vom traditionellen Kindergedicht mit dem Schwerpunkt Natur und Tierwelt über Lyrik mit epischen und dramatischen Elementen, wie zum Beispiel Balladen, hin zu wieder neu entdeckten Formen, wie zum Beispiel das surreale Gedicht „die Fatrasie“, näherbringt.
Was macht ein Kinderbuch zum Klassiker? In der Literaturwissenschaft gibt es dazu zahlreiche Theorien und Kriterien. Letztlich entscheiden die Leserinnen und Leser, welche Geschichten zu Klassikern werden.
Auf Reisen gehen in die Welt der Bücher – mit Lesepass, Lese-Urkunde und tollen Veranstaltungen in ganz Tirol. Bereits zum 5. Mal findet diesen Sommer Tiroler Sommer-Leseclub statt, den die Öffentlichen Bibliotheken gemeinsam mit den Tyrolia Buchhandlungen ins Leben gerufen haben.
Der erste technisch-industrielle Krieg hinterließ Millionen Tote und war der schockierende Auftakt des 20. Jahrhunderts. Eine neue Zeichnergeneration hat sich 100 Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs dem Thema angenommen. Diese Graphic Novels beinhalten keine Schuldzuweisungen oder falschen Heroismus, sie versuchen, einer neuen Generation die Sinnlosigkeit dieses immer mehr in Vergessenheit geratenen Krieges näher zu bringen. (vgl. Trommer 2014)
In der Reihe Tiroler Brauchtum im 19. Jahrhundert stellen wir Bräuche rund um Christi Himmelfahrt und Pfingsten vor, die von Ludwig von Hörmann in seinem Buch über Tiroler Traditionen beschrieben werden.
Wer kennt sie nicht, die phantastischen Kinder- und Jugendbücher des Autors Michael Ende? Endes Werke wurden in über 40 Sprachen übersetzt und haben eine Gesamtauflage von über 28 Millionen erreicht. Viele seiner Werke wurden verfilmt. Die Bücher von Michael Ende zählen zu den phantastischen Werken. Sie entführen den Leser und die Leserin in eine Welt voller Phantasie - oft mit tiefgründigen Wahrheiten - und versuchen die Menschen wachzurütteln.
In den späteren 1970er Jahren entwickelte sich in den USA eine Gegenströmung zum ästethisch angelegten Comic, die „Graphic Novel“. Bereits Anfang 1941 sah Will Eisner im Comic literarisches Potenzial. (vgl. Abel/Klein 2016, S. 29) Eisners Cartoon eines Superhelden – „The Spirit“ - war laut eigener Aussage „keine Geschichte für kleine Jungs“. (Tiroler Tageszeitung, 2017, S. 16) Zu diesem State-ment bewegte ihn P’Gell – eine Femme fatale – im Spirit-Abenteuercomic. (vgl. Tiroler Tageszeitung, 2017, S. 16)
Zwischen 20. April und 26. Mai hat in Österreich in diesem Jahr der Feldtest zu PISA 2018 stattgefunden, wo an ungefähr 45 Schulen ca. 2.000 SchülerInnen des Jahrgangs 2001 getestet werden. Beim Haupttest der PISA-Studie, der im Frühjahr 2018 stattfinden wird, stehen für die ca. 6.800 österreichischen Schülerinnen und Schüler Fragen im Mittelpunkt, mit deren Hilfe ihre Kompetenzen und die Qualität des österreichischen Bildungssystems gemessen werden sollen.
Nach der Pensionierung der langjährigen bewährten Leiterin der Servicestelle für Lesepädagogik, Genoveva Kahr-Graf, wurde die Stelle Anfang März mit Sonja Unterpertinger nachbesetzt. In enger Zusammenarbeit mit den Schulen soll die Servicestelle dazu beitragen, die Lesekompetenz und die Lesefreude der Schülerinnen und Schüler zu fördern.
Der Österreichische Rahmenleseplan, kurz ÖRLP, ist ein überinstitutioneller Vernetzungs- und Entwicklungsplan, welcher Ziele und Wege einer adäquaten Leseförderung sämtlicher Altersklassen und Bildungsschichten in Österreich aufzeigt.