Vom 6. bis 10. Oktober 2013 besuchen Studierende der Pädagogischen Hochschule Zug (Schweiz) und Professoren die Volksschule Itter, um gemeinsam mit den Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen dem „Sinnstiftenden Lernen“ nachzugehen.
Rund um die Hospitationsstunden im Unterricht von Montag bis Donnerstag konnte auch ein interessantes Rahmenprogramm mit Workshops und Vorträgen erarbeitet werden.

Die Kultur des Lesens und des Umgangs mit Büchern aber auch das Gefühl für Sprache und die Freude an Geschichten beginnen bereits im Kleinkindalter und orientieren sich am Vorbild der Eltern.

Regelmäßiges Vorlesen, ein entspanntes, angenehmes Umfeld, die entsprechende Begeisterung und eine bewusste Auswahl an guter, altersgerechter Lektüre bilden eine geeignete Grundlage, um ein positives Umfeld zu schaffen. Hier kann der Samen, aus dem sich Lesebegeisterung, Neugier an Büchern und grundlegende Sprachkompetenzen entwickeln, auf fruchtbaren Boden fallen.

1968 gründete der Klagenfurter Schauspieler Willi Noll sen. die Kärntner Handpuppenspiele. 1975 übernahm sein Sohn Willi Noll jun. das Puppentheater bei dem er von Beginn an als Handpuppenspieler mitgearbeitet hatte. Er weitete die Idee seines Vaters, nur Märchen in seinem Puppentheater aufzuführen, aus. 

Einige der renommiertesten Kinderbuch-IllustratorInnen Österreichs haben sich auf einer gemeinsamen Internetplattform zusammengeschlossen, um die Wertschätzung von Illustrationen im Bilderbuch zu vertiefen. „illustria-kinderbuch.at“ wendet sich dabei gleichermaßen an Kinder und Erwachsene wie an Schulen, Kulturinstitutionen, aber auch an Verlage und den Buchhandel.

Unter den 18 Illustratorinnen und Illustratoren der Plattform „illustria-kinderbuch.at“ finden sich renommierte Namen wie Renate Habinger, Erwin Moser, Carola Holland, Lisa Althaus und Peter Widmann, um nur einige zu nennen.

Beim Lesenlernen  von Kindern geht es schon lange nicht mehr allein um die Kompetenzvermittlung durch das Buch. In der heutigen, mediendurchdrungenen Welt werden viele Inhalte digital wiedergegeben und "gelesen".

Nicht allein Buchstaben und Wörter müssen "entschlüsselt" und verstanden werden. Vielmehr geht es um eine umfassende Kompetenz, welche imstande ist, mediale Botschaften, dazu gehören zum Beispiel auch Symbole, Bilder oder Videobeiträge zu "lesen".

Die Diskussion über die Förderung der Lese- und Medienkompetenzen unserer Kinder und Jugendlichen wird derzeit in allen Bereichen unseres Erziehungs- und Schulwesens, von den Kindergärten bis zu den Universitäten, geführt.

Die Erfahrung zeigt, dass Kinder mit unterschiedlichen Kompetenzen im Bereich der Sprache, des Erzählens und Sprechens in die Volksschule starten. Die Kinder unterscheiden sich aber auch hinsichtlich ihrer Erfahrungen mit Büchern und der Welt des Lesens insgesamt. Und wenn auch das „Lesen lernen“ grundsätzlich als Aufgabe der Volksschule verstanden wird, kommt doch den Kindergärten im Bereich der vorschulischen Leseförderung eine wichtige Rolle zu.

„Die Leseförderung und die Vermittlung von Freude am Lesen beginnt bereits bei der vorschulischen Bildung in den Kinderbetreuungseinrichtungen und zu Hause“, ist Bildungslandesrätin Beate Palfrader überzeugt.

Die Broschüre „Miteinander Lesen“ ermutigt Eltern, gemeinsam mit ihren Kindern in die vielfältige Welt der Bücher einzutauchen. Das Land Tirol verteilt die Broschüre im Herbst tirolweit an die Eltern aller Kindergartenkinder. „Vorlesen animiert Kinder zum genauen Zuhören und Hinschauen. Dadurch entdecken sie Zusammenhänge, erweitern kontinuierlich ihren Wortschatz, werden sprachlich gewandt und erleben die Sprache und den Umgang mit Büchern als Vergnügen“, so die Landesrätin.

kindergartenbibliothek

Die gängige Meinung, dass wir das Lesen in der Schule lernen, ist zwar richtig aber nur ein Teil der Wahrheit. Denn bereits vom ersten Schultag an, befinden sich die Kinder auf ihrem Weg zum Lesen- und Schreiben-Lernen an unterschiedlichen Startpositionen. Der Weg in die Welt des Lesens hat nämlich schon früher begonnen, zu Hause in der frühen Kindheit.

Sozialisation bedeutet die Anpassung an gesellschaftliche Denk- und Gefühlsmuster durch Verinnerlichung von sozialen Normen oder Verhaltensmustern. Lesesozialisation meint somit den Eintritt einer Person in die Welt des Lesens, der bereits mit dem Vorbild der Eltern in der frühesten Kindheit ansetzt. Eltern die selbst viel Lesen, viele Bücher haben und ihren Kindern regelmäßig vorlesen, lassen ihren Kindern das Lesen als ganz natürlichen Bestandteil des Lebensalltages erleben.

bilderbuchkinoDie Stärken von Bilderbuch-Kinos stechen rasch ins Auge: auf einer großen Leinwand oder einem Bildschirm können Bilderbücher gleich von einer ganzen Gruppe Gleichaltriger erlebt und besprochen werden.

Kinderbuch-Kinos sind im Grunde nichts neues, sondern schon seit den 70-iger/80 Jahren im Einsatz und im Laufe der Zeit allmählich in die Jahre gekommen. Damals wurden die Bilderbücher in Form von Dias mit Hilfe eines Diaprojektors präsentiert. Mittlerweile erscheint die Technologie durch die rasante Entwicklung im IT-Bereich vielen veraltet und sowohl Interesse als auch das Angebot begannen allmählich zu schwinden.

bilderbuchkino

Bilderbücher in Form einer Diashow sind schon seit den 70-iger/80 Jahren im Einsatz. Durch die rasanten Entwicklungen im IT-Bereich ist die traditionelle Präsentation mit Hilfe eines Diaprojektors aber in die Jahre gekommen und sowohl Interesse als auch Angebote sind geschwunden.

Mittlerweile sind die Bilderbuch-Kinos mit neuer Technologie und erweiterten Funktionen zurückgekehrt und immer mehr Verlage haben damit begonnen, Bilderbücher zu Bilderbuch-Kinos zu verarbeiten. Diese Bilderbuchkinos auf DVD eignen sich wie ihre klassischen Vorgänger vor allem für den Einsatz in Kindergärten, in Volksschulen aber auch in Öffentlichen Bibliotheken.